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Bernanke verteidigt die lockere
Geldpolitik
Ben Bernanke klagt über das
"frustrierend langsame" Wachstum der US-Wirtschaft. Um die Konjunktur
anzukurbeln, will der Chef der US-Notenbank weiter billiges Geld bereitstellen.
Die US-Konjunktur hat nach den Worten Bernankes an Fahrt verloren. Gleichzeitig
gab er aber keine Hinweise auf zusätzliche Stützungsmaßnahmen durch die
Notenbank. In diesem Monat läuft das 600 Mrd. Dollar schwere Fed-Programm zum
Aufkauf von Staatsanleihen aus. Die Wirtschaft wachse immer noch nicht so, wie
sie eigentlich könnte, sagte Bernanke. Allerdings sei nicht davon auszugehen,
dass der jüngste Schwächeanfall sehr lange anhalten werde. In der zweiten
Jahreshälfte sei mit stärkerem Wachstum zu rechnen. Der jüngste Anstieg der
Inflation sei besorgniserregend, sollte aber ebenfalls nur von vorübergehender
Dauer sein. Die New York Times weist darauf hin, dass die USA ein
strukturelles Problem haben, dass Geldpolitik nicht lösen kann. Der indische
Financial Express warnt vor einer zu unbeweglichen Geldpolitik der USA.
Es sei nun an der Zeit, "erwachsen" zu werden. » Handelsblatt » Welt » FTD » Süddeutsche » New York Times » Forbes » Bloomberg » Financial Times » Financial Express
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