Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 10 June 2011


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Superstars a. D.
Seit der Atomwende stehen sie als Verlierer da: Die Börse straft Eon-Chef Johannes Teyssen und RWE-Vorsteher Jürgen Großmann ab. Ihnen fehlt eine Strategie für die Zeit nach dem Atomausstieg. Die Aktionäre verlangen Aufklärung. Hat die Restlaufzeit der Strombosse begonnen?

Griechenland: Banken schlagen Hilfe vor
Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des privaten Bankenverbands, schlägt vor, verlängerte griechische Anleihen durch andere europäische Staatsanleihen zu besichern. Ein Interview.

Belgien: Erfolg auch ohne Regierung
Das Beneluxland kommt seit einem Jahr ohne Regierung aus. Warum das bisher bestens funktioniert, zeigt ein Ortstermin.

"Asien gehört die Zukunft"
Peter Sands, der Chef der britischen Bank Standard Chartered, erklärt im Interview, wie sich weltweit das Kräfteverhältnis der Wirtschaftsmächte verschieben wird - und was das für die Banken bedeutet.

Weiterdenken!
Hans-Peter Villis, Chef des Energiekonzerns EnBW, fordert im Gastbeitrag Konzepte für die Umsetzung der Energiewende: den Ausbau des europäischen Netzes, Reservekraftwerke und Kapazitätsmärkte.

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Schäuble kämpft um jede Stimme
Bei der Entscheidung über die Milliarden für Athen hat der Bundestag das letzte Wort. Die Koalitionsmehrheit steht, aber beim Probevotum gab es einige Neins. Daher kommt es jetzt auf Wolfgang Schäubles Regierungserklärung an.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: Union und FDP stützen trotz Bedenken den Griechenland-Kurs von Merkel, deutsche Versicherungsunternehmen haben ihr Engagement in hochverschuldeten Euro-Ländern drastisch reduziert, Hillary Clinton will Weltbank-Chefin werden, erste Einigung im Tarifkonflikt des deutschen Einzelhandels erreicht, Ergo gibt Fehler bei Riester-Rente zu.
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Trotzt der Dax der Schuldenkrise?
Die Gewichte in der Welt verschieben sich: Die USA führen weniger Waren ein, die Chinesen deutlich mehr. In Europa eskaliert die Schuldenkrise. Der Dax hält sich in diesem Umfeld noch stabil.
Schäuble gibt Regierungserklärung zu Griechenland
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gibt im Bundestag eine Regierungserklärung zur Griechenland-Krise ab. Der CDU-Politiker fordert eine Beteiligung der privaten Gläubiger Athens an dem notwendigen zweiten Milliarden-Hilfspaket für den Euro-Pleitekandidaten. In den Koalitionsfraktionen von Union und FDP bröckelt infolge von Schäubles Forderungen an Privatgläubiger die Front derjenigen, die neue Hilfen kategorisch ablehnen. Über den gemeinsamen Antrag von Union und FDP, in dem eine angemessene Beteiligung privater Gläubiger gefordert wird, will das Parlament am Vormittag abstimmen.

Deutsche Inflation erreicht 2,3 Prozent
Heute gibt das Statistische Bundesamt die endgültige Steigerungsrate für die Verbraucherpreise in Deutschland im Mai bekannt. Sie dürfte, wie die letzten vorläufigen Berechnungen zeigten, bei 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich liegen und zum Vormonat unverändert geblieben sein.

Hält Lufthansa das Wachstumstempo?
Die Kranich-Airline veröffentlicht ihre Passagierzahlen für Mai. Man darf gespannt sein, ob die Fluggesellschaft ihre Steigerungsrate vom April, in dem sie gut 30 Prozent mehr Passagiere befördert hatte als im Vorjahresmonat, auch im Mai erreichen konnte.
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Muss Finanzministerin Lagarde vor Gericht?
Für heute wird die Entscheidung über ein Gerichtsverfahren gegen Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde erwartet. Ihr wird von der Opposition Amtsmissbrauch vorgeworfen, weil sie zur Beilegung eines Rechtsstreits die Zahlung von 285 Millionen Euro an den Geschäftsmann Tapie für zulässig erklärt hatte.

EU-Minister beraten über die Energieversorgung
In Luxemburg treffen sich die für Energie zuständigen Minister der EU-Mitgliedsstaaten. Bei den Beratungen geht es vor allem um den Energiefahrplan bis zum Jahr 2050. Dabei dürfte auch der deutsche Atomausstieg zur Sprache kommen. Denn der Alleingang Berlins hatte bei den EU-Nachbarn für Irritationen gesorgt, weil sie steigende Preise befürchten und um ihre Versorgung mit Strom bangen.

Industrie in Frankreich und Großbritannien produziert mehr
Die Industrieproduktion in Frankreich ist nach Einschätzung von Experten im April 0,4 Prozent höher ausgefallen als vor einem Jahr. Im April vergangenen Jahres hatte die Branche knapp ein Prozent weniger produziert als im Jahr zuvor. In Großbritannien dürfte die Industrieproduktion im April sogar 1,3 Prozent höher ausgefallen sein als im Vorjahr. Im April 2010 hatte das Plus lediglich 0,7 Prozent betragen.
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Clinton soll scharf auf Weltbank-Chefposten sein
Noch immer gibt es keinen klaren Kandidaten für den verwaisten Präsidenten-Posten beim Internationalen Währungsfonds. Nun heißt es, auch Hillary Clinton denke über eine berufliche Veränderung nach.
US-Wirtschaft braucht keine neuen Anleihen
Bereits zweimal hat die Federal Reserve ein Programm zum Ankauf von Staatsanleihen aufgelegt, um die US-Wirtschaft zu stützen. Der Präsident der Notenbank in Atlanta nennt Gründe gegen ein drittes Programm.
Ford setzt auf Umweltbewusstsein
Der US-Autokonzern Ford lässt sich von seinem Verkaufsrenner in Deutschland inspirieren. Das Unternehmen plant mehrere neue Modelle mit unterschiedlicher Motortechnik. Verbrauchsarm sind sie alle.
Panetta neigt zu Präsenz-Verlängerung
Bis zum Ende des Jahres sollen die US-Soldaten aus dem Irak verschwinden. Der irakische Ministerpräsident hatte aber im Mai ein mögliches Verbleiben ins Spiel gebracht. Nun äußert sich der CIA-Chef dazu.
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Gute Stimmung an den New Yorker Börsen
Zum Börsenschluss verbuchte der Dow Jones beachtliche Handelsgewinne trotz schlechter Arbeitsmarktzahlen. Probleme beim finnischen Handybauer Nokia brachten Texas Instruments überraschenderweise nicht in Bedrängnis.

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China schaltet auf Binnenmarkt um
Selbst Chinas starke Volkswirtschaft leidet unter der abkühlenden globalen Nachfrage. Die Exporte steigen weniger stark als erwartet. Doch die eigene Nachfrage boomt - die Importe übertreffen die Erwartungen deutlich.
Nikkei-Gewinne bröckeln ab
Bis zur Mittagspause ging es an den japanischen Börsen deutlich aufwärts. Aber im späten Handel büßte der Nikkei einen Teil seiner Gewinne wieder ein. Anleger warten gespannt auf die Gewinnprognose des Autoherstellers Toyota.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die internationale Wirtschaftspresse sagt eine Zinserhöhung der EZB im Juli vorher.

Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank, bereite eine Zinserhöhung im Juli vor, denn nach der Sitzung in Frankfurt habe er den Leitzins zwar bei 1,25 Prozent gelassen, aber die Schlüsselworte "hohe Wachsamkeit" gesprochen. Sie gelten allgemein als Signal für eine kommende Zinserhöhung, schreibt die Financial Times.

Die EZB "beherrscht ihr Kernhandwerk" und lasse in der Geldpolitik "nichts anbrennen", schreibt die Börsen-Zeitung.

Der Brief des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mit dem Vorschlag einer "soften Umschuldung" für Griechenland habe auch darauf abgezielt, Trichet zu erweichen. Dieses Manöver sei nun klar gescheitert und "der Graben quer durch die Euro-Zone weiter aufgerissen", kommentiert der australische Business Spectator Trichets Verhalten.

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