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Newsletter | 04.12.2010, 19:15 UTC |
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Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international |
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Aktuelle Meldungen |
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Nach Ende des Lotsenstreiks wieder Flüge in Spanien
MADRID: Die Fluglotsen in Spanien haben ihren wilden Streik nach knapp einem Tag
beendet und die Arbeit wieder aufgenommen. Von den Flughäfen in Madrid, Barcelona,
Mallorca und auf den Kanarischen Inseln starteten die ersten Maschinen. Der spanische
Luftraum wurde wieder geöffnet. Nach Angaben der Flughafenbehörde AENA wird sich die
Lage frühestens am Sonntag wieder normalisieren. Um ein Ende des Streiks zu erzwingen,
hatte die Regierung erstmals seit dem Ende der Franco-Diktatur vor 35 Jahren den
Alarmzustand ausgerufen und den Fluglotsen mit der Verurteilung zu hohen Haftstrafen nach
Militärrecht gedroht. Die Lotsen waren am Freitagnachmittag unangekündigt in den Streik
getreten, um gegen eine Neuregelung ihrer Arbeitszeiten zu protestieren. Die Folge war ein
Chaos im Luftverkehr von und nach Spanien. Auf den Flughäfen des Landes sitzen rund
300.000 Reisende fest, unter ihnen auch etwa 14.000 deutsche Urlauber. Flüge nach
Spanien fielen zu einem großen Teil aus.
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Westerwelle sagt Irak bei Besuch Unterstützung zu
BAGDAD: Als erster westlicher Außenminister nach der Parlamentswahl im Irak vor neun Monaten
hat Guido Westerwelle den Irak besucht. Bei Gesprächen mit Spitzenpolitikern in Bagdad sicherte
der deutsche Außenminister dem Irak weitere Hilfe für den Wiederaufbau zu. Zugleich appellierte er
an die irakischen Parteien, stabile politische Verhältnisse zu schaffen. Das diene auch dem
weiteren Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, an denen Deutschland interessiert sei. Um die
rechtlichen Rahmenbedingungen für Wirtschaftkontakte zu verbessern, wurde ein
Investitionsschutzabkommen unterzeichnet. Bei einem Treffen mit christlichen Geistlichen in der
deutschen Botschaft versicherte Westerwelle, dass sich die Bundesregierung für einen besseren
Schutz der religiösen Minderheiten im Irak einsetzen werde.
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Serie von Anschlägen in Bagdad
BAGDAD: Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind in der irakischen Hauptstadt
mindestens 13 Menschen getötet und rund hundert weitere verletzt worden. Wie die
irakischen Sicherheitskräfte mitteilten, starben allein bei zwei Anschlägen auf schiitische
Pilger aus dem Iran mindestens sieben Menschen. - Iranische Pilger reisen seit dem Sturz
des Regimes von Saddam Hussein in großer Zahl in den Irak, um dort den Schiiten heilige
Orte zu besuchen.
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Elfenbeinküste: Machtkampf um Präsidentenamt
ABIDJAN: Der Machtkampf in der Elfenbeinküste spitzt sich zu. Sechs Tage nach der
Stichwahl um die Präsidentschaft ließen sich sowohl Amtinhaber Laurent Gbagbo als auch
der Oppositionskandidat Alassane Ouattara als neuer Staatschef vereidigen. Die
unabhängige Wahlkommission in Abidjan hatte Ouattara am Donnerstag zum Sieger der
Stichwahl erklärt. Das Verfassungsgericht bezeichnete diese Entscheidung einen Tag später
als nichtig und ernannte Gbagbo zum Sieger. - Die Vereinten Nationen, die USA, die EU und
die ehemalige Kolonialmacht Frankreich betrachten Ouattara als demokratisch gewählten
Präsidenten. Gbagbo müsse seine Niederlage eingestehen und die Macht abgeben.
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Iberoamerika-Gipfel beschließt Bildungsprogramm
BUENOS AIRES: Auf dem 20. Iberoamerika-Gipfel haben Vertreter von 19 Ländern
Lateinamerikas, sowie Spaniens und Portugals eine milliardenschwere Bildungsoffensive
beschlossen. Das Programm "Bildungsziele 2021" sieht in den kommenden zehn Jahren
zusätzlich zu den nationalen Bildungshaushalten Ausgaben in Höhe von insgesamt 75
Milliarden Euro vor. Außerdem verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs bei dem
Treffen im argentinischen Mar del Plata eine Demokratieklausel, die ein gemeinsames
Vorgehen bei Putschversuchen vorsieht.
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Sarkozy besucht Indien
NEU DELHI: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat Indien Unterstützung bei der
Bewerbung um einen Ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zugesagt. Es
sei wichtig, dass das Land an allen für die Welt bedeutsamen Debatten teilnehme, sagte
Sarkozy zum Auftakt eines viertägigen Indien-Besuchs in der Technologie-Metropole
Bangalore. - Die Gespräche des französischen Präsidenten mit der indischen Regierung
beginnen am Montag. Begleitet wird Sarkozy von zahlreichen Wirtschaftsvertretern. Vor allem
französische Energie-, Rüstungs- und Technologiefirmen erhoffen sich lukrative Aufträge.
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Griechische Polizei stürmt mutmaßliches Terroristenversteck
ATHEN: Spezialeinheiten der griechischen Polizei haben nach Medienberichten in einem
Vorort von Athen ein Versteck mutmaßlicher Terroristen ausgehoben. Vier Personen seien
festgenommen und zahlreiche Waffen sichergestellt worden, meldete das griechische
Fernsehen. - Im November hatte eine griechische Anarchistengruppe mit versuchten
Paketbombenanschlägen Aufsehen erregt. Eines der Päckchen erreichte das
Bundeskanzleramt in Berlin.
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Terrorverdächtiger auf Flughafen Wien festgenommen
WIEN: Die österreichische Polizei hat auf dem Wiener Flughafen einen Tschetschenen
wegen Terrorverdachts festgenommen. Nach Angaben aus dem österreichischen
Innenministerium wird dem Mann von der belgischen Justiz vorgeworfen, Kämpfer in der
russischen Unruheprovinz Tschetschenien rekrutiert und an der Vorbereitung von Anschlägen
auf Einrichtungen der NATO in Belgien mitgewirkt zu haben.
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Großbrand in Israel wütet weiter
JERUSALEM: Trotz internationaler Hilfe ist es israelischen Feuerwehrleuten und Soldaten
bislang nicht gelungen, den verheerenden Großbrand im Karmel-Gebirge unter Kontrolle zu
bringen. Seit Ausbruch des Feuers am Donnerstag kamen mindestens 41 Menschen ums
Leben. 17.000 Menschen wurden aus dem Gebirge im Norden Israels in Sicherheit gebracht.
Die Flammen zerstörten mehr als 4000 Hektar Wald. Die Polizei nahm zwei mutmaßliche
Brandverursacher fest. Die Jugendlichen hätten das Feuer vermutlich nicht vorsätzlich gelegt,
sondern fahrlässig ausgelöst, hieß es in Medienberichten. - Zahlreiche Staaten, unter ihnen
die Türkei, Russland und Griechenland, unterstützen Israel mit Löschflugzeugen. Deutschland
stellt zwei Transporthubschrauber zur Verfügung.
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Karlspreis 2011 geht an EZB-Präsident Trichet
AACHEN: Der Internationale Karlspreis der Stadt Aachen geht 2011 an den Präsidenten der
Europäischen Zentralbank -EZB-, Jean-Claude Trichet. Der 67-Jährige Franzose werde als
Verteidiger eines stabilen Euro geehrt, begründete das Karlspreis-Direktorium seine Entscheidung.
Die Auszeichnung solle auch ein Signal an die EZB sein, den dauerhaften Erhalt der
Währungsunion zu sichern. Trichet steht seit 2003 an der Spitze der Zentralbank. Der mit 5000
Euro dotierte Karlspreis gilt als eine der renommiertesten politischen Auszeichnungen in Europa.
Er wird für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen.
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Bundesliga: Dortmund ist inoffizieller Herbstmeister
ZUM FUßBALL: In der 1. Bundesliga gab es folgende Ergebnisse:
Mönchengladbach - Hannover 1 : 2
Frankfurt - Mainz 2 : 1
Freiburg - Hamburg 1 : 0
Stuttgart - Hoffenheim 1 : 1
Wolfsburg - Bremen 0 : 0
Nach der Niederlage des unmittelbaren Verfolgers Mainz ist Tabellenführer Dortmund bereits am
15. Spieltag der Bundesliga vorzeitig inoffizieller Herbstmeister. Die Dortmunder spielen an diesem
Sonntag in Nürnberg.
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Das Wetter am Sonntag: Im Nordwesten Schneeregen
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nacht im Südosten gering bewölkt und trocken. Sonst
dichte Wolken und von Westen her neuer Schneefall. Tiefstwerte zwischen minus ein Grad am
Niederrhein und minus 15 Grad in Bayern.
Die Vorhersage für Sonntag: Im Norden und Westen Schnee oder Schneeregen. Sonst trotz vieler
Wolken meist trocken. Mit Höchsttemperaturen zwischen minus vier und plus fünf Grad wird es
etwas milder.
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