Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 15 June 2011


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Das Gespenst der Inflation
Alarm bei der Europäischen Zentralbank: Die Boomländer Asiens melden einen ungebremsten Preisanstieg, weshalb die Importpreise in Deutschland kräftig zulegen. Schon seit längerem führen wir nicht nur Fernseher und Spielzeug ein, sondern auch die Inflation.

Der steile Aufstieg des Heiner Kamps
Theo Müller macht seinen Geschäftsfreund auch zum Chef des Müller-Milch-Konzerns.

Industrie: Mehr Geld für Energieforschung
BDI intern: Der Bundesverband der Deutschen Industrie mahnt die Bundesregierung, die Förderung von Energieforschung zu verbessern, um die Energiewende besser zu bewältigen.

Sennheiser profitiert vom Musikboom
Das Familienunternehmen aus der Wedemark macht mit innovativen Mikrofonen und Kopfhörern Rekordgeschäfte in Europa und Asien. 2010 war das beste Jahr der Unternehmensgeschichte.

"Das Spiel ist noch nicht entschieden"
Klaus Josef Lutz, Chef des mit acht Milliarden Euro Umsatz größten deutschen Agrarhändlers Baywa, will den Energieversorgern Konkurrenz machen und mit Strom aus Sonne, Wind und Biogas schon bald eine Milliarde Euro umsetzen. Ein Interview.

Die EZB ist zu weit gegangen
Clemens Fuest, Finanzwissenschaftler aus Oxford, kritisiert das Veto der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Umschuldungsdebatte über Griechenland. Sie habe sich dem Verdacht ausgesetzt, sie sei nur daran interessiert, den Wert ihrer Bestände an griechischen Staatsanleihen zu sichern.

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Französische Banken stehen vor der Herabstufung des Ratings
Die französischen Banken sind in Griechenland besonders engagiert. Nun geht es ihnen an den Kragen: Die Ratingagentur Moody's prüft die Herabstufung von Instituten wie BNP Paribas, Societe Generale und Credit Agricole.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: deutsches Atom-Moratorium läuft heute aus, EU-Finanzminister können sich nicht auf Griechenland-Hilfe einigen, Schäuble hält an Gewerbesteuer fest, Sennheiser schreibt Rekordzahlen, Nato bombardiert erneut Tripolis.
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Gute Konjunktur im Ausland hilft dem Dax
Zuversichtliche Nachrichten aus den USA und China haben dem Dax gestern Aufwind gegeben. Der dürfte am heutigen Morgen noch nachwirken.
Sennheiser legt glänzende Bilanz vor
Das Akustik-Unternehmen hat 2010 ein Rekordjahr hingelegt. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn war es das beste Jahr in der Geschichte des 1945 gegründeten Familienunternehmens, wie Firmenchef Volker Bartels dem Handelsblatt vorab verraten hat. Heute präsentieren die Niedersachsen die Details.

Bahn informiert über Stuttgart 21-Bauarbeiten
Nach der Wiederaufnahme der Bauarbeiten für Stuttgart 21 informiert die Deutsche Bahn über die weiteren Pläne für das umstrittene Bahnprojekt.

Atom-Moratorium läuft aus
Das nach der japanischen Reaktorkatastrophe von Kanzlerin Angela Merkel Mitte März verkündete Atom-Moratorium läuft aus. Die sieben ältesten Kernkraftwerke und der ohnehin seit Jahren vom Netz getrennte Atommeiler Krümmel waren vorübergehend stillgelegt worden. Diese Anlagen könnten nun bis zum Inkrafttreten des neuen Atomgesetzes vorübergehend wieder ans Netz gehen. Erwartet wird jedoch, dass alle Energiekonzerne ihre betroffenen Kernkraftwerke dauerhaft vom Netz belassen.
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Wieder Streiks in Griechenland
Aus Protest gegen ein 78 Milliarden Euro schweres Sparprogramm der Regierung wird in Griechenland wieder gestreikt. Züge, Fähren und die Athener Vorstadtbahn sollen betroffen sein, Ministerien und staatliche Unternehmen sowie viele Banken sollen für 24 Stunden bestreikt werden. Außerdem wird es von 6.00 Uhr Ortszeit (5.00 Uhr MESZ) an keine Nachrichten im Radio und Fernsehen mehr geben.

Inditex wächst kräftig
Die größte Modekette der Welt berichtet über den Verlauf des ersten Quartals. Unter dem Strich erzielte Inditex, dessen bekannteste Marke das Label Zara ist, einen Nettogewinn von 332 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von zehn Prozent - Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet.

Starke Krone belastet H&M
Die zweitgrößte Modekette der Welt gibt Umsatzzahlen für das im Mai beendete zweite Quartal bekannt. Analysten gehen davon aus, dass die Schweden ihre Erlöse um fünf Prozent auf gut 28 Milliarden Kronen (gut drei Milliarden Euro) steigern konnten. Wegen der starken Krone dürfte der Umsatz in lokalen Währungen dagegen um gut 14 Prozent gestiegen sein. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten verfehlt.
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Bernanke sieht US-Spitzenrating in Gefahr
Der US-Notenbankchef enthüllt ein offenes Geheimnis: Wenn sich Republikaner und Demokraten im Streit um die Schuldengrenze nicht einig werden, droht ein Zahlungsausfall - der Dollar als Reservewährung ist in Gefahr.
Siemens-Chef setzt auf den US-Markt
Großer Bahnhof für Peter Löscher: Der Siemens-Chef bekam heute Nacht in den USA einen wichtigen Preis überreicht. Das war eine gute Gelegenheit, die wachsende Bedeutung des Marktes für seinen Konzern herauszuheben.
Lockheed Martin baut 1.200 Stellen ab
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin senkt die Kosten - und entlässt acht Prozent aller Angestellten in der Raumfahrtsparte. Auch auf der Führungsebene sollen Stellen gestrichen werden.
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Einzelhandelsdaten sorgten für Gewinne an der Wall Street
Positive Konjunkturdaten haben die US-Anleger optimistisch gestimmt und für deutliche Kursgewinne gesorgt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent höher bei 12.076 Punkten.
Wie lange kann die US-Notenbank den Zins bei Null lassen?
Heute werden zwei wichtige Statistiken die Diskussion um diese Frage befeuern. Zum einen erwarten Analysten, dass die Inflationsrate im Mai von 3,2 auf 3,4 Prozent gestiegen ist. Zum anderen wird der Kapitalzustrom in die USA im April bekannt gegeben. Dieser war im März mit 24 Milliarden Dollar sehr niedrig ausgefallen. Eine unerwartet hohe Inflationsrate oder ein schwacher Kapitalzustrom könnten die Federal Reserve unter Druck setzen, früher als geplant mit Leitzinserhöhungen zu beginnen.

Industrieproduktion legt leicht zu
Die Produktion der US-Industrie ist im Mai leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat erwarten Analysten ein Plus von 0,2 Prozent. Im April war die Produktion gegenüber März unverändert geblieben.
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Japanische Börse tritt auf der Stelle
Die japanischen Börsen kamen kaum von der Stelle. Große Sprünge machte nur das Katastrophen-Unternehmen Tepco.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die internationale Wirtschaftspresse begrüßt Frankreichs Offensive gegen Spekulationen an den Rohstoffmärkten und sieht dabei die USA als Vorbild.

Die Financial Times Deutschland begrüßt den Vorstoß von Nicolas Sarkozy, dem es in den ersten Monaten seiner G20-Präsidentschaft nicht gelungen sei, Europas Handel mit Rohstoffen einem Mindestmaß an Regeln zu unterwerfen.

Capital veröffentlicht einen Kommentar des US-Investors George Soros, der Sarkozy für seine Offensive applaudiert. Das Jahr 2011 biete eine "einmalige Gelegenheit", unter französischer Führung klare und präzise Regeln für die vollständige finanzielle Offenlegung von Unternehmen der Grundstoffgewinnung gegenüber Regierungsbehörden aufzustellen.

Das Wall Street Journal fängt Stimmen zur gestrigen Rede von Sarkozy ein. Besonders der Kontext sei bemerkenswert, da EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und die designierte IWF-Chefin Christine Lagarde in der ersten Reihe gesessen hätten.

Die Börsen-Zeitung prognostiziert mit Blick auf die Schwellenländer ein "Turbowachstum ohne Ende". Neben den günstigen demografischen Strukturen und den gesunden Staatsfinanzen sei es der rasant wachsende Handel zwischen den Schwellenländern selbst, der das kräftige Wachstum beibehalte.

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