Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 17 June 2011


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Wirtschaftsführer unterstützen Merkels Kurs
Bei den Bürgern schwindet der Rückhalt für die deutsche Griechenland-Politik. Doch rund 70 Manager, darunter Telekom-Chef René Obermann, Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche und Siemens-Chef Peter Löscher, wollen Angela Merkel mit einer Anzeigenkampagne beispringen.

Habermas-Essay: Bürger beteiligen
In der Euro-Krise treffen die Regierungen Entscheidungen, die tief in den Alltag der Menschen eingreifen. Akzeptabel ist das nur, wenn die Bürger besser beteiligt werden. Ein Essay von Jürgen Habermas, einem der bedeutendsten deutschen Philosophen.

"Hacker bedrohen die Gesellschaft"
Sony-Manager Kazuo Hirai, der das Unterhaltungsgeschäft verantwortet, sieht in Angriffen aus dem Netz "ein Riesenproblem, für jeden von uns." Ein Interview.

Deutschen Aktien gehört die Zukunft
Spätestens Ende des Sommers soll es mit dem Dax wieder bergauf gehen - anders als mit anderen Börsenindizes. Eine Handelsblatt-Analyse.

Amerikas Ruf ist in Gefahr
Mohamed El-Erian, Chef des Anleihehändlers Pimco, über die Unfähigkeit der US-Politiker, sich auf eine höhere Schuldengrenze zu einigen.

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Eurogruppen-Chef fordert Turbo-Rettung für Griechenland
Der Streit über die Griechenland-Rettung spitzt sich zu. Deutschland spielt auf Zeit und will erst im Herbst über das notwendige zweite Hilfspaket entscheiden. Doch dagegen regt sich massiver Widerstand.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: Steinmeier kritisiert CDU und FDP für Griechenland-Desaster, Oracle fordert im Patentstreit mit Google Milliarden-Schadensersatz, Aktienkurs von Blackberry-Hersteller RIM stürzt ab, Bund und Länder einigen sich auf neue Regeln für Ausbau der Stromnetze, Bundesarbeitsministerin von der Leyen fordert Frauenquote bis 2013.
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Viele Ängste bedrohen den Dax
Börsianer erwarten heute eine Flut an Entscheidungen und Nachrichten, die den Dax schlimmstenfalls steil auf Talfahrt schicken könnten. Im Fokus steht wieder Griechenland, aber auch eine neue Sammelklage gegen Bayer.
Sarkozy bei Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt Besuch von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Beherrschende Themen werden die Griechenland-Krise, die Vorbereitung des EU-Gipfels am 23./24. Juni und die Nachfolge an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) sein. Deutschland und Frankreich haben unterschiedliche Auffassungen, wie das hoch verschuldete Griechenland vor der Pleite bewahrt werden kann. Strittig ist, inwieweit an der Rettung Banken und Versicherungen als private Geldgeber beteiligt werden sollen.

ZDF wählt neuen Intendanten
Im Berliner Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz wird am Morgen der neue ZDF-Intendant gewählt. Einziger Kandidat ist der bisherige Programmdirektor Thomas Bellut. Der 56-jährige Politikwissenschaftler gilt als unabhängiger und sachorientierter Kopf. Das Votum des 77-köpfigen Fernsehrates gilt als ausgemachte Sache. Mit einem Ergebnis wird für 11:30 Uhr gerechnet. Handelsblatt online wird das Ereignis ausführlich begleiten und kommentieren.

Bundesrat will über Bankenabgabe entscheiden
Wenn die vom Bundesrat mehrheitlich gewünschten Änderungen, die beispielsweise auf eine Entlastung von kleinen Sparkassen und Genossenschaftsbanken hinauslaufen, beim Bund auf Ablehnung stoßen, steht die Bankenabgabe vor dem Scheitern. Schon warnte der Finanzminister von Rheinland-Pfalz, Carsten Kühl (SPD), die Bundesregierung davor, die Bankenabgabe durch die Hintertür zu torpedieren.

Länderkammer befasst sich mit der Energiewende
Der Bundesrat befasst sich erstmals mit dem umfangreichen Gesetzespaket der schwarz-gelben Bundesregierung zur Energiewende. Zu erwarten ist, dass dabei die unterschiedlichen Positionen des Bundes und der Länder in wichtigen Fragen aufeinanderprallen. Dies betrifft Vorhaben wie den beschleunigten Bau neuer Stromtrassen, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung oder die Verteilung der Lasten aus den Einnahmeausfällen bei der Brennelementsteuer. Zum Thema Atomausstieg und Energiewende liegen 22 Anträge und mehr als 200 Empfehlungen aus den Ausschüssen zur Abstimmung vor.

Aktionäre der Porsche SE treffen sich
Martin Winterkorn zieht es heute wieder in seine alte Heimat. Der aus Schwaben stammende VW-Konzernchef wird in der Porsche-Arena in Stuttgart den Aktionären auf der Hauptversammlung in seiner Funktion als Vorstandschef der Porsche SE über gute Zahlen im Rumpfgeschäftsjahr der Holding berichten, unter deren Dach 50,1 Prozent der Porsche AG und rund 50,7 Prozent der VW-Stammaktien gebündelt sind. Viel mehr wird die Anleger allerdings interessieren, wie der weitere Zeitplan der geplanten Verschmelzung der beiden Unternehmen aussieht. Doch die Chancen sind gering, dass Winterkorn eine entscheidende Weichenstellung verkünden wird.
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Flugzeughersteller Dassault gibt Ausblick
Der französiche Flugzeughersteller Dassault stellt seine Erwartungen zur Pariser Airshow der Presse vor. Dassault ist einer der größten Hersteller von Business-Jets, wie etwa der Falcon. Die Franzosen bauen auch den Kampfflieger Rafale, der gerade in Libyen zum Einsatz kommt.

OECD legt Agrarmarktbericht vor
Die OECD veröffentlicht am Vormittag einen Bericht über die Aussichten der globalen Agrarmärkte bis 2020. Dabei dürften vor allem zwei Themen im Mittelpunkt stehen: der wachsende Aufkauf von Ackerflächen in armen Ländern durch Investoren und Schwellenländer sowie die Entwicklung der Lebensmittelpreise.

Handelsbilanz für die Euro-Zone
Eine Mischung aus Exportmächten wie Deutschland und krisengeschüttelten Südeuropäern ergibt eine in etwa ausgeglichene Handelsbilanz. Das dürfte sich heute bestätigen, wenn die aktuellen Handelsbilanzdaten für die Euro-Zone veröffentlicht werden. Ökonomen erwarten einen Anstieg des Handelsbilanzdefizits auf rund vier Milliarden Euro. Als Ganzes trägt die Euro-Zone eben nicht zu destabilisierenden globalen Ungleichgewichten im Handel bei.
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Oracle will Google um Milliarden bluten lassen
Mit Hilfe des mobilen Betriebssystems Android pirscht sich Google ans iPhone heran. Oracle sagt, die Software sei zum Teil geklaut. Jetzt bringt der Softwarekonzern die veranschlagte Schadenshöhe ans Licht.

Bei Verhaftung auf Immunität gepocht
Die Umstände der Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn klingen spektakulär: Mitte Mai war der ehemalige IWF-Chef aus dem Flugzeug geholt worden. Jetzt legt die Staatsanwaltschaft Details vor.
Aktien stürzen um 16 Prozent ab
Die RIM-Aktie fällt ins Bodenlose. Im Jahresverlauf hatte sie bereits rund 40 Prozent verloren. Nun meldet der Blackberry-Hersteller neue Hiobsbotschaften und kündigt unter anderem Entlassungen an.
US-Aufsicht warnt vor Finanzkrise made in Europe
Die Griechenland-Krise könnte Europas Banken - und damit die Welt - in eine neue Finanzkrise stürzen, fürchtet die US-Einlagensicherung FDIC. Die US-Banken hält ein weiterer Experte aber für weniger bedroht als gedacht.
Fließbänder in US-Werken laufen wie geschmiert
Nach dem Erdbeben in Japan musste Toyota seine Autoproduktion auch in US-Werken stark drosseln. Noch im Mai standen die Bänder zeitweise still. Jetzt zeichnet sich ab, dass der Konzern sich in den USA schnell erholt.
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Konjunkturdaten schubsen US-Börsen ins Plus
Überraschend positive Konjunkturdaten verhalfen den US-Börsen zu Kursgewinnen. Trotzdem schauten die US-Anleger bang auf die Griechenland-Krise. Zur guten Stimmung trug ein deutsches Unternehmen bei.
Konsumklima schwächt sich ab
Heute veröffentlicht die Universität von Michigan die erste Schätzung ihres viel beachteten Konsumklima-Index für den Monat Juni. Ökonomen erwarten einen leichten Rückgang im Vergleich zum Mai, was vor allem auf die schlechtere Situation auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen ist. Der Index ist ein wichtiges Stimmungsbarometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher.
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Prada orientiert sich nach unten
Das italienische Unternehmen Prada steht für Luxusmode. Beim Börsengang in Hongkong gibt es sich weniger glamourös: Der Ausgabepreis für die Aktien ist niedriger angesetzt als zunächst geplant.
Japan will Haushalte bei Evakuierung unterstützen
Japans Regierung will Betroffenen, die ihre Häuser in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima freiwillig verlassen, helfen. Bislang gibt es eine 20-Kilometer-Sperrzone um Fukushima.
Sorge und Zuversicht halten sich in etwa die Waage
Die Schuldenkrise in Griechenland macht Anleger vorsichtig, gute Nachrichten aus den USA regen zu Käufen an. So verzeichnen die japanischen Börsen nur leichte Verluste.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die Internationale Wirtschaftspresse fragt sich erneut, wie es mit Griechenland weitergeht.

Die griechische Staatsverschuldung in Höhe von schätzungsweise 158 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2011 sei ohne Zweifel ein sehr ernst zu nehmender Härtetest für den Euro, räumt die WirtschaftsWoche ein.

Schmerzvolle Tage für jeden, der Griechenland liebe, sieht ein Gastkommentator der britischen Financial Times gekommen.

Die Renditelücke zwischen griechischen und deutschen Anleihen sei gähnend tief, stellt ein Blog der Wall Street-Schwester Market-Watch fest.

Über die "sauberen Deutschen" empört sich Les Echos aus Frankreich. "Heutzutage beziehen die Deutschen keine klare Stellung, sie enthalten sich ihrer Stimme, um sauber zu bleiben. Doch die Symptome dieses sich Nicht-Entscheiden-Wollens zeigen, dass dem Land die Politik fehlt."

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