 |  | Auftakt zur blutigen Bilanzsaison? JP Morgan Chase hat zum Auftakt der Bilanzsaison einen Gewinnsprung hingelegt: Mit netto 4,4 Mrd. Dollar verdiente die US-Großbank, die gestern als erste ihre Quartalszahlen veröffentlicht hat, deutlich mehr als erwartet. Nun müssen die anderen zeigen, ob sie mithalten können. Doch die Zahlen im Investmentbanking-Bereich sind ein schlechtes Vorzeichen - hier brach der Gewinn bei JP Morgan im Jahresvergleich um ein Drittel auf 1,3 Mrd. Dollar ein. Das Wall Street Journal rechnet daher damit, dass die in der kommenden Woche vorzuzeigenden Quartals-Gewinne bei Goldman Sachs und Morgan Stanley vergleichsweise klein ausfallen werden. Das Fixed-Income-Trading, einst der Motor der Profite, sei zuletzt ausgetrocknet. Forbes rechnet mit einer insgesamt stürmischen Bilanzsaison, die den US-Finanzsektor "ernsthaft mit Blut besudeln könnte". Vor diesem Hintergrund sei mit weiteren Jobverlusten zu rechnen. Dagegen meint MarketWatch, die Angst vor dem "Tod der großen Profite" an der Wall Street sei vollkommen übertrieben.
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