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Die letzten Tage vor dem
Bankrott?
In Athen wird aktuell
weiter um den Schuldenschnitt gerungen. Doch die griechischen Spitzenpolitiker
haben ihre Gespräche erneut ohne Abschluss beendet. Knackpunkt sind offenbar die
geforderten Rentenkürzungen. Immer mehr Politiker aus der Euro-Zone rechnen mit
einer Pleite Griechenlands, schreibt das » Handelsblatt. Die » Welt hat Athen und die EU-Milliarden für Griechenland schon
abgeschrieben - und fragt: "Warum wird dann immer noch verhandelt? Warum wird so
getan, als würde tatsächlich um Lösungen gerungen?" In Griechenland werde
währenddessen wohl nur noch der Schuldige gesucht, der das Wort Insolvenz
ausspreche, kommentiert die » Süddeutsche Zeitung. In der » FTD verteidigt Daniel Gros, Direktor des Centre
for European Policy Studies, die von Merkel aufoktroyierte EU-Sparpolitik.
Diese aus der Angst heraus aufzugeben, dass die Finanzmärkte kurzsichtig
agierten, würde nur den Tag der Abrechnung hinausschieben. Vergesst
Griechenland, die größten Gefahren für den Euro lauerten in Spanien und in den
Bilanzen des Europäischen Zentralbanksystems, analysiert Wolfgang Münchau
für den » Spiegel. Angela Merkel stehe kurz vor einem strategischen Coup
mit dem sie Griechenlands widerspenstige Politiker dazu zwingen könnte, sich zu
harten Sparmaßnahmen zu verpflichten, berichtet der australische » Business Spectator. Ihre Sorge sei jedoch, dass Frankreich von ihrem
"Sparsamkeitszug" abspringe.
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