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Dax fast unverändert
Am Frankfurter Aktienmarkt schmolzen die Tagesgewinne dahin.
Schwache Daten vom amerikanischen Einzelhandel hatten die New Yorker
Börse ins Minus gedrückt. Das belastete die Stimmung in Frankfurt. Der
DAX steigt nur noch um 3 Punkte (0,05 Prozent) auf 7400. Die Europäische
Zentralbank (EZB) errechnete bei der Festlegung der täglichen
Referenzkurse einen Wechselkurs von 1,3510 US-Dollar für den Euro.
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Fusionen der Börsen in Frankfurt und New York beschlossen
Die historische Fusion von Deutsche Börse und die Nyse Euronext zur
weltgrößten Börse rückt in greifbare Nähe. Die Aufsichtsräte der beiden
Konzerne stimmten den Plänen am Dienstag zu, wie beide Börsenbetreiber
mitteilten. Der neue Börsenriese solle mit einer Holding in den
Niederlanden ansässig sein und Zentralen in New York und Frankfurt
haben. Formal soll die Nyse die Deutsche Börse schlucken, deren
Aktionäre hielten dann aber rund 60 Prozent an dem neuen Konzern. Eine
Nyse-Euronext-Aktie soll in 0,47 Aktien der neuen Gesellschaft getauscht
werden. Die Transaktion solle bis Ende 2011 abgeschlossen werden.
Leiten soll die Mega-Börse Nyse-Chef Duncan Niederauer in New York.
Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni soll als Verwaltungsratchef von
Frankfurt aus arbeiten.
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Großbank Barclays ächzt unter verschärfter Regulierung
Die britische Großbank Barclays muss wegen der verschärften
Regulierungsvorschriften künftig kleinere Brötchen backen. Der neue
Bankchef Bob Diamond sagte am Dienstag bei der Vorlage unerwartet guter
Geschäftszahlen für 2010, er habe begonnen, das Portfolio "diszipliniert
und rigoros" zu durchforsten. Damit will er zumindest das neue Ziel
einer Rendite von 13 Prozent auf das Eigenkapital schaffen - 2010 war
die Kennziffer auf 7,2 Prozent eingebrochen. Hierzu will Diamond die
Kosten innerhalb von drei Jahren um eine Milliarde Pfund (1,2 Milliarden
Euro) pro Jahr drücken und Geschäftsteile abstoßen, die dem Renditeziel
im Wege stehen.
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Weidmann neuer Bundesbank-Chef?
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach einem Bericht der
"Bild"-Zeitung vom Dienstag (15.02.2011) offenbar entschlossen, ihren
Wirtschaftsberater Jens Weidmann an die Spitze der Bundesbank ziehen zu
lassen. Nach Informationen des Blattes soll das Bundeskabinett am
Mittwoch die Personalie beschließen. Auch die Spitze des
Koalitionspartners FDP sei inzwischen damit einverstanden, dass Weidmann
direkt an die Spitze der Bundesbank wechselt, heißt es in dem Bericht
weiter. Allerdings gebe es im Regierungslager weiterhin einzelne
Vorbehalte gegen einen solchen direkten Wechsel, weil er die politische
Unabhängigkeit der Notenbank überschatten könne.
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Harter Winter bremst deutschen Aufschwung
Der frühe Wintereinbruch hat den deutschen Wirtschaftsaufschwung
zum Jahresende 2010 gebremst. Im vierten Quartal legte das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4
Prozent zum Vorquartal zu. Das teilte das Statistische Bundesamt am
Dienstag in Wiesbaden mit. Trotz der Abschwächung zum Jahresende blieb
der Trend positiv: In allen Quartalen lag die Wirtschaftsleistung
deutlich über dem Niveau des Krisenjahres 2009. Für das Gesamtjahr 2010
bestätigten die Statistiker ein Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent
(kalenderbereinigt: 3,5 Prozent). Damit arbeitete sich Deutschland im
Rekordtempo aus der Krise: 2009 war die Wirtschaftsleistung um 4,7
Prozent abgestürzt. Für dieses Jahr sagen Volkswirte um 2,5 Prozent
reales Wachstum voraus.
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Positive Konjunktur-Signale aus Japan
Japans Wirtschaft kommt nach Einschätzung der Zentralbank
langsam aus der Talsohle heraus. Erstmals seit neun Monaten hob die Bank
von Japan am Dienstag ihre Einschätzung der konjunkturellen Lage an.
Die Wirtschaft des Landes sei dabei, allmählich aus der gegenwärtigen
Abschwungphase herauszukommen. Im Schlussquartal 2010 war das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch mit einer hochgerechneten Jahresrate von
1,1 Prozent geschrumpft und damit zum ersten Mal seit fünf Quartalen.
Damit hat sich offiziell bestätigt, dass China nun Japan als zweitgrößte
Volkswirtschaft abgehängt hat.
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