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FÜR SIE GELESEN
Die Handelsblatt-Presseschau
Können Politiker auch Unternehmer, fragt die
Wirtschaftspresse, nachdem sich Hamburg den Zugriff auf Deutschlands größte
Reederei Hapag-Lloyd gesichert hat. Der Lackmustest sei der Einstieg der
Hansestadt bei Beiersdorf gewesen. Mehr...
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Marktbericht Wall Street
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Börse Frankfurt
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Analyser to go
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TERMINE DES TAGES
Wirtschaft wächst langsamer Heute
veröffentlicht das Statistische Bundesamt erste Daten zur Entwicklung des
Wirtschaftswachstums im vierten Quartal. Experten gehen davon aus, dass das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur um 1,9 Prozent
gestiegen ist. Zum Vorquartal rechnen sie mit einem leichten Minus von 0,3
Prozent.
Premiere für den neuen Puma-Chef Fast 20 Jahre lang
hat Jochen Zeitz die Bilanz des fränkischen Sportkonzerns Puma präsentiert. Doch
vergangenen Sommer hat der Manager sein Amt als Vorstandschef des drittgrößten
Turnschuhherstellers der Welt aufgegeben. Jetzt steht er an der Spitze des
Verwaltungsrats und führt die Sport-Lifestyle-Sparte von Puma-Großaktionär PPR.
Sein Nachfolger Franz Koch wird deshalb heute in Herzogenaurach zum ersten Mal
die Zahlen präsentieren. Analysten rechnen fest damit, dass Koch die noch von
seinem Vorgänger Jochen Zeitz formulierten Ziele im abgelaufenen Jahr erreicht
hat: Einen Rekord-Umsatz von drei Milliarden Euro und eine Gewinnsteigerung im
mittleren einstelligen Bereich lautete die Vorgabe.
Tui weitet
Verlust aus Nach Einschätzung von Analysten hat der Reise- und
Schifffahrtskonzern im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen
Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um gut 21 Prozent auf 142 Millionen Euro
vergrößert.
Gewerkschaft entscheidet über Streik auf Frankfurter
Flughafen Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) entscheidet über
einen Streik auf dem Frankfurter Flughafen, der den Betrieb auf dem größten
deutschen Airport massiv beeinträchtigen könnte. Hintergrund ist der
Tarifkonflikt um 200 Beschäftigte auf dem Vorfeld des
Flughafens.
Erster Prozess um Leih-Stewardessen der Lufthansa
Das Arbeitsgericht Frankfurt beschäftigt sich heute erstmals mit dem Einsatz
von Leih-Stewardessen in Lufthansa-Flugzeugen. Die Personalvertretung der
Fluggesellschaft will vor dem Arbeitsgericht Frankfurt eine einstweilige
Verfügung erreichen. Damit soll dem Unternehmen untersagt werden, in den Kabinen
seiner Jets schlechter bezahlte Service-Kräfte von Fremdunternehmen einzusetzen.
Mit Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens am 3. Juni weitet die Lufthansa ihr
Angebot ab Berlin deutlich aus. Den dauerhaft geplanten Einsatz der mehr als 200
Leiharbeitskräfte begründet sie mit Kostenvorteilen.
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TERMINE DES TAGES
Euro-Kassenhüter beraten telefonisch über
Griechenland Die obersten Kassenhüter der Euro-Länder beraten heute nur
telefonisch über noch offene Fragen beim nächsten, dringend benötigten
Hilfsprogramm für Griechenland. Damit zieht sich die Rettung des Landes vor der
drohenden Pleite länger hin als zunächst angenommen. Ursprünglich wollten die
Ressortchefs schon bei einem Krisentreffen in Brüssel entscheiden. Diese
Zusammenkunft wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Nach Angaben von
Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat Athen noch nicht alle Bedingungen für
die neue Finanzspritze erfüllt.
Voestalpine gegen den Trend
Nach Thyssen-Krupp und Arcelor-Mittal veröffentlicht der österreichische
Stahlkonzern Voestalpine die Zahlen für das dritte Quartel seines laufenden
Geschäftsjahres. Im Unterschied zu seinen beiden Mitbewerbern wird Voestalpine
jedoch einen Gewinn ausweisen können (Analystenschätzung: etwa 70 Millionen
Euro). Die Österreicher sind weniger stark im Massengeschäft vertreten und
produzieren mehr veredelte Stahlprodukte. Deshalb hat sie der Nachfragerückgang
Ende vergangenen Jahres weniger stark getroffen als etwa
Thyssen-Krupp.
Leichtes Wachstum für Heineken Der drittgrößte
Bierbrauer der Welt legt Zahlen für 2011 vor. Beobachter erwarten einen etwa
sechs Prozent höheren Umsatz von gut 17 Milliarden Euro. Beim operativen Gewinn
(Ebit) vor Einmalposten rechnen sie mit einem Zuwachs zwischen zwei und drei
Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro. Den Bierabsatz hat Heineken Schätzungen
zufolge um gut zwölf Prozent auf 164 Millionen Hektoliter gesteigert.
Clariant gleicht starken Franken aus Der
Spezialchemie-Hersteller Clariant dürfte mit Preissteigerungen die Frankenstärke
kompensiert haben. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von 7,3
Milliarden Franken (Vorjahr 7,1 Milliarden Franken) und mit einem Reingewinn von
263 Millionen (Vorjahr 191 Millionen Franken). Die Umsatz- und Gewinnentwicklung
dürften auch positiv durch die Übernahme der deutschen Süd-Chemie beeinflusst
sein; im vergangenen Sommer hatten die Schweizer ihren deutschen Wettbewerber
für 1,2 Milliarden Euro übernommen.
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QUARTALSBERICHT
Zynga meldet Verlust
Der erste Quartalsbericht des
Social-Games-Platzhirsches Zynga seit dem Börsengang zeigt einen Verlust von 435
Millionen Dollar. Bereinigt um die Kosten des Börsenganges ist die Situation
jedoch rosiger. Mehr...
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TERMINE DES TAGES
USA-Industrieproduktion Januar
Heute wird sich zeigen, wie gut die US-Industrie ins neue Jahr gestartet
ist, denn in Washington werden Daten zur Industrieproduktion im Januar
veröffentlicht. Experten rechnen mit einem Zuwachs von 0,7 Prozent zum
Dezember.
Marriott wird deutlich profitabler Der
US-Hotelkonzern, der über den Verlauf des Geschäftsjahres 2011 berichtet, hat
Analysten zufolge mit rund 12,3 Milliarden Dollar fünf Prozent mehr erlöst als
im Jahr zuvor. Unter dem Strich dürfte Marriott mit knapp 500 Millionen Dollar
neun Prozent mehr verdient haben.
Comcast auf Wachstumskurs
Der führende US-Kabelnetzbetreiber legt Zahlen für das abgelaufene
Geschäftsjahr vor. Der Konzern, der im vergangenen Jahr die Mehrheit am
Medienkonzern NBC Universal übernommen hat, dürfte nach Einschätzung von
Analysten seinen Umsatz um knapp 50 Prozent auf 56,7 Milliarden Dollar
gesteigert haben. Auch beim operativen Ergebnis (Ebitda) sehen die Experten ein
Plus von einem Viertel auf gut 18 Milliarden Dollar.
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WORTE DES TAGES
"Wir sind erst von Brüssel gestoppt
worden, bis dahin haben wir alles richtig gemacht." Reto
Francioni, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse
"Griechisch
ist die Lage noch nicht, aber sie ist so schlimm, dass sich die Städte nicht
alleine helfen können." Christian Uhde, Präsident des Deutschen
Städtetages
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