Roberto Abraham Scaruffi

Tuesday, 15 February 2011


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Newsletter | 15.02.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Irans Regime verstärkt Druck auf Opposition
EU-Außenbeauftragte Ashton in Tunesien
Militärrat in Ägypten schafft erste Fakten
Bundesregierung bietet Ägypten Hilfe bei Demokratisierung an
Bundesregierung besorgt über Lage in Algerien
Palästinenser-Regierung tritt zurück
Auch in Bahrain Proteste gegen Regierung - 14 Verletzte
Zusammenstöße zwischen Demonstranten im Jemen
Wieder Selbstmordanschläge in Kabul
Deutsche Kommunen mit riesigem Haushaltsloch
China jetzt zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt
Lady Antebellum mit fünf Grammys geehrt
Favre neuer Trainer in Mönchengladbach
Das Wetter: Von Westen zieht Regen auf
Irans Regime verstärkt Druck auf Opposition
Der Iran verstärkt angesichts des wieder aufgeflammten Protestes den Druck auf die Opposition. Die EU und die USA rufen das Regime zur Öffnung auf. In Bahrain kam es erneut zu Unruhen, wieder wurde ein Mensch getötet.
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Video Demos jetzt auch in Teheran
> Ausstrahlung der DW-Programme wird gezielt gestört
> Proteste von Teheran bis Sanaa
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
EU-Außenbeauftragte Ashton in Tunesien
TUNIS: Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ist zu Gesprächen in Tunesien eingetroffen. Die Europäische Union will der Übergangsregierung in Tunis politische und wirtschaftliche Hilfe anbieten. Bei Ashtons Besuch dürfte auch die deutliche Zunahme von Bootsflüchtlingen aus Tunesien zur Sprache kommen. In den vergangenen Tagen waren rund 5000 Menschen aus dem nordafrikanischen Land in Booten auf die kleine italienische Insel Lampedusa geflüchtet. Wegen der Massenbewegung der Flüchtlinge rief Italien den humanitären Notstand aus und warb dafür, selbst Polizisten zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung auf tunesischem Territorium einzusetzen. Die tunesische Regierung lehnte dies ab, sagte aber zu, mit der EU zusammenarbeiten zu wollen.
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Militärrat in Ägypten schafft erste Fakten
KAIRO: Drei Tage nach dem Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak hat der Oberste Militärrat Neuwahlen und die Auflösung des Parlaments angekündigt. Binnen sechs Monaten soll die neue Volksvertretung gewählt werden. Zudem setzten die Militärs die von Regimegegnern kritisierte Verfassung außer Kraft. Spekulationen gibt es über den aktuellen Aufenthaltsort Mubaraks, der das bevölkerungsreichste Land Nordafrikas 30 Jahre lang regiert hatte. Während Ministerpräsident Ahmed Schafik bekräftigte, Mubarak halte sich weiter im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich auf, heißt es in Medienberichten, der gestürzte Präsident sei in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In der Schweiz und Großbritannien wird inzwischen nach möglichen Konten der Familie Mubarak gesucht.
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Bundesregierung bietet Ägypten Hilfe bei Demokratisierung an
BERLIN: Die Bundesregierung hat Ägypten Hilfe beim Aufbau demokratischer Strukturen angeboten. Deutschland sei bereit, Kairo bei der Entwicklung der verfassungsrechtlichen Grundlagen und des Parteiensystem sowie bei der Vorbereitung von Wahlen zu unterstützen, wenn dies gewünscht werde, sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer der "Berliner Zeitung". Der Prozess müsse und solle aber fest in der Hand der Ägypter selbst liegen. Ägypten habe jetzt die Chance, eine Leuchtturmfunktion für die ganze Weltregion wahrzunehmen. Der FDP-Politiker schlug zudem vor, schon jetzt Wahlbeobachter in das Land zu schicken und den Prozess von Anfang an zu begleiten. Wahlbetrug beginne schon bei der Aufstellung der Wählerlisten.
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Bundesregierung besorgt über Lage in Algerien
BERLIN: Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat sich besorgt über die angespannte Lage in Algerien gezeigt. Im Deutschlandfunk warnte er die Regierung in Algier davor, die Demonstrationen für Demokratie und Menschenrechte gewaltsam zu unterdrücken. Die Demonstranten nähmen nur ein Menschenrecht war und dürften nicht niedergeknüppelt werden. Unterdessen kündigte die algerische Regierung die baldige Aufhebung des seit 19 Jahren geltenden Ausnahmezustandes an. Dieser werde in den nächsten Tagen der Vergangenheit angehören, sagte Außenminister Mourad Medelci. Am Sonntag waren bei Demonstrationen gegen die Regierung und den autokratisch herrschenden Präsidenten Abdelaziz Bouteflika mehr als 400 Personen festgenommen worden, darunter auch ausländische Journalisten.
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Palästinenser-Regierung tritt zurück
RAMALLAH:  Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad hat seinen Rücktritt eingereicht und sein Kabinett aufgelöst. Aus dem Büro von Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Ramallah hieß es, der Rücktritt werde akzeptiert, Fajad sei aber zugleich mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Dafür hat er drei Wochen Zeit. Im September soll dann ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt werden.-- Die palästinensische Regierung kontrolliert faktisch nur das Westjordanland, seit die radikal-islamische Hamas 2007 die Macht im Gazastreifen an sich gerissen hat. Sechs Minister der jetzt zurückgetretenen Regierung sitzen im Gazastreifen fest.
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Auch in Bahrain Proteste gegen Regierung - 14 Verletzte
MANAMA: Die Proteste gegen die autoritären Regierungen im Nahen Osten haben auch den Golf-Staat Bahrain erfasst. In zwei Orten des Ölförderlandes gab es Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei. Mindestens 14 Menschen wurden verletzt. Oppositionsgruppen hatten nach ägyptischem und tunesischem Vorbild via Internet zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen. Die zentrale Kundgebung ist in der Hauptstadt Manama geplant. Bahrains König Hamad bin Isa al-Chalifa hat jeder Familie eine Zahlung von umgerechnet 2650 Dollar zugesagt, um die Bürger zu besänftigen.
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Zusammenstöße zwischen Demonstranten im Jemen
SANAA: Im Jemen sind erneut Hunderte Menschen aus Protest gegen Präsident Ali Abdullah Saleh auf die Straße gegangen. Dabei kam es in der Industriestadt Tais zu Zusammenstößen zwischen Gegnern und Anhängern Salehs. Beide Gruppen bewarfen sich mit Steinen. Die Polizei feuerte Warnschüsse in die Luft, konnte die Gruppen aber nicht trennen. In der Hauptstadt Sanaa kündigten Demonstranten ermutigt von den Ereignissen in Ägypten einen Marsch zur Geheimdienstzentrale an. -- Präsident Saleh ist seit 32 Jahren an der Macht. Er gilt als Verbündeter der USA im Kampf gegen Islamisten in der Region.
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Wieder Selbstmordanschläge in Kabul
KABUL: In der afghanischen Hauptstadt hat es zwei neue Selbstmordanschläge gegeben. Wie es in Agenturberichten heißt, sprengten sich die Attentäter vor einem Hotel und einer Geschäftspassage in die Luft. Mindestens zwei Menschen wurden mit in den Tod gerissen.
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Deutsche Kommunen mit riesigem Haushaltsloch
BERLIN: Trotz der guten Konjunkturentwicklung haben die deutschen Kommunen 2010 das größte Haushaltsloch ihrer Geschichte verzeichnet. Der Boom habe den Absturz nur abbremsen, aber nicht aufhalten können, teilte der Deutsche Städtetag in Berlin mit. Das Defizit sei auf 9,8 Milliarden angewachsen, sagte die Präsidentin des Städtetages und Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, Petra Roth. Für das laufende Jahr werde ein Minus von 9,6 Milliarden Euro erwartet. Größter Haushaltsposten seien die weiter steigenden Sozialausgaben. Hier bräuchten Städte und Gemeinden dringend Entlastung. Roth begrüßte ausdrücklich das Angebot des Bundes, die Grundsicherung der Bürger im Alter und damit ein Kostenvolumen von rund vier Milliarden Euro zu übernehmen. Dies sei die Einleitung eines Rettungsversuchs.
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China jetzt zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt
TOKIO: China hat Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt abgelöst. Das bestätigte die japanische Regierung in Tokio. Danach lag das Bruttoinlandsprodukt in Japan zuletzt bei knapp 5,5 Billionen Dollar, China dagegen kam auf fast 5,9 Billionen Dollar. Die Exporte Chinas legten nochmals massiv zu. Im vergangenen Monat steigerte die Volksrepublik ihre Ausfuhren um fast 38 Prozent. Allerdings führte China auch mehr Waren ein.
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Lady Antebellum mit fünf Grammys geehrt
LOS ANGELES: Die Countryband Lady Antebellum hat für ihren Titel "Need You Now" die Grammys für den besten Song und die beste Single erhalten. Insgesamt bekam das Trio aus Tennessee bei der Gala in Los Angeles fünf der begehrten Preise. Zum Album des Jahres wurde "The Suburbs" der kanadischen Indie-Rock-Gruppe Arcade Fire gekürt. Als beste neue Künstlerin wurde die Jazzmusikerin Esperanza Spalding geehrt. Jeweils drei Preise gingen an Lady Gaga, den Rapper Jay-Z und den Soulsänger John Legend. Als bester Popsänger wurde Bruno Mars, als beste Popgruppe Train ausgezeichnet. Ein Klassik-Grammy ging an das Deutsche Symphonie-Orchester und den Rundfunkchor Berlin für ihre gemeinsame Aufnahme der Oper "L'Amour De Loin" der finnischen Komponistin Kaija Saariaho.
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Favre neuer Trainer in Mönchengladbach
ZUM FUSSBALL: Der Schweizer Lucien Favre ist neuer Trainer beim abstiegsbedrohten Erstligisten Borussia Mönchengladbach. Das teilte die Vereinsführung des Tabellenschlusslichts einen Tag nach der Trennung von Michael Frontzeck mit. Favre soll den fünfmaligen deutschen Meister vom dritten Abstieg in die zweite Liga in der Vereinsgeschichte bewahren. Der 53-Jährige wird am Dienstag das erste Training leiten. Mönchengladbach hat derzeit sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. - Favre war im September 2009 bei Hertha BSC Berlin entlassen worden.
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Das Wetter: Von Westen zieht Regen auf
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Zwischen den Ostfriesischen Inseln und dem Saarland aufkommender Regen. Sonst bei einem Mix aus Wolken und etwas Sonne überwiegend trocken. Höchstwerte zwischen minus zwei und 15 Grad.
Zuletzt meldeten bei meist bewölktem Himmel:
Hamburg: 1 Grad;
Berlin: 0 Grad;
Dresden: 2 Grad;
Köln/Bonn und Frankfurt am Main: 8 Grad, sowie
München: 6 Grad und kaum Wolken.
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