Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 12 August 2010

Donnerstag, 12. August 2010 weiterempfehlen » anmelden »
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Karlsruhe lässt Banker (und Lando) aufatmen
Landauf, landab kommentieren die Blätter das Urteil zum Berliner Bankenskandal, mit dem der ehemalige Chef der Berlin Hyp und Ex-CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus-Rüdiger Landowsky (Fotomontage: li.) rehabilitiert wurde. Eine kluge Entscheidung, lobt die Berliner Morgenpost. Trotz der Versäumnisse des Bankers sei ein politischer Prozess, wie ihn das Berliner Landgericht 2007 angezettelt habe, um Landowsky als "Übeltäter schlechthin" darzustellen, nicht zu rechtfertigen. Chance vertan, hält die Financial Times Deutschland dagegen. Die Auflage der Verfassungsrichter, dass der Schaden künftig konkreter errechnet werden müsse, den ein angeblich Untreuer bei seinem Arbeitgeber angerichtet hat, erschwere in der Praxis die Strafverfolgung. Darüber würden sich vor allem die vielen Anleger ärgern, die sich von ihren Finanzmaklern und Bankern schlecht beraten oder mit Schrottanleihen schlicht über den Tisch gezogen fühlen, vermutet das Handelsblatt. Bei der weitgehend ausstehenden strafrechtlichen Aufarbeitung der Wirtschafts- und Finanzkrise werde es jetzt in vielen Verfahren zur Einstellung oder zum Freispruch mangels Beweis kommen.
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