Roberto Abraham Scaruffi

Sunday, 15 August 2010

Freitag, 13. August 2010 weiterempfehlen » anmelden »
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Ungeduldige "Chef-Heuschrecke" fährt vor
Dan Akerson (li.), Managing Director beim Finanzinvestor Carlyle und seit Juli 2009 Gesandter der US-Regierung im Verwaltungsrat von GM, wird neuer Chef des US-Automobilriesen. Er löst Ed Whitacre (re.) nach nur einem halben Jahr im Amt ab. Größtes Projekt des Finanzmanagers: GM zurück an die Börse führen. Die Ernennung der "Chef-Heuschrecke" zum neuen Chef von General Motors sei ein "faszinierender Beleg", wie unterschiedlich die USA und Deutschland die Spätfolgen der Finanzkrise aufräumten, meint die Financial Times Deutschland. Die Amerikaner im Zweifel pragmatisch, indem sie einen "lupenreinen Repräsentanten des Finanzkapitalismus" holten, die Deutschen lieber ideologisch - für den Commerzbank-Aufsichtsrat habe die Bundesregierung Mitglieder nach dem Kriterium der politischen Korrektheit ausgewählt. Akerson werde bei Opel nicht viel Geduld haben, vermutet die Frankfurter Rundschau - und erinnert daran, dass der Carlyle-Mann vor Jahren in Deutschland an der Gallenblase erkrankte, ins Krankenhaus an den Tropf musste, sich aber dann die Kanüle aus seinem Arm zog, um in Richtung USA zu düsen. "Die deutschen Ärzte waren mir einfach nicht schnell genug."
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