Roberto Abraham Scaruffi

Tuesday, 7 June 2011


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Griechenland ringt um sein Sparprogramm
Die griechische Regierung plant weitere Kürzungen. Dabei kämpft sie an mehreren Fronten: Wütende Angestellte demonstrieren gegen Steuererhöhungen, und selbst innerhalb der Regierungspartei regt sich Widerstand. Das griechische Kabinett beriet am Montag über zusätzliche Kürzungen von 6,4 Milliarden Euro allein in diesem Jahr. Verstärkt soll dabei der weit verbreitete Betrug an den Rentenkassen angegangen werden. Zudem treibt die Regierung den Verkauf von Staatseigentum voran. Die Deutsche Telekom übernahm weitere zehn Prozent der Aktien an OTE und zahlt dafür etwa 400 Millionen Euro. Griechenland besaß eine Verkaufsoption für die Aktien und konnte die OTE-Papiere damit jederzeit an die Telekom weiterreichen. Der Bonner Konzern hält nun 40 Prozent an OTE. Die zusätzlichen Sparanstrengungen in Griechenland sind Gegenleistung für ein mögliches zweites Rettungspaket von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF). Unterdessen hofft die EZB auch noch auf eine freiwillige Beteiligung der Banken.
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NEWS
Hilfe beim Verkauf von Lehman-Zertifikaten
Viele Credite-Suisse-Kunden sind auf ihren Lehman-Zertifikaten sitzen geblieben. Doch nun will ihnen die Bank beim Verkauf der Papiere helfen. Denn Investoren wittern ein letztes Geschäft mit den Pleite-Zertifikaten. Nach Einschätzung der Credit Suisse liegen die gegenwärtig erzielbaren Verkaufspreise für Lehman-Zertifikate zwischen 20 und 30 Prozent der Nennwerte. Wer die Papiere dafür nicht verkaufen will, muss warten, bis das Insolvenzverfahren gegen Lehman Brothers beendet ist. Unterdessen streitet sich die Barclays Bank weiter mit dem Lehman-Insolvenzverwalter über ein Konto, dass beide für sich beanspruchen.
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IWF will Basel III
Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt Großbritannien und andere europäische Länder dabei, die strikteren Basel-III-Regeln für die Bankenregulierung umzusetzen.
» Financial Times
EU braucht Finanzministerium
Die Nachrichtenagentur Bloomberg plädiert für die Schaffung eines europäischen Finanzministeriums. Das müsse in der Lage sein, eine vernünftige Menge an Schulden aufzunehmen, gestützt durch "glaubwürdige Erträge".
» Bloomberg
Bankkunden verschenken Milliarden
Rund vier Milliarden Euro Zinsen verschenken deutsche Bankkunden jedes Jahr, so eine Studie. Grund: Sie kennen nicht einmal die einfachsten Tricks.
» Spiegel
Keine Oasen für Steuersünder
Wer Steuern hinterzieht, findet immer schwieriger einen Platz, an dem er das Geld anlegen kann. Das ist ein Erfolg des internationalen Kampfes gegen Steuerbetrugs, so die OECD.
» Capital
Commerzbank bringt fast alle Aktien an den Mann
Die Commerzbank platziert fast alle jungen Aktien am Markt. Analysten gehen davon aus, dass sich das auf den Aktienkurs auswirken wird.
» Handelsblatt
Am Golde hängt, zum Golde drängt..
Der Wertanstieg des Goldes ist atemberaubend. Doch um das Edelmetall ranken sich auch einige Verschwörungstheorien. Und auch die verschlagen manchmal den Atem.
» Welt
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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Millionenbetrug à la Schweiz
R. G., langjähriger UBS-Kadermann, spezialisiert auf Super-Millionäre aus Spanien, soll seine Kunden um rund 20 Millionen Franken betrogen haben. Eine Million soll er außerdem illegal in die eigene Tasche gesteckt haben. G. wurde fristlos entlassen, G.s Chef gefeuert, der nächsthöhere Vorgesetzte versetzt.
» Sonntagszeitung
HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Sinkflug trotz Aufschwung
Politik: Zweifel an Merkels Zeitplan
Unternehmen: Wie viele Leiharbeiter verkraftet Airbus?
Finanzen: Mode sucht Kapital
» Handelsblatt vierwöchiges Miniabo » Hier können Sie die aktuelle Ausgabe für 1,59 € direkt downloaden
KÖPFE
Röller wird Nachfolger von Weidmann
Lars-Hendrik Röller, seit 2006 Präsident der ESMT European School of Management and Technology in Berlin, wird Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt. Damit wird Röller Nachfolger von Jens Weidmann, der seit einem Monat Präsident der Bundesbank ist.
» FTD
Krach unter Aufsehern
Jochen Sanio, Deutschlands oberster Bankenaufseher, legt sich mit seinen Kollegen bei der europäischen Kontrollbehörde an. Wer legitimiert eigentlich deren Vorgehen, fragt er sich.
» Handelsblatt » FTD
Solvency II ist ok
Michel Barnier, EU-Binnenmarktkommissar, wehrt sich gegen Kritik an den neuen Eigenkapitalregeln Solvency II. Diese würde nicht von den Zahlen unterstützt. Außerdem seien die Versicherer ausreichend in den Gesetzgebungsprozess eingebunden.
» FTD
Dreht Griechenland den Geldhahn zu
Hans-Werner Sinn, Chef des Münchener Ifo-Institutes , will den Griechen langsam den Geldhahn zudrehen. Außerdem kritisiert er die Europäische Zentralbank (EZB), die "die Staatengemeinschaft dazu drängt", die Finanzierung der Defizite in den Krisenländern mit öffentlichen Krediten fortzuführen.
» Wirtschaftswoche
Pleister wird Chef des Bankenrettungsfonds
Christopher Pleister, der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, wird neuer Chef des Bankenrettungsfonds Soffin. Er soll Hannes Rehm zur Jahresmitte ablösen.
» Handelsblatt
Griechenland nicht fallen lassen
Maximilian Zimmerer, Chef der Allianz Lebensversicherung, will, dass die Politik Griechenland weiter unterstützt und nicht fallen lässt. Das würde auch andere mit in den Abgrund reißen.
» Zeit
ZUGABE - worüber die Finanzwelt schmunzelt
Bis auf die Unterhose
Rund 400.000 Euro brachte bei einer Auktion in Miami Beach die Versteigerung von weiterem Habseligkeiten des Milliardenbetrügers Bernard Madoff. Neben einer Rolex kamen auch seine Unterhosen zur Versteigerung.
» Handelsblatt