Berlin rechnet mit Goldman Sachs ab
Der Betrugsskandal der US-Investmentbank Goldman Sachs zieht immer weitere Kreise. Nun kündigt erstmals ein hochrangiger Landespolitiker die Zusammenarbeit mit der US-Bank auf. Der Berliner Finanzsenator Nußbaum wirft der US-Investmentbank Erpressung vor und will so weit wie möglich die Geschäfts-beziehungen beenden. Auch die britische Finanzaufsicht leitet Ermittlungen ein. Der britische Premierminister Gordon Brown will sich sogar persönlich einschalten, um Bonuszahlungen zu verhindern. (Siehe Rubrik Köpfe) Die Bank aber pocht beharrlich darauf, nichts falsch gemacht zu haben. Gleichzeitig überrascht Goldman Sachs mit einem Milliardengewinn im ersten Quartal.