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Monday, 9 November 2009

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Newsletter | 09.11.2009, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Der Fall der Berliner Mauer - 9. November 1989
Merkel: Einheit noch nicht vollendet - Feiern zum Fall der Mauer
Clinton weist auf neue Herausforderungen hin
Brüderle verteidigt neue Schulden
GM-Chef Henderson wird bei Opel erwartet
Schlag gegen Taliban im Raum Kundus
Vier Tote bei Bombenanschlag in Peshawar
Obama begrüßt neues Wahlgesetz im Irak
Chávez ruft Venezuela zu Kriegsvorbereitungen auf
Zwei Tote bei Erdbeben in Indonesien
Hurrikan "Ida" streift Mexikos Touristenregionen
Bundesliga: Köln siegt in Berlin
Das Wetter: Regnerisch
Der Fall der Berliner Mauer - 9. November 1989
Am 9. November 1989 wurde die Mauer in Berlin für DDR-Bürger durchlässig - als Tag des Mauerfalls ging er in die Geschichte ein. Er markiert eine entscheidende Zäsur auf dem Weg zur deutschen Einheit.
[mehr]
Video TV-Doku: Wie die Mauer fiel - Von der Teilung bis zur Einheit
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Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Merkel: Einheit noch nicht vollendet - Feiern zum Fall der Mauer

BERLIN: 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist die deutsche Einheit nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch nicht vollendet. Um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, müssten die struktruellen Unterschiede zwischen Ost und West abgebaut werden, sagte Merkel im ARD-Fernsehen. Da gebe es noch einiges zu tun. - Berlin bereitet sich unterdessen auf die Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Fall der Mauer am 9. November 1989 vor. Staats- und Regierungschefs aus rund 30 Ländern werden in der deutschen Hauptstadt erwartet. Höhepunkt wird am Abend ein Festakt vor dem Brandenburger Tor sein.- Der Fall der Mauer markiert den Anfang vom Ende der DDR und ebnete den Weg für die deutsche Einheit. - Vielerorts wird in Deutschland zudem der NS-Pogromnacht gegen die deutschen Juden vom 9. auf den 10. November 1938 gedacht. Die Gewalttaten bildeten den Auftakt der systematischen Vefolgung der Juden durch die Nazis, die in den Holocaust mündete.

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Clinton weist auf neue Herausforderungen hin

BERLIN: US-Außenministerin Hillary Clinton hat dazu aufgerufen, bei den Feiern zum 20. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer den Blick nach vorn zu richten. Es gelte nun, die Mauern des 21. Jahrhunderts zu Fall zu bringen, sagte Clinton bei einer Veranstaltung des Atlantic Council in Berlin. Als größte internationale Herausforderungen bezeichnete die US-Außenministerin den Kampf gegen den Terrorismus, gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen sowie gegen den Klimawandel. - Clinton und Bundesaußenminister Guido Westerwelle erhielten vom Atlantic Council stellvertretend für das amerikanische und das deutsche Volk "Freiheitspreise" überreicht. - Der Council ist eine Organisation zur Föderung der transatlantischen Beziehungen.

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Brüderle verteidigt neue Schulden

BERLIN: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat die Aufnahme neuer Schulden für das von der schwarz-gelben Koalition geplante weitere Konjunkturpaket verteidigt. Die Entlastungen sollten die Nachfrage stützen, sagte Brüderle im deutschen Fernsehen. Dafür Kedite aufzunehmen, sei verantwortbar, so FDP-Politiker. - Das Bundeskabinett will an diesem Montag das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz auf den Weg bringen. Es sieht die Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibetrag sowie Steuererleichterungen für Unternehmen, Erben und das Hotelgewerbe vor.

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GM-Chef Henderson wird bei Opel erwartet

RÜSSELSHEIM: General-Motors-Chef Fritz Henderson wird nach übereinstimmenden Medienberichten bereits an diesem Montag in der Rüsselsheimer Opel-Zentrale erwartet. Wie es heißt, hat er für die deutsche GM-Tochter Opel einen Vorschlag für ein Zukunftskonzept im Gepäck. Darin solle dem deutschen Autobauer künftig mehr Eigenständigkeit zugestanden werden. Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hatte das zur Bedingung gemacht, bevor über eine Restrukturierung des Autobauers verhandelt werden könne. - Henderson wird im Laufe seines mehrtägigen Deutschland-Aufenthalts auch mit Vertretern der Bundesregierung zusammentreffen.

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Schlag gegen Taliban im Raum Kundus

KABUL: Bei einer Militäraktion afghanischer und amerikanischer Spezialeinheiten in der Nähe des Bundeswehrstandorts im nordafghanischen Kundus sind weit mehr als hundert Taliban-Kämpfer getötet worden. Eine Sprecherin der US-Armee bestätigte der Webseite "Spiegel Online" entsprechende Angaben afghanischer Politiker. - Die Bundeswehr war nach Informationen von "Spiegel Online" von den USA vorab über den Einsatz informiert, worden, beteiligte sich aber nicht an den Angriffen.

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Vier Tote bei Bombenanschlag in Peshawar

PESHAWAR: Bei einem Selbstmord-Anschlag in der pakistanischen Stadt Peshawar sind vier Menschen getötet worden, unter ihnen auch der Attentäter. Fünf weitere Personen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Der Mann zündete die Bombe bei einer Polizeikontrolle. Der Sprengsatz war in einer Fahrrad-Rikscha versteckt. - Islamische Extremisten haben in Pakistan in den vergangenen sechs Wochen zahlreiche Anschläge verübt. Dabei kamen mehr als 300 Menschen ums Leben.

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Obama begrüßt neues Wahlgesetz im Irak

WASHINGTON: US-Präsident Barack Obama hat das irakische Parlament für die Verabschiedung eines neuen Wahlgesetzes gelobt. Die Einigung sei ein "Meilenstein" auf dem Weg zu einem dauerhaftem Frieden im Irak, sagte Obama. Außerdem erlaube es einen "verantwortungsvollen" Abzug der US-Truppen aus dem Land. Das irakische Parlament hatte nach wochenlangem Streit am Sonntag das Wahlgesetz für die Parlamentswahl im Januar beschlossen. Das neue Gesetz erlaubt es den Wählern, unbeliebten korrupten Politikern die Stimme zu verweigern. Der Abstimmung waren schwierige Diskussionen vorausgegangen. Hauptstreitpunkt war der Machtkampf zwischen Turkmenen, Arabern und Kurden in der Stadt Kirkuk gewesen. Dieses Problem wurde gelöst, indem man den Turkmenen und Arabern aus der Stadt eine feste Zahl von Sitzen im Parlament zusagte. - Araber und Turkmenen wehren sich gegen Bestrebungen der Kurdenparteien, Kirkuk zu einem Teil des nordirakischen Autonomiegebietes der Kurden zu machen.

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Chávez ruft Venezuela zu Kriegsvorbereitungen auf

CARACAS: Die Spannungen zwischen den beiden lateinamerikanischen

Staaten Venezuela und Kolumbien spitzen sich zu. Der linksgerichtete venezolanische Präsident Hugo Chávez wies die Streitkräfte an, sich auf einen möglichen bewaffneten Konflikt mit dem Nachbarland vorzubereiten. Er reagierte damit auf ein Abkommen, das die kolumbianische Regierung mit den USA geschlossen hat. Es erlaubt US-Militärs den Zugang zu mehreren Armeestützpunkten Kolumbiens. Chavez sieht darin eine gezielte Aggression gegen sein Land.

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Zwei Tote bei Erdbeben in Indonesien

JAKARTA: Auf der indonesischen Insel Sumbawa sind bei einem Erdbeben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen - zahlreiche weitere wurden verletzt. Nach Medienangaben erschütterte ein Erdstoß der Stärke 6,7 die östlich von Bali gelegene Insel. Mehrere Häuser stürzten ein. Ende September hatte ein Erdbeben der Stärke 7,6 die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Nach Angaben der Vereinten Nationen starben mindestens 1100 Menschen.

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Hurrikan "Ida" streift Mexikos Touristenregionen

CANCUN: Der Hurrikan "Ida" hat auf seinem Weg nach Norden die mexikanische Halbinsel Yucatán mit ihren großen Touristenzentren und den Westen Kubas gestreift, ohne größere Schäden zu verursachen. In El Salvador hingegen ist die Zahl der Todesopfer nach durch den Hurrikan ausgelösten Überflutungen und Erdrutschen inzwischen auf mehr als 120 gestiegen. Viele Menschen werden noch vermisst. Jetzt bewegt sich der Sturm über die Ölfelder im Golf von Mexiko in Richtung USA. Für die Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida wurde eine Hurrikan-Warnung ausgegeben. Louisiana rief vorsorglich den Notstand aus. Meteorologen erwarten jedoch, dass sich der Sturm abschwächen wird. - "Ida" hatte auch in Nicaragua und Guatemala schwere Verwüstungen angerichtet.

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Bundesliga: Köln siegt in Berlin

FUSSBALL: In der 1. Bundesliga spielten am Sonntag:

Hannover - Hamburg 2:2; Bremen - Dortmund 1:1 und Berlin - Kön 0:1.

Bremen und Hamburg liegen drei Punkte hinter Tabellenführer Leverkusen auf den Plätzen zwei und drei.

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Das Wetter: Regnerisch

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND; die Vorhersage für Montag: Meist bedeckt und trüb. Die Regenfront verlagert sich weiter bis zur Nordsee. In höheren Lagen kann es schneien. Die Temperatur steigt auf zwei bis höchstens neun Grad.

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