Adar I 12, 5771 · February 16, 2011
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Ki Tisa - Fehler sind menschlich
Sehr geehrte Leserschaft,
Einem Juden, der jede Bindung an Tora und Mizwot aufgegeben hat,
weil er als ein "voll akzeptiertes Mitglied" in der Gesellschaft
aufgehen möchte, kann manchmal die Frage vorgelegt werden, ob er das
jüdische Volk als sein Volk betrachtet. Gewöhnlich lautet die Antwort
darauf: "Ja". Dann mag er sogar den Fragesteller in sein Geschäftsbüro
führen, und auf ein Bild zeigen, das oben an der Wand hängt; Es ist das
Porträt eines alten Mannnes mit langem weißen, Bart und weisen, ernsten
Augen; und daneben hängt dann vielfach noch ein weiteres Bild, und zwar
von einer Frau von gütigem und edlem Aussehen, einer Frau, deren Haar
vollständig mit einem Tuche bedeckt ist.
"Sehen Sie", wird der Betreffende dann sagen, "das sind meine
Großeltern." Und vielleicht fährt er dann noch fort, mit stolzer Stimme:
"Glauben Sie bitte nicht, dass mein Großvater ein gewöhnlicher Mensch
war. Oh nein, mein Herr! Er war ein großer Tora-Gelehrter, der ein sehr
intensives jüdisches Leben führte und alle Gebote mit Wärme und Hingabe
ausübte. Mein alter Vater ist ebenfalls ein guter, frommer Jude; und ich
kümmere mich, darum, dass ihm in seinem Alter nichts fehlt. Ich habe
ihn im besten Altersheim untergebracht, und ich besuche ihn von Zeit zu
Zeit. Also, bitte fragen Sie mich nicht, ob die Juden mein Volk sind.
Natürlich sind sie dies; und ich bin sehr stolz auf mein jüdisches
Erbe."
Nur mit Trauer kann man solche (oder ähnliche) Bemerkungen
aufnehmen. Wenn wir so etwas hören, dann lässt uns oft ein bestimmter
Gedanke nicht los: "Dieser Mann hat in einer gewissen Weise seinem
Großvater das angetan, was Haman – in der Purimgeschichte – dem
Mordechai zugedacht hatte; er hat ihn 'fünfzig Ellen hoch aufgehängt'".
Da also hängt das Porträt, oben hoch an der Wand, weit entfernt und
abgesondert von seinem eigenen Lebensstil in der heutigen Welt.
Schabbat Schalom |
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| Wochenabschnitt |
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Unser Potenzial richtig nutzen
Warum ist Wahrheit ein Attribut der Gnade? Mitgefühl und Güte
passen dazu – aber Wahrheit? Die Wahrheit ist ein strenger und gerechter
Richter, der nicht bereit ist, Missetaten zu übersehen.
von Shlomo Yaffe
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Es gibt eine zweite, dritte Chance
Es ist zu spät. Ich bin zu weit gegangen. Es wird nie mehr
sein, wie es war. Wie oft haben wir solche Worte gehört oder, schlimmer
noch, selbst gesprochen?
von Yossy Goldman
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| Leitgedanke der Woche |
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Ex. 32:15
Unser Leitgedanke zu Ki Tisa
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| Mizwa Minute |
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Falsches korrigieren!
Wir können nicht sagen, wie es sich anfühlt, zu bereuen oder zu
bedauern. Das ist etwas, was in uns geschieht. Aber wir können ein paar
Tipps geben ...
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| Essay der Woche |
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Erst reinigen, dann Eintreten
Die jüdische Vorstellung von „Hölle“ ist ganz anders als das
was man sich im allgemeinen als totes Ende vorstellt – eine ewig
schmerzvolle Konsequenz aus einem spirituell bankrotten Leben.
von DovBer Pinson
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| Geschichte der Woche |
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G-ttes Fügungen
Einmal saß ich mit dem Baal Schem Tow zusammen, als zwei Fremde
eintraten. Der würdevollere der beiden ging zum Bescht und sagte: „Wir
brauchen den Rat eines Zadik. ...“
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| Scheidung |
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Ein Überblick dieser Thematik
Ein Überblick der vielen involvierten Gesetze, die für das Schreiben eines Gets berücksichtigt werden müssen.
von Naftali Silberberg
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