Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 25 October 2010

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G20: Kein Waffenstillstand im Währungskrieg
Der Internationale Währungsfonds (IWF) steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Bei ihrem Treffen in Südkorea verständigten sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G20, den Schwellenländern, insbesondere China, mehr Gewicht im Gremium zu geben - konkret löst China Deutschland auf Platz drei der einflussreichsten IWF-Mitglieder ab. Bei anderen Themen wie dem Streit über die Manipulation von Währungskursen konnten die Finanzminister keine konkreten Beschlüsse finden - man wolle einen Abwertungswettlauf der Währungen verhindern, hieß die schwammige Schlussformel. Das US-Magazin Time schreibt, dass China und die USA so oder so auf einen Währungskrieg zusteuerten. Hauptimpulsgeber sei die US-Notenbank Fed mit ihrer Politik der quantitativen Lockerung. Das Wall Street Journal geht davon aus, dass der Dollar auch nach dem Treffen des "Verwaltungsrats der Weltwirtschaft" weiter an Wert verlieren wird. Der "Währungskrieg" sei in Wahrheit ein Stellvertreterkrieg, meint das Handelsblatt in Übereinstimmung mit US-Finanzminister Timothy Geithner: Es gehe nicht um Wechselkurse, sondern um Handelsvorteile.
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