Roberto Abraham Scaruffi

Tuesday, 15 February 2011



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Newsletter | 15.02.2011, 18:15 UTC
Wirtschaft live
Beschlüsse, Bilanzen und Beziehungen. Aktuelle Meldungen aus Deutschland und der Welt.
Themen-Übersicht
Deutsche Börse und NYSE Euronext für Fusion
EU will Gesamtpaket zur Euro-Rettung
Bedrohung 2.0: Viren für Smartphones
Dax fast unverändert
Fusionen der Börsen in Frankfurt und New York beschlossen
Großbank Barclays ächzt unter verschärfter Regulierung
Weidmann neuer Bundesbank-Chef?
Harter Winter bremst deutschen Aufschwung
Positive Konjunktur-Signale aus Japan
Deutsche Börse und NYSE Euronext für Fusion
Nun ist es amtlich: Die Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main und New York wollen sich zusammenschließen. Es wäre nicht die erste gescheiterte Fusion in der Geschichte der Deutschen Börse.
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> Wall Street bald in deutscher Hand?
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EU will Gesamtpaket zur Euro-Rettung
Finanzminister sehen Rettungsfonds, Schuldenabbau und erhöhte Wettbewerbsfähigkeit als Elemente einer dauerhaften Lösung der Krise.
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Video EU plant 500 Milliarden Euro schweren dauerhaften Rettungsschirm
> Euro-Krisenfonds wird verdoppelt
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Bedrohung 2.0: Viren für Smartphones
Das Smartphone könnte bald den PC ersetzen. Doch je mehr sensible Daten im Handy gespeichert werden, desto lohnender werden Angriffe von Hackern und Datendieben, sagen Experten auf dem Mobile World Congress in Barcelona.
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> Google rollt den Smartphone-Markt auf
> Smartphone-Hype in Barcelona
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  Wirtschaft
Kurzmeldungen
Dax fast unverändert
Am Frankfurter Aktienmarkt schmolzen die Tagesgewinne dahin. Schwache Daten vom amerikanischen Einzelhandel hatten die New Yorker Börse ins Minus gedrückt. Das belastete die Stimmung in Frankfurt. Der DAX steigt nur noch um 3 Punkte (0,05 Prozent) auf 7400. Die Europäische Zentralbank (EZB) errechnete bei der Festlegung der täglichen Referenzkurse einen Wechselkurs von 1,3510 US-Dollar für den Euro.
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Fusionen der Börsen in Frankfurt und New York beschlossen
Die historische Fusion von Deutsche Börse und die Nyse Euronext zur weltgrößten Börse rückt in greifbare Nähe. Die Aufsichtsräte der beiden Konzerne stimmten den Plänen am Dienstag zu, wie beide Börsenbetreiber mitteilten. Der neue Börsenriese solle mit einer Holding in den Niederlanden ansässig sein und Zentralen in New York und Frankfurt haben. Formal soll die Nyse die Deutsche Börse schlucken, deren Aktionäre hielten dann aber rund 60 Prozent an dem neuen Konzern. Eine Nyse-Euronext-Aktie soll in 0,47 Aktien der neuen Gesellschaft getauscht werden. Die Transaktion solle bis Ende 2011 abgeschlossen werden. Leiten soll die Mega-Börse Nyse-Chef Duncan Niederauer in New York. Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni soll als Verwaltungsratchef von Frankfurt aus arbeiten.
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Großbank Barclays ächzt unter verschärfter Regulierung
Die britische Großbank Barclays muss wegen der verschärften Regulierungsvorschriften künftig kleinere Brötchen backen. Der neue Bankchef Bob Diamond sagte am Dienstag bei der Vorlage unerwartet guter Geschäftszahlen für 2010, er habe begonnen, das Portfolio "diszipliniert und rigoros" zu durchforsten. Damit will er zumindest das neue Ziel einer Rendite von 13 Prozent auf das Eigenkapital schaffen - 2010 war die Kennziffer auf 7,2 Prozent eingebrochen. Hierzu will Diamond die Kosten innerhalb von drei Jahren um eine Milliarde Pfund (1,2 Milliarden Euro) pro Jahr drücken und Geschäftsteile abstoßen, die dem Renditeziel im Wege stehen.
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Weidmann neuer Bundesbank-Chef?
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Dienstag (15.02.2011) offenbar entschlossen, ihren Wirtschaftsberater Jens Weidmann an die Spitze der Bundesbank ziehen zu lassen. Nach Informationen des Blattes soll das Bundeskabinett am Mittwoch die Personalie beschließen. Auch die Spitze des Koalitionspartners FDP sei inzwischen damit einverstanden, dass Weidmann direkt an die Spitze der Bundesbank wechselt, heißt es in dem Bericht weiter. Allerdings gebe es im Regierungslager weiterhin einzelne Vorbehalte gegen einen solchen direkten Wechsel, weil er die politische Unabhängigkeit der Notenbank überschatten könne.
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Harter Winter bremst deutschen Aufschwung
Der frühe Wintereinbruch hat den deutschen Wirtschaftsaufschwung zum Jahresende 2010 gebremst. Im vierten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Trotz der Abschwächung zum Jahresende blieb der Trend positiv: In allen Quartalen lag die Wirtschaftsleistung deutlich über dem Niveau des Krisenjahres 2009. Für das Gesamtjahr 2010 bestätigten die Statistiker ein Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent (kalenderbereinigt: 3,5 Prozent). Damit arbeitete sich Deutschland im Rekordtempo aus der Krise: 2009 war die Wirtschaftsleistung um 4,7 Prozent abgestürzt. Für dieses Jahr sagen Volkswirte um 2,5 Prozent reales Wachstum voraus.
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Positive Konjunktur-Signale aus Japan
Japans Wirtschaft kommt nach Einschätzung der Zentralbank langsam aus der Talsohle heraus. Erstmals seit neun Monaten hob die Bank von Japan am Dienstag ihre Einschätzung der konjunkturellen Lage an. Die Wirtschaft des Landes sei dabei, allmählich aus der gegenwärtigen Abschwungphase herauszukommen. Im Schlussquartal 2010 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch mit einer hochgerechneten Jahresrate von 1,1 Prozent geschrumpft und damit zum ersten Mal seit fünf Quartalen. Damit hat sich offiziell bestätigt, dass China nun Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft abgehängt hat.
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