Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 6 June 2011


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Wer bezahlt den Ausstieg?
Mit dem Ende der Atomenergie beginnt ein Poker um die Verteilung der Ausstiegskosten. Fest steht nur eins: Der schnelle Ausbau der alternativen Energien und die Demontage der Atommeiler werden auf Jahre zweistellige Milliardenbeträge kosten.

Adidas greift H&M und Zara an
Der Sportartikelhersteller will mit seiner Marke "Neo" jetzt auch in Deutschland punkten und eigene Geschäfte für das Billig-Label eröffnen.

"Die USA müssen die Steuern erhöhen"
Die Konjunktur in den USA knickt ein, die Ratingagentur S&P überprüft die Bonitätsnote: Robert Kapito, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, fordert höhere Steuern und Ausgabensenkungen.

Daimler: Übernahme erfolgreich
Daimler und Rolls-Royce stehen vor der Übernahme des Motorenherstellers Tognum. "Ich rechne damit, dass wir am Ende zusammen mit Rolls-Royce eine deutliche Mehrheit halten werden", sagte Daimler-Finanzchef Bodo Uebber. Ein Interview.

Beteiligungsbranche ist zuversichtlich
Die deutschen Beteiligungsmanager knüpfen wieder an die Rekordzeiten vor der Finanzkrise an, zeigt das renommierte "German Private Equity Barometer".

Banken bewerten die Aufsicht schlecht
Eine Umfrage unter 1.800 Banken ergab, dass die Finanzaufsicht BaFin schlechter abschneidet als die Bundesbank.

Märkte der Zukunft
Jim O’Neill, Chairman von Goldman Sachs Asset Management, empfiehlt in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt Anlegern, in die Schwellenländer zu investieren.

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CSU will Athen internationaler Kontrolle unterwerfen
Für ein zweites Rettungspaket will Griechenland seine Sparbemühungen verschärfen. Solchen Zusicherungen glauben deutsche Koalitionspolitiker nicht mehr. Die CSU fordert deshalb drastische Maßnahmen gegen Athen.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: Experten entdecken neue Spur in der Ehec-Krise, erneut Proteste in Griechenland gegen die Sparpläne, Daimler und Rolls-Royce erwarten erfolgreiche Tognum-Übernahme, vorgezogene Parlamentswahlen führen zu Machtwechsel in Portugal, Hacker greifen Nintendo an.
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Die Unruhen werden die Börse belasten
Früher hieß es unter Börsianern: Politische Börsen haben kurze Beine. Doch die Proteste in Spanien oder Griechenland lassen sich nicht mehr so leicht abtun.
Air Berlin nennt Verkehrszahlen
Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin legt ihre Verkehrszahlen für den Monat Mai vor. Die Airline braucht dringend steigende Passagierzahlen, hat sie doch vom Aufschwung bisher noch nicht profitiert.

Neue Heimat für das Umweltministerium
Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) übergibt in Berlin den neuen Dienstsitz des Bundesumweltministeriums an seinen Kabinettskollegen, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).
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Sentix schätzt die Konjunkturaussichten
Das Analysehaus hat die Konjunktur der Euro-Zone im Juni 2011 geschätzt. Erwartet wird für den laufenden Monat ein Sentix-Index von 9,2, nach 10,9 im Vormonat.

Weiter steigende Erzeugerpreise in der Euro-Zone
Die europäische Statistikbehörde Eurostat veröffentlicht die Erzeugerpreise der Industrie für April 2011. Erwartet wird für die Euro-Zone ein Monatsanstieg um 0,9 Prozent, nach zuvor plus 0,7 Prozent.
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Obamas Fed-Kandidat kapituliert vor Republikanern
Die Republikaner lassen ihre Muskeln spielen: Peter Diamond, Nobelpreisträger und Kandidat des Weißen Hauses für die US-Notenbank, scheitert bereits im zuständigen Kongresskomitee.

Strauss-Kahn rüstet sich für den Prozess
Keine vier Wochen nach dem ihm angelasteten Sexualvergehen muss der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, wieder vor Gericht erscheinen. Er will auf "nicht schuldig" plädieren.
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US-Anleger werden langsam nervös
An der Wall Street fragen sich die Börsianer: Deuten die aktuellen Konjunkturdaten nur auf eine Delle hin - oder war’s das mit dem Hoffnungsschimmer? Impulse kommen weniger aus den USA als aus anderen Weltregionen.
Neues von der Apple-Entwicklerkonferenz
In San Francisco startet Apples weltweite Entwicklerkonferenz WWDC. Steve Jobs wird mit anderen Vorständen neue Betriebssysteme und Software vorstellen. Ob es noch ein "last thing", überraschend eine neue Hardware zu sehen gibt, ist diesmal unwahrscheinlich. Aber bei Apple weiß man nie.

Merkel in Washington
Bundeskanzlerin Angela Merkel landet in Washington. Am Abend trifft sie sich zu einem Dinner mit US-Präsident Barack Obama, und am Dienstagabend bekommt sie die Medal of Freedom verliehen.

Brachentreff für Computerspielhersteller
Microsoft und Sony starten mit stadionfüllenden Mega-Events die E3 in Los Angeles, die am Dienstag beginnende wichtigste Messe der Computer-Gamingindustrie. Im Brennpunkt: Neue Vermarktungsstrategien für Spielekonsolen als Online- und Mediaplattformen, die Zukunft des Social Network-Gaming und die Frage, was Nintendo zeigen wird, um den Erfolg seines in die Jahre gekommenen Erfolgsprodukts Wii zu wiederholen.
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Mindestens 18 Tote bei Anschlägen in Pakistan
Erst am Sonntagmorgen wurden sechs Menschen bei einem Sprengstoffattentat auf eine Bushaltestelle getötet. Bei einem weiteren Anschlag auf eine Bäckerei sind nun mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.
Hacker greifen US-Server von Nintendo an
Nachdem das Tokioter Unternehmen Sony, bereits Opfer von Hackerangriffen wurde, ist nun auch der japanische Spielekonsolenhersteller Nintendo Ziel einer Hacker-Attacke geworden.
Prada will Milliarden in Hongkong einsammeln
Asien ist der Wachstumsmarkt schlechthin für die italienische Luxusmarke Prada. Um die Expansion weiter voranzutreiben, geht das Unternehmen in Hongkong an die Börse.
US-Arbeitsmarkt belastet Tokioter Börse
Die Börse in Tokio hat nach negativen Vorgaben der Wall Street schwach tendiert. Händler zeigten sich besorgt über den geringen Aufbau von Arbeitsplätzen in der weltgrößten Volkswirtschaft, den ein Bericht am Freitag signalisiert hatte.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die internationale Presse analysiert die Chancen des Jemen nach der Abreise von Machthaber Ali Abdullah Salih und sieht den Westen und Saudi-Arabien in der Pflicht zu helfen.

"Lasst den Jemen nicht allein", fordert die Financial Times Deutschland den Westen zu aktivem Handeln auf. Das arabische Land habe erstmals seit Jahrzehnten die Chance auf echte politische Reformen, auf einen Neuanfang.

Der Guardian aus London wähnt Saudi-Arabien in einer Schlüsselrolle, denn das Land habe den Jemen immer schwach halten wollen und in der jüngsten Zeit als unterstützender Nachbarstaat versagt.

"Die Attacke auf Präsident Salih hat ein neues Kapitel in der Geschichte des Jemen eingeläutet, das durch die Aufstände in der arabischen Welt erst möglich wurde", meint die Financial Times.

Das Wall Street Journal spekuliert über die Inhalte eines neuerlichen Rettungsplans für Griechenland - und sieht vor allem in Privatisierungen einen richtigen Ansatz.

Mehr Rückgrat fordert auch die Financial Post aus Kanada von den Mitgliedern der Euro-Zone im Umgang mit Griechenland. "Endlich hat jemand bei der Europäischen Zentralbank den Baseballschläger ausgepackt."

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