Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 2 December 2010


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Newsletter | 02.12.2010, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Die Gewinner sind Russland und Katar
Fußball-WM 2018 in Russland - 2022 in Katar
Dutzende Tote bei Waldbrand in Nordisrael
Palästinenser erklären Friedensprozess für gescheitert
Bei OSZE-Gipfel keine Einigung auf gemeinsamen Aktionsplan
Oppositionskandidat gewinnt Präsidentenwahl in der Elfenbeinküste
EZB weitet Stützungsprogramm nicht aus
EU will schärfere Kontrollen des Luftfrachtverkehrs
Startschuss für gemeinsamen Luftraum
Wulff und von der Leyen: Behinderte besser integrieren
Berlusconi gerät weiter unter Druck
Amazon sperrt Server für Wikileaks-Enthüllungswebsite
US-Forscher finden neue Lebensform
Das Wetter in Deutschland: Nur noch wenig Schneefall
Mit Maus statt Machete
Die Gewinner sind Russland und Katar
Russland setze sich gegen England, Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien durch und ist Ausrichter der WM 2018. Für 2022 fiel die Wahl auf Katar. Das Emirat ließ Australien, USA, Südkorea und Japan hinter sich.
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Video Russland wird Gastgeber für die WM 2018
Video Katar wird die Fußball-WM 2022 ausrichten
Video Fifa greift durch: Weltfußballverband suspendiert Funktionäre
Video FIFA als Weltmeister im Geldverdienen: Über die Vermarktung der WM 2010
Audio Die Gewinner sind Russland und Katar - der Beitrag zum Hören
Audio FIFA-Präsident Joseph Blatter verkündet die WM-Vergaben
> Wie korrupt ist die FIFA?
> Korruptionsskandal bei der FIFA
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Fußball-WM 2018 in Russland - 2022 in Katar
ZÜRICH: Die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2018 wird in Russland stattfinden. Dies entschied das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA in Zürich. Zum Autragungsland der WM 2022 bestimmte die FIFA den kleinen Wüstenstaat Katar am Arabischen Golf. Die Wahl wurde überschattet von Korruptionsvorwürfen gegen mehrere FIFA-Exekutivmitglieder. Russland setzte sich gegen England und die gemeinsamen Bewerber Spanien/Portugal sowie Niederlande/Belgien durch. Katar schlug die USA, Japan, Südkorea und Australien aus dem Rennen.
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Dutzende Tote bei Waldbrand in Nordisrael
JERUSALEM: Bei einem schweren Waldbrand im Norden Israels sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Todesopfer waren Wachleute, die dabei helfen sollten, 500 zumeist palästinensische Häftlinge vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen. Wie die Gefängnisverwaltung mitteilte, verunglückte der Bus mit dem Sicherheitspersonal auf dem Weg zur Haftanstalt und ging in Flammen auf. Hunderte Menschen wurden aus dem Brandgebiet im Karmel-Gebirge bei Haifa in Sicherheit gebracht. Das Feuer hat bereits 2.800 Hektar Wald- und Buschland vernichtet. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bat um internationale Hilfe bei der Bekämpfung der außer Kontrolle geratenen Brände.
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Palästinenser erklären Friedensprozess für gescheitert
RAMALLAH: Nach der Bekanntgabe neuer israelischer Wohnungsbaupläne bei Jerusalem haben die Palästinenser den Friedensprozess im Nahen Osten für gescheitert erklärt. Der palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Israel habe sich für die Siedlungen und gegen den Frieden entschieden. Es sei an der Zeit, dass die US-Regierung der Welt mitteile, dass Israel die Verantwortung für den Zusammenbruch des Friedensprozesses trage. Die israelische Regierung hatte zuvor den Bau von 625 neuen Wohneinheiten in einem umstrittenen Stadtviertel bei Jerusalem angekündigt. - Das Gebiet gehört zum Westjordanland, wurde von Israel aber nach Jerusalem eingemeindet, ein Schritt, der international nicht anerkannt wurde. Das vor 25 Jahren gegründete Stadtviertel Pisgat Seew ist mit 50.000 Einwohnern eine der größten jüdischen Siedlungen.
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Bei OSZE-Gipfel keine Einigung auf gemeinsamen Aktionsplan
ASTANA: Der Streit um eine gemeinsame Abschlusserklärung hat den zweiten und letzten Tag des Gipfeltreffens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa -OSZE- in Kasachstan überschattet. Die Vertreter der 56 OSZE-Mitglieder rangen weit über das offiziell geplante Ende des Treffens hinaus erfolglos um ein aussagekräftiges Schlussdokument. Die Hoffung auf die Verabschiedung eines gemeinsamen Aktionsplans für die Lösung mehrerer seit Jahren schwelender Konflikte in Zentralasien und Osteuropa sei geplatzt, hieß es inzwischen aus Astana. Die OSZE-Staaten waren erstmals seit elf Jahren wieder zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen.
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Oppositionskandidat gewinnt Präsidentenwahl in der Elfenbeinküste
ABIDJAN: In der Republik Elfenbeinküste hat der Oppositionskandidat Alassane Ouattara die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen. Der ehemalige Regierungschef Ouattara sei bei der Abstimmung am Sonntag auf rund 54 Prozent der Stimmen gekommen, Amtsinhaber Laurent Gbagbo auf knapp 46 Prozent, teilte die staatliche Wahlkommission mit. Die Kommission hatte das Ergebnis über den in der Verfassung erlaubten Zeitrahmen hinaus zurückgehalten und war dafür international kritisiert worden. Seit Tagen kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Anhängern der beiden politischen Lager. Der UN-Sicherheitsrat ist in New York zu einer Dringlichkeitssitzung über die angespannte Lage in dem westafrikanischen Land zusammengekommen.
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EZB weitet Stützungsprogramm nicht aus
FRANKFURT AM  MAIN: Die Europäische Zentralbank widersetzt sich Forderungen nach einer großangelegten Rettungsaktion für hoch verschuldete Euro-Länder. Das umstrittene, im Mai auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise begonnene Ankaufprogramm für Staatsanleihen werde fortgesetzt, aber nicht ausgeweitet, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet nach einer Sitzung des Zentralbankrats in Frankfurt am Main. Bislang hat die EZB für rund 67 Milliarden Euro Staatsanleihen klammer Euro-Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien gekauft. - Den Leitzins für die Euro-Zone beließ die EZB erwartungsgemäß auf dem Rekordtief von einem Prozent.
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EU will schärfere Kontrollen des Luftfrachtverkehrs
BRÜSSEL: Nach den versuchten Anschlägen mit Paketbomben hat die Europäische Union Schritte zur verschärften Kontrolle des Luftfrachtverkehrs beschlossen. Die EU-Innen- und Verkehrsminister einigten sich in Brüssel unter anderem auf Inspektionsteams, den Austausch von Frachtpapieren und auf die Erstellung einer Liste unsicherer Flughäfen in Drittstaaten. Von dort aus dürfe keine Luftfracht mehr in die EU geschickt werden, teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit.
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Startschuss für gemeinsamen Luftraum
BRÜSSEL: Deutschland, Frankreich, die Benelux-Staaten und die Schweiz wollen bis 2012 einen gemeinsamen Luftraum bilden. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und seine Amtskollegen aus den fünf Nachbarländern in Brüssel. Flugzeuge sollen durch den gemeinsamen Luftraum kürzere Strecken fliegen können und so Treibstoff sparen. - Die EU-Verkehrsminister kamen in Brüssel überein, Autofahrer bei Delikten im europäischen Ausland künftig schneller zu belangen. Dazu soll ein elektronischer Datenabgleich eingerichtet werden.
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Wulff und von der Leyen: Behinderte besser integrieren
BERLIN: Bundespräsident Christian Wulff und die Bundesregierung haben zur besseren gesellschaftlichen Integration behinderter Menschen aufgerufen. Erst wenn Verschiedenheit als selbstverständlich empfunden, gedacht und gelebt werde, seien die Barrieren beseitigt, erklärte Wulff zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung an diesem Freitag. Bundessozialministerin Ursula von der Leyen kündigte einen nationalen Aktionsplan zur besseren Eingliederung behinderter Menschen an.
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Berlusconi gerät weiter unter Druck
ROM: Rund hundert Abgeordnete der Rechten und des Zentrums haben den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zum Rücktritt aufgefordert. Italien brauche angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Krise eine stabile Regierung, erklärten die Abgeordneten in Rom. Zu der Gruppe gehören abtrünnige Parlamentarier von Berlusconis Partei PDL, Christdemokraten und Vertreter von Regionalparteien. Die Abgeordneten kündigten an, sie würden bei dem von der Linksopposition angekündigten Misstrauensantrag gegen Berlusconi stimmen.
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Amazon sperrt Server für Wikileaks-Enthüllungswebsite
STOCKHOLM: Nach der weltweit ausgeschriebenen Fahndung wird es für den abgetauchten Gründer des Internet-Enthüllungsportals Wikileaks, Julian Assenge, immer enger. Schwedens Oberster Gerichtshof bestätigte den Haftbefehl gegen den Australier. Das US-Internet-Unternehmen Amazon entfernte die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente von seinen Servern. Assange hält sich nach Angaben der britischen Zeitung "The Times" bereits seit Oktober in Großbritannien auf. Wegen eines Formfehlers im Haftbefehl der schwedischen Behörden konnte er dem Bericht zufolge aber nicht festgenommen werden. Assange werden Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen. - Der Haftbefehl war bereits vor den jüngsten Wikileaks-Veröffentlichungen geheimer US-Diplomatenberichte erlassen worden. Dennoch sieht Assange den Haftbefehl als Teil einer von den USA gesteuerten Verschwörung gegen ihn.
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US-Forscher finden neue Lebensform
WASHINGTON: In den Tiefen eines Salzsees in Kalifornien haben US-Forscher eine Lebensform entdeckt, die nach Angaben der Wissenschaftler die bisherigen Vorstellungen von Leben in Frage stellt. Das Bakterium lebe im Gegensatz zu bislang bekannten Lebensformen von dem giftigen Schwermetall Arsen. Diese Entdeckung dürfte der Suche nach möglichem unbekannten Leben auf und außerhalb der Erde neuen Auftrieb geben, heißt es in dem Bericht der US-Forscher.
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Das Wetter in Deutschland: Nur noch wenig Schneefall
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der norddeutschen Tiefebene und in Ostseenähe weitere Schneefälle. Sonst wolkig mit Auflockerungen. Tiefsttemperaturen zwischen minus drei Grad Celsius in Ostfriesland und minus 18 Grad in der Lausitz.
Die Vorhersage für Freitag: Wolkig mit teilweise längeren Aufheiterungen. In Küstennähe sowie in Südost-Bayern noch etwas Schneefall. Tagestemperaturen plus ein bis minus vier Grad.
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Mit Maus statt Machete
Die neue interaktive Webdoc der DW führt tief in den Regenwald Guyanas. Bestimmen Sie selbst den nächsten Schritt der spannenden Reportage und erfahren Sie mehr über ein atemberaubendes Naturreservat. (mehr)
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