 |  | Deeskalation per Milliardenspritze Irland hat die Kosten auf die Abwicklung der Krisenbank Anglo Irish auf bis zu 34 Mrd. Euro beziffert. Zugleich kündigte die Zentralbank an, dass auch die Allied Irish Banks zusätzliches Geld benötige. Insgesamt könnte die Bankenkrise den Staat über 50 Mrd. Euro kosten. Während der irische Zentralbankchef Patrick Honohan die Belastung für verkraftbar hält, zweifelt die Börsen-Zeitung daran, dass Irland tatsächlich externe Hilfen wird vermeiden können - dies sei angesichts der schwachen Konjunktur offen. Gestern habe sich der Inselstaat lediglich eine Atempause verschafft. Die Time hält der Regierung zugute, die Kosten des Bailouts zu beziffern - dies werde kurzfristig die Stimmung der Investoren bessern, längerfristig sei jedoch unklar, ob die Situation entschärft werde. Die FTD gibt ebenfalls keine Entwarnung, denn allein die noch einmal aufgestockten Hilfszahlungen für die Anglo Irish Bank überstiegen die Kosten für die gesamte japanische Bankenkrise von 1997. Weitere Proteste in der Bevölkerung (Foto) scheinen programmiert. (s. auch "Köpfe")
Handelsblatt » HB2 » Börsen-Zeitung » Daily Mail » Time » Financial Times Deutschland » Financial Times » Wall Street Journal »
|