Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 3 December 2010


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Trichet macht nicht den Bernanke
EZB-Präsident Jean Claude Trichet widersteht dem Ruf von Politikern und Anlegern, klamme Euro-Staaten mithilfe der Notenpresse durchzufüttern. Er lässt den Zinssatz bei ein Prozent, wird das Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen aber nicht ausweiten. Banken bekommen allerdings weiterhin unbegrenzt Liquidität. "Die EZB kauft Zeit", titelt das Handelsblatt und kommentiert: "Die Notenbanker in Frankfurt handeln nicht entschlossen genug gegen die Krise. Deswegen drohen ihnen die Probleme über den Kopf zu wachsen". Die meisten deutschen Medien begrüßen aber Trichets Standfestigkeit und sind froh, dass er nicht der Politik des US-Notenbank-ChefsBen Bernanke gefolgt ist, der zuletzt riesige Summen in Staatsanleihen gesteckt hat. Mit seiner Entscheidung habe sich Trichet alle Optionen offen gehalten, meint die Börsenzeitung.
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