 |
 |
Sarkozy bei Merkel Bundeskanzlerin
Angela Merkel bekommt Besuch von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy.
Beherrschende Themen werden die Griechenland-Krise, die Vorbereitung des
EU-Gipfels am 23./24. Juni und die Nachfolge an der Spitze des Internationalen
Währungsfonds (IWF) sein. Deutschland und Frankreich haben unterschiedliche
Auffassungen, wie das hoch verschuldete Griechenland vor der Pleite bewahrt
werden kann. Strittig ist, inwieweit an der Rettung Banken und Versicherungen
als private Geldgeber beteiligt werden sollen.
ZDF wählt neuen
Intendanten Im Berliner Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz wird am Morgen
der neue ZDF-Intendant gewählt. Einziger Kandidat ist der bisherige
Programmdirektor Thomas Bellut. Der 56-jährige Politikwissenschaftler gilt als
unabhängiger und sachorientierter Kopf. Das Votum des 77-köpfigen Fernsehrates
gilt als ausgemachte Sache. Mit einem Ergebnis wird für 11:30 Uhr gerechnet. Handelsblatt online wird das
Ereignis ausführlich begleiten und kommentieren.
Bundesrat will über
Bankenabgabe entscheiden Wenn die vom Bundesrat mehrheitlich gewünschten
Änderungen, die beispielsweise auf eine Entlastung von kleinen Sparkassen und
Genossenschaftsbanken hinauslaufen, beim Bund auf Ablehnung stoßen, steht die
Bankenabgabe vor dem Scheitern. Schon warnte der Finanzminister von
Rheinland-Pfalz, Carsten Kühl (SPD), die Bundesregierung davor, die Bankenabgabe
durch die Hintertür zu torpedieren.
Länderkammer befasst sich mit der
Energiewende Der Bundesrat befasst sich erstmals mit dem umfangreichen
Gesetzespaket der schwarz-gelben Bundesregierung zur Energiewende. Zu erwarten
ist, dass dabei die unterschiedlichen Positionen des Bundes und der Länder in
wichtigen Fragen aufeinanderprallen. Dies betrifft Vorhaben wie den
beschleunigten Bau neuer Stromtrassen, die Förderung der energetischen
Gebäudesanierung oder die Verteilung der Lasten aus den Einnahmeausfällen bei
der Brennelementsteuer. Zum Thema Atomausstieg und Energiewende liegen 22
Anträge und mehr als 200 Empfehlungen aus den Ausschüssen zur Abstimmung
vor.
Aktionäre der Porsche SE treffen sich Martin Winterkorn
zieht es heute wieder in seine alte Heimat. Der aus Schwaben stammende
VW-Konzernchef wird in der Porsche-Arena in Stuttgart den Aktionären auf der
Hauptversammlung in seiner Funktion als Vorstandschef der Porsche SE über gute
Zahlen im Rumpfgeschäftsjahr der Holding berichten, unter deren Dach 50,1
Prozent der Porsche AG und rund 50,7 Prozent der VW-Stammaktien gebündelt sind.
Viel mehr wird die Anleger allerdings interessieren, wie der weitere Zeitplan
der geplanten Verschmelzung der beiden Unternehmen aussieht. Doch die Chancen
sind gering, dass Winterkorn eine entscheidende Weichenstellung verkünden
wird.
|
 |
|
 |