Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 16 June 2011


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Der Volkszorn regiert
Aus der Schuldenkrise ist eine Vertrauenskrise der Demokratie geworden: Der von Weltwährungsfonds, Europäischer Zentralbank und griechischer Regierung vertretene rigide Sparkurs hat den Rückhalt im Volk verloren. Kippt Griechenlands Demokratie?

Streit um Bankenabgabe
Bund und Länder können sich im Streit um die Bankenabgabe nicht einigen. Das Bundesfinanzministerium hat verfassungsrechtliche Bedenken gegen Pläne des Bundesrats.

Haushaltskommissar will mehr Geld
EU-Haushaltskommissar Janusz Lewandowski fordert eine Erhöhung des EU-Budgets für die Jahre 2013 bis 2014. Damit wendet er sich gegen Forderungen großer Nettozahler wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich, die das Budget einfrieren wollen.

"Eine Quote schießt über das Ziel hinaus"
Die IBM-Deutschland-Chefin Martina Koederitz spricht im Interview über die Frauenquote, ihre Unternehmensstrategie und den Ruf der deutschen IBM als Sorgenkind im Konzern.

"Sponsoring ist fast wie eine Ehe"
Allianz-Vorstand Bernd Heinemann erklärt im Interview die Werbeoffensive seines Konzerns im Rahmen des Großereignisses Frauenfußball-WM.

Stoppt die Stromfresser!
ABB-Vorstandschef Joe Hogan fordert ein ausgeprägteres Bewusstsein für
Effizienz bei Elektromotoren.

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Griechische Opposition will Papandreou loswerden
Griechenlands Premier Papandreou gerät wegen seines radikalen Reformkurses immer stärker unter Druck. Eine Regierungsumbildung soll nun das Schlimmste verhindern. Doch die Opposition gibt sich damit nicht zufrieden.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: Papandreou will Kabinett in Athen umbilden, Einigung zur US-Schuldengrenze bis zum 1. Juli angepeilt, Renault-Nissan übernimmt Mehrheit am größten russischen Autohersteller, Teldafax-Insolvenz könnte für Bayer 04 Leverkusen teuer werden, Angst vor Schuldenkrise drückt Dow Jones Index deutlich ins Minus.
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USA und Griechenland zerren den Dax weiter nach unten
Für die Entwicklung des Dax sind derzeit kaum noch deutsche Themen relevant: Auch heute werden die Konjunktursorgen in den USA und Griechenlands Schulden den Werten im deutschen Leitindex das Leben schwer machen.
Was erwartet Heidelberger Druck vom laufenden Jahr?
Der angeschlagene Druckkonzern berichtet über Details des zurückliegenden Geschäftsjahres. Dem mittelfristigen Umsatzziel von mehr als drei Milliarden Euro wolle sich das Unternehmen im laufenden und kommenden Geschäftsjahr schrittweise nähern, teilte Heidelberger Druck heute Morgen mit. Vorläufigen Zahlen zufolge hat Heidelberger Druck 2010 nach tiefroten Zahlen im Vorjahr ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt. Nach massiven Einsparungen sieht er das Unternehmen von etwa drei Milliarden Euro Umsatz an wieder profitabel. Zuletzt war der Umsatz auf 2,6 Milliarden Euro eingebrochen.

Innenminister Friedrich eröffnet Cyber-Abwehrzentrum
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wird das Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn offiziell eröffnen. Die Einrichtung soll die Zusammenarbeit staatlicher Stellen im Kampf gegen Bedrohungen aus dem Internet verbessern. Das Zentrum hat seine Arbeit schon Anfang April aufgenommen.
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Britischer Einzelhandel wächst langsamer
Heute werden in London Daten zur Entwicklung des Einzelhandels in Großbritannien im Mai veröffentlicht. Analysten gehen davon aus, dass sich der Zuwachs der Umsätze der Branche im Mai mit 1,8 Prozent im Jahresvergleich abgeschwächt hat. Im April hatten die Erlöse noch 2,7 Prozent über denen des entsprechenden Vorjahresmonats gelegen.

Inflation in der Euro-Zone verharrt auf hohem Niveau
Nach Einschätzung von Experten werden die Verbraucherpreise in der Euro-Zone auch nach endgültigen Berechnungen im Mai im Vergleich zum Vorjahr 2,7 Prozent höher ausgefallen sein. Im April hatte die Inflationsrate ebenfalls 2,7 Prozent betragen. Preistreiber sind nach wie vor Energie und Lebensmittel. Rechnet man diese Warengruppen heraus, dürfte die Rate mit 1,6 Prozent sogar leicht unter der vom April (1,8%) liegen.

EU-Minister beraten über Wettbewerb im Bahnverkehr
Die Europäische Union will den Bahnfernverkehr für den Wettbewerb öffnen. Das wollen die EU-Verkehrsminister bei ihrem Treffen heute in Luxemburg beschließen. Ziel ist es, den Kunden schnellere und pünktlichere Züge zu bescheren. So sollen nationale Bahnunternehmen Konkurrenten Zugang zu ihrem Schienennetz gewähren. Das Europaparlament muss allerdings noch zustimmen.
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HP zieht gegen Oracle vor Gericht
Der Computerkonzern Hewlett-Packard und der Softwarehersteller Oracle waren einmal die besten Freunde. Jetzt zieht HP gegen Oracle vor Gericht. Stein des Anstoßes ist ein Prozessor, den Oracle als veraltet ansieht.
Politiker setzen sich einen Termin
Seit Monaten ringen Demokraten und Republikaner in den USA um eine Einigung, die eine Anhebung der Schuldengrenze ermöglicht. Doch das Tauziehen soll bald ein Ende haben.
CIA-Website geht zeitweise vom Netz
Für den US-Geheimdienst ist hochnotpeinlich, was eine Hacker-Gruppe als Erfolg meldet: Sie habe die CIA-Internetseite angegriffen. Zuvor war die Gruppe schon beim Senat eingestiegen. Auch deutsche Politiker machen sich Sorgen.
Pandora öffnet ihre Büchse
Wie zu Zeiten der Dotcom-Blase glänzen wieder Internetfirmen an den Börsen, obwohl sie Verlust machen. Die Neuemission des Internetradio-Unternehmens Pandora zog die Anleger allerdings nur anfangs an.
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Konjunkturdaten verursachen Dreimonatstief
Die Erholungsphase ist vorbei: Steigende Verbraucherpreise und schlechte Industriedaten drückten bis zum Schluss die Stimmung an den US-Börsen. Die Ratingagentur Moody's sorgte auch bei amerikanischen Banken für fallende Kurse.
Arbeitslosenzahlen leicht rückläufig
Experten erwarten, dass die Zahl der dauerhaft arbeitslos gemeldeten Menschen in der zurückliegenden Woche leicht gefallen ist. Auch bei der Zahl der Erstanträge wird ein leichter Rückgang erwartet.
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Griechenland schickt Indizes in den Keller
Zu den deprimierenden Konjunkturdaten aus den USA gesellen sich neu entfachte Sorgen über die Lage in Griechenland. Das drückt den japanischen Aktienmarkt ins Minus. Auch der Rohstoffmarkt leidet.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die internationale Wirtschaftspresse warnt vor der heute anstehenden Vertrauensfrage des griechischen Regierungschefs vor Neuwahlen und nimmt den Ministerpräsidenten vor seinen Kritikern in Schutz.

Aus Sicht des Wall Street Journal wären Neuwahlen in Griechenland das falsche Signal: "Eine frische politische Unsicherheit wäre ein komplettes Desaster." Nach Meinungsumfragen würde aktuell keine der beiden großen Parteien (Sozialisten und Neue Demokratie) eine Mehrheit zur Bildung einer Regierung erlangen.

Die Welt nimmt anlässlich der gewaltsamen Proteste in Athen die griechischen Politiker in Schutz, die nicht als Einzige an den griechischen Staatsschulden Schuld trügen. Auch die Bürger hätten wissen müssen, immer neue Wohltaten und Versprechen der griechischen Politik in die Schuldenfalle führten.

Die Financial Times Deutschland lobt den griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou, der aktuell als einziger Held aus dem Schlamassel heraussteche.

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