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Tuesday, 10 November 2009

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Newsletter | 10.11.2009, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Schießerei im gelben Meer
Feuergefecht zwischen koreanischen Kriegsschiffen
Netanjahu bei Obama
Deutschland feiert 20 Jahre Mauerfall
Symbolische Mauern fallen weltweit
Erste Regierungserklärung in Merkels zweiter Amtszeit
Thailands Ex-Premier Thaksin in Kambodscha eingetroffen
Japan plant Milliardenhilfen für Afghanistan
Irak wählt Parlament am 21. Januar
Großbritannien plant zehn neue Atomkraftwerke
Staatstrauer für Unwetter-Opfer in Salvador
Das Wetter am Dienstag: Trüb mit etwas Regen
Schießerei im gelben Meer
Ein südkoreanisches Kriegsschiff und ein nordkoreanisches Patrouillenboot haben sich in der Nähe der Insel Daechong ein Feuergefecht geliefert. Über Opfer liegen noch keine Informationen vor.
[mehr]
" height="8" width="11"> Nordkorea testet wieder Raketen
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Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Feuergefecht zwischen koreanischen Kriegsschiffen

SEOUL: Im Gelben Meer haben sich zwei Kriegsschiffe aus Nord- und Südkorea ein Feuergefecht geliefert. Wie ein Militärsprecher in Seoul mitteilte, griff ein südkoreanisches Kriegsschiff ein Patrouillenboot aus dem Norden an, nachdem dieses die Seegrenze überschritten und auch auf Warnschüsse nicht reagiert habe. Das nordkoreanische Schiff schoss zurück, wurde im Verlauf des Gefechts jedoch schwer beschädigt. Berichte über Tote oder Verletzte liegen bisher nicht vor. Der ungeklärte Verlauf der Grenze westlich der koreanischen Halbinsel hatte bereits 1999 und 2002 zu tödlichen Zwischenfällen auf See geführt.

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Netanjahu bei Obama

WASHINGTON: US-Präsident Barack Obama ist zu einem kurzfristig anberaumten Gespräch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Begegnung hinter verschlossenen Türen stand der immer noch festgefahrene Nahost-Friedensprozess. Auch die beiderseitigen Beziehungen und das Thema Iran seien erörtert worden, verlautete nach dem Treffen aus dem Weißen Haus. In Israel haben die deutlichen Forderungen Obamas nach einem völligen Siedlungsstopp in den Palästinenser-Gebieten für Beunruhigung gesorgt. Netanjahu lehnt dies strikt ab. Anlass für seinen dreitägigen Washington-Aufenthalt war eine Rede auf der Jahresversammlung der North American Jewish Federations, der wichtigsten jüdischen Organisation in den USA.

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Deutschland feiert 20 Jahre Mauerfall

BERLIN: Deutschland hat den 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. Zehntausende Menschen kamen zum Brandenburger Tor in Berlin, um mit mehr als 30 aktiven und ehemaligen Staats- und Regierungschefs das historische Ereignis zu würdigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte den Mauerfall eine der glücklichsten Stunden der deutschen und europäischen Geschichte. US-Präsident Barack Obama sagte in einer Videobotschaft, der 9. November 1989 sei eine deutliche Zurückweisung von Tyrannei und ein starkes Zeichen für die Freiheit gewesen. Optischer Höhepunkt der Feier war ein symbolischer Mauerfall. Mehr als 1.000 überdimensionale Domino-Steine aus Styropor fielen auf zwei Kilometern Länge zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor. Den Anstoß gaben der Mitbegründer der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc und spätere Präsident Lech Walesa und der damalige ungarische Regierungschef Miklos Nemeth. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurde in vielen ehemals getrennten Ortschaften gefeiert.

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Symbolische Mauern fallen weltweit

BONN: Rund um den Globus haben Menschen den 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. Ob in Los Angeles, Johannesburg oder Sofia: Vielerorts fielen symbolisch Mauern aus Kunststoff oder anderen Materialien als Bekenntnis zu Freiheit und Frieden. Im Nahen Osten wurde es sogar zur Realität: Hunderte Palästinenser rissen mit Hilfe eines Lastwagens ein rund acht Meter hohes Mauerteil der mittlerweile 400 Kilometer langen israelischen Sperranlage zum Westjordanland nieder. Die Demonstranten schwenkten palästinensische Fahnen und forderten den vollständigen Abriss. An der Grenze zu Nordkorea demonstrierten mehrere Dutzend Südkoreaner gegen Menschenrechtsverletzungen im kommunistischen Nachbarland. In Paris waren auf einer Großleinwand und zwei Fassaden Bilder der deutsch-deutschen Geschichte zu klassischer Musik zu sehen. In London schmolz eine Mauer aus Eis.

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Erste Regierungserklärung in Merkels zweiter Amtszeit

BERLIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt im Bundestag die erste Regierungserklärung seit ihrer Wiederwahl ab. Darin will sie die Schwerpunkte der neuen Koalition von Union und FDP für die nächsten vier Jahre darlegen. Mit Interesse wird erwartet, ob und wie sie zu dem schwelenden Steuerstreit quer durch das Regierungslager und zwischen Bund, Ländern und Gemeinden Stellung bezieht. Uneinig sind die schwarz-gelben Koalitionäre auch beim Umbau des Gesundheitswesens. Die SPD forderte, Merkel müsse in ihrer Erklärung auch zu der überraschenden Absage des Opel-Verkaufs durch die US-Konzernmutter General Motors Stellung beziehen.

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Thailands Ex-Premier Thaksin in Kambodscha eingetroffen

PHNOM PENH: Der wegen Korruption verurteilte thailändische Ex-Ministerpräsident Thaksin Shinawatra ist in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh eingetroffen. Dort soll er künftig die Regierung in Wirtschaftsfragen beraten. Die Berufung Thaksins hat die ohnehin gespannten Beziehungen zwischen Kambodscha und Thailand weiter verschlechtert. Die Regierung in Bangkok reagierte mit der Abberufung ihres Botschafters aus dem Nachbarland, Kambodscha folgte mit dem gleichen Schritt. Thaksin wurde 2006 bei einem Militärputsch gestürzt. Seitdem lebt er im Exil. In Thailand muss er nach der Verurteilung zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe wegen Korruption mit seiner Verhaftung rechnen.

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Japan plant Milliardenhilfen für Afghanistan

TOKIO: Japan hat Finanzhilfen für Afghanistan angekündigt. Innerhalb der nächsten fünf Jahre seien fünf Milliarden Dollar für den Aufbau der Polizei, die Landwirtschaft sowie für Infrastrukturprojekte geplant, teilte das Außenministerium in Tokio mit. Diese Unterstützung soll das militärische Engagement Japans im Afghanistan-Konflikt ersetzen. Derzeit betankt die japanische Marine im Indischen Ozean noch Schiffe der USA und anderer Nationen zur Unterstützung des Anti-Terror-Kampfes. Die neue Regierung in Tokio unter Ministerpräsident Yukio Hatoyama lehnt die Mission aber mit der Begründung ab, dass hierfür die Billigung der Vereinten Nationen fehle. - Am Donnerstag wird US-Präsident Barack Obama im Rahmen seiner Asienreise in Japan eintreffen.

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Irak wählt Parlament am 21. Januar

BAGDAD: Im Irak soll am 21. Januar ein neues Parlament gewählt werden. Staatspräsident Dschalal Talabani und seine beiden Stellvertreter hätten einen entsprechenden Vorschlag bestätigt, teilte die Wahlkommission in Bagdad mit. Das neue Parlament werde insgesamt 323 Mandate umfassen. Derzeit sitzen 275 Abgeordnete in der irakischen Volksvertretung. Erst am Vortag hatte diese nach wochenlangem Streit zwischen Arabern und Kurden um die Erdöl-Stadt Kirkuk das neue Wahlgesetz verabschiedet.

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Großbritannien plant zehn neue Atomkraftwerke

LONDON: Die britische Regierung hat mit der Begründung eines verbesserten Klimaschutzes die Standorte für zehn neue Atomkraftwerke genehmigt. Ziel sei es, die Anlagen mit beschleunigten Planungsverfahren bis 2018 in Betrieb zu nehmen, sagte Energieminister Ed Miliband im Parlament in London. Die meisten Standorte liegen in der Nähe bereits bestehender Kraftwerke, die fast alle bis 2023 heruntergefahren werden. Ihre Nachfolger könnten nach Worten Milibands schon zwei Jahre später rund 40 Prozent des britischen Strombedarfs decken. Weitere 30 Prozent sollten mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Drei der neuen Nuklearanlagen in Großbritannien werden von den deutschen Energiekonzernen RWE und Eon gebaut.

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Staatstrauer für Unwetter-Opfer in Salvador

SAN SALVADOR: Nach dem Unwetter-Tod von mindestens 130 Menschen hat das Parlament im mittelamerikanischen El Salvador eine dreitägige Staatstrauer beschlossen. Mindestens 60 Menschen werden weiterhin in einer Kleinstadt etwa 50 Kilometer östlich von San Salvador vermisst. Nach dem verheerenden Durchzug des Hurrikans "Ida" sind nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 10.000 Menschen im Land auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

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Das Wetter am Dienstag: Trüb mit etwas Regen

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Westhälfte stark bewölkt oder neblig-trüb und zeitweise Regen oder Nieselregen. Im Osten trocken. Höchstwerte zwischen drei und neun Grad.

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