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Ringen um den
Hellas-Nachschlag
Bittere Signale: Die Troika aus
IWF, EZB und EU-Kommission hält laut einem Prüfbericht eine
baldige Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte für ausgeschlossen. Das Land
benötige ein zweites Rettungspaket in Höhe von mindestens 90 Milliarden Euro,
sagte Wolfgang Schäuble in den Fraktionen von Union und
FDP. Der Bundesfinanzminister soll neuen Griechenland-Hilfen nur
zustimmen, wenn private Gläubiger sich an einem Gesamtpaket beteiligen - diese
Forderung wollen die Koalitionsparteien am Freitag im Bundestag als offizielle
Parlaments-Position in einem Antrag beschließen. Führende Ökonomen in
Deutschland unterstützen diese Position und fordern ein Ende der Blockadehaltung
der EZB in dieser Frage. Die Gläubigerbeteiligung komme vielleicht schon
zu spät, vermutet die Welt. Für den Spiegel steht und fällt der Plan mit der
Reaktion der Rating-Agenturen. Die Börsen-Zeitung meint, die Neigung in vielen
europäischen Ländern, ein "Griechenland II"-Paket zu finanzieren, gehe gegen
null. Die FTD kritisiert die "unterirdische Kommunikation der Bundesregierung"
und meldet, dass sich deutsche Banken seit Anfang Mai 2010 von fast einem
Drittel ihrer griechischen Anleihen getrennt haben. The European hält das
Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion für den einzig gangbaren
Weg. » Handelsblatt » HB2 » HB3 » Börsen-Zeitung » Financial Times
Deutschland » FTD2 » FTD3 » The European » Welt » Spiegel » Financial Times
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