Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 8 June 2011


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Bernanke verteidigt die lockere Geldpolitik
Ben Bernanke klagt über das "frustrierend langsame" Wachstum der US-Wirtschaft. Um die Konjunktur anzukurbeln, will der Chef der US-Notenbank weiter billiges Geld bereitstellen. Die US-Konjunktur hat nach den Worten Bernankes an Fahrt verloren. Gleichzeitig gab er aber keine Hinweise auf zusätzliche Stützungsmaßnahmen durch die Notenbank. In diesem Monat läuft das 600 Mrd. Dollar schwere Fed-Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen aus. Die Wirtschaft wachse immer noch nicht so, wie sie eigentlich könnte, sagte Bernanke. Allerdings sei nicht davon auszugehen, dass der jüngste Schwächeanfall sehr lange anhalten werde. In der zweiten Jahreshälfte sei mit stärkerem Wachstum zu rechnen. Der jüngste Anstieg der Inflation sei besorgniserregend, sollte aber ebenfalls nur von vorübergehender Dauer sein. Die New York Times weist darauf hin, dass die USA ein strukturelles Problem haben, dass Geldpolitik nicht lösen kann. Der indische Financial Express warnt vor einer zu unbeweglichen Geldpolitik der USA. Es sei nun an der Zeit, "erwachsen" zu werden.
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NEWS
Gebühr für Darlehenskonto ist rechtswidrig
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) dürfen Banken für die Führung eines Darlehenskontos keine Gebühren erheben. Eine solche Gebühr sei rechtswidrig, da sie die Kunden unangemessen benachteilige, meinen die Richter.
» Frankfurter Rundschau » FTD
Back to the Roots
Die US-Investmentbank Goldman Sachs besinnt sich wieder auf ihr ursprüngliches Geschäft mit Firmenkunden, staatlichen Stellen und wohlhabenden Privatanlegern. Die Bank verkauft ihre Tochter Litton Loan Servicing an den Wettbewerber Ocwen Financial zum Preis von rund rund 264 Millionen Dollar.
» Spiegel
Goldman: Neun Banken fallen durch
Neun europäische Kreditinstitute werden den Stresstest nicht bestehen, so eine Umfrage der US-Bank Goldman Sachs. Investoren und Hedge-Fonds gehen davon aus, dass der Belastungstest zu einem Rekapitalisierungsbedarf von insgesamt 29 Milliarden Euro bei den Geldhäusern führen werde. Banken in Spanien, Deutschland und Griechenland dürften den höchsten Geldbedarf haben.
» Wirtschaftsblatt

Wie die UBS mit reichen Kunden umgeht
Ein UBS-Kunde verlor wegen eines unausgeführten Verkaufsauftrags viel Geld. Die UBS wurde vom Bezirksgericht zur Zahlung von sieben Millionen Franken verurteilt. Obwohl ihr Fall chancenlos scheint, legte die UBS jetzt Berufung ein - am letztmöglichen Tag. Der Grund, so die Vermutung: Es sollen andere Kunden abgeschreckt werden, die mit dem Gedanken an eine Klage spielen.
» NZZ
Moody's warnt Banken vor freiwilligem Beitrag für Athen
Die deutschen Banken werden weich: unter bestimmten Bedingungen könnten sie sich an der Lösung der griechischen Schuldenkrise beteiligen. Doch sofort erheben die Ratingagenturen einen gewichtigen Einwand.
» Handelsblatt
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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Bankkunden verschenken Milliarden
Rund vier Milliarden Euro Zinsen verschenken deutsche Bankkunden jedes Jahr, so eine Studie. Grund: Sie kennen nicht einmal die einfachsten Tricks.
» Spiegel
HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Atomindustrie schlägt zurück
Politik: Brüssels Hausaufgaben für Berlin
Unternehmen: Spielball der Hacker
Finanzen: Die große Last mit den Kleinkrediten
» Handelsblatt vierwöchiges Miniabo » Hier können Sie die aktuelle Ausgabe für 1,59 € direkt downloaden
KÖPFE
Obama verliert Sherpa
Austan Goolsbee, wichtigster Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama, kehrt seinem Chef mitten im Vorwahlkampf den Rücken. Goolsbee kehrt zurück an die Universität Chicago.
» FTD
Madoff-Angestellter packt aus
Eric Lipkin, ehemaliger Angestellter des Milliardenbetrügers Madoff, hat zugegeben, Konten von Madoffs Firma BLMIS gefälscht zu haben, um so den Betrug an den Anlegern zu verschleiern. Ihm drohen jetzt 70 Jahre Haft.
» Wirtschaftsblatt » Handelszeitung
Noch ein paar Milliarden für die Hypo?
Hannes Androsch, österreichischer Unternehmer und ehemaliger Finanzminister der Alpenrepublik, ist überzeugt, dass die Hypo Alpe Adria den Steuerzahler noch teuer kommen wird. Das könnten noch ein paar Milliarden werden, die da gebraucht werden, so Androsch.
» Presse
Teures Essen
Warren Buffett , us-amerikanische Investmentlegende, ist ein teurer Gesprächspartner. Wenige Stunden nach Beginn einer fünftägigen Versteigerung eines Power-Lunchs mit dem Milliardär beim Online-Auktionshaus Ebay stand der Preis schon bei knapp 2,35 Millionen Dollar (1,61 Millionen Euro) - und das bei einem Startpreis von nur 25.000 Dollar.
» Presse » Ebay
Neue Besen in Portugal
Pedro Passos Coelho, portugiesischer Wahlsieger und neuer Premierminister, will die öffentlichen Ausgaben weiter beschneiden und Staatsunternehmen verkaufen, sobald seine Regierung die Arbeit aufnimmt.
» Wall Street Journal
Etappensieg gegen Deutsche Bank
Leo Kirch, ehemaliger Medienunternehmer, bringt Deutschlands größte Bank zunehmend in Bedrängnis. Vor Gericht hat er Punkte gesammelt.
» Handelsblatt
"Die Umschuldung muss sein - damit der Euro überlebt"
Stephen King, Chefvolkswirt von HSBC, ist sicher, dass milliardenschwere Hilfen alleine Griechenland nicht retten. Warum der Euro in Gefahr ist, Schuldensünder bestraft werden sollten und die Deutschen nicht unschuldig sind.
» Handelsblatt
Dekabank hat eine saubere Weste
Matthias Danne, Vorstandsmitglied der Dekabank, sagt, dass es keine Regelverstöße seitens des Instituts gegeben habe. Dies ist das Ergebnis der abgeschlossenen Untersuchungen.
» Börsen-Zeitung
ZUGABE - worüber die Finanzwelt schmunzelt
Wolkenkratzer als Börsenpropheten
Das US-Magazin Smart Money wartet mit einem heißen Tipp für Anleger auf. Das Blatt hat eine Regelmäßigkeit in der Entwicklung von Börsenkursen ausgemacht, die sich mittlerweile über 100 Jahre bewährt haben soll. Es sei demnach beinahe sicher, dass der Bau eines rekordverdächtigen Wolkenkratzers als Omen für einen nahenden Börsencrash diene. Als Beispiele führt das Blatt die Wolkenkratzer Woolworth Building aus dem Jahr 1910 und das Empire State Building aus dem Jahre 1930 auf. Im Juni 2007 habe in Chicago der Bau des mit 610 Metern höchsten Gebäudes der USA begonnen, der kurz darauf wegen der Finanzkrise gestoppt worden sei. Der Bau von Wolkenkratzern sei demnach ein langfristiger Indikator der Investorenstimmung. Wenn Risiko-Aversion niedrig sei, führe übermäßiger Optimismus nicht nur zu hohen Türmen sondern auch zu überbewerteten Börsen.
» Smart Money