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Fußball-WM 2018 in Russland - 2022 in Katar
ZÜRICH: Die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2018 wird in Russland stattfinden. Dies
entschied das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA in Zürich. Zum
Autragungsland der WM 2022 bestimmte die FIFA den kleinen Wüstenstaat Katar am
Arabischen Golf. Die Wahl wurde überschattet von Korruptionsvorwürfen gegen mehrere
FIFA-Exekutivmitglieder. Russland setzte sich gegen England und die gemeinsamen
Bewerber Spanien/Portugal sowie Niederlande/Belgien durch. Katar schlug die USA, Japan,
Südkorea und Australien aus dem Rennen.
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Dutzende Tote bei Waldbrand in Nordisrael
JERUSALEM: Bei einem schweren Waldbrand im Norden Israels sind
mindestens 40 Menschen
ums Leben gekommen. Die meisten Todesopfer waren Wachleute, die dabei
helfen sollten, 500
zumeist palästinensische Häftlinge vor dem Feuer in Sicherheit zu
bringen. Wie die
Gefängnisverwaltung mitteilte, verunglückte der Bus mit dem
Sicherheitspersonal auf dem Weg zur
Haftanstalt und ging in Flammen auf. Hunderte Menschen wurden aus dem
Brandgebiet im Karmel-Gebirge bei Haifa in Sicherheit gebracht. Das
Feuer hat bereits 2.800 Hektar Wald- und Buschland
vernichtet. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bat um internationale
Hilfe bei der Bekämpfung
der außer Kontrolle geratenen Brände.
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Palästinenser erklären Friedensprozess für gescheitert
RAMALLAH: Nach der Bekanntgabe neuer israelischer
Wohnungsbaupläne bei Jerusalem haben
die Palästinenser den Friedensprozess im Nahen Osten für gescheitert
erklärt. Der
palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat sagte der
Nachrichtenagentur Reuters, Israel
habe sich für die Siedlungen und gegen den Frieden entschieden. Es sei
an der Zeit, dass die US-Regierung der Welt mitteile, dass Israel die
Verantwortung für den Zusammenbruch des
Friedensprozesses trage. Die israelische Regierung hatte zuvor den Bau
von 625 neuen
Wohneinheiten in einem umstrittenen Stadtviertel bei Jerusalem
angekündigt. - Das Gebiet gehört
zum Westjordanland, wurde von Israel aber nach Jerusalem eingemeindet,
ein Schritt, der
international nicht anerkannt wurde. Das vor 25 Jahren gegründete
Stadtviertel Pisgat Seew ist mit
50.000 Einwohnern eine der größten jüdischen Siedlungen.
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Bei OSZE-Gipfel keine Einigung auf gemeinsamen Aktionsplan
ASTANA: Der Streit um eine gemeinsame Abschlusserklärung hat den zweiten und letzten Tag des
Gipfeltreffens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa -OSZE- in
Kasachstan überschattet. Die Vertreter der 56 OSZE-Mitglieder rangen weit über das offiziell
geplante Ende des Treffens hinaus erfolglos um ein aussagekräftiges Schlussdokument. Die
Hoffung auf die Verabschiedung eines gemeinsamen Aktionsplans für die Lösung mehrerer seit
Jahren schwelender Konflikte in Zentralasien und Osteuropa sei geplatzt, hieß es inzwischen aus
Astana. Die OSZE-Staaten waren erstmals seit elf Jahren wieder zu einem Gipfeltreffen
zusammengekommen.
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Oppositionskandidat gewinnt Präsidentenwahl in der Elfenbeinküste
ABIDJAN: In der Republik Elfenbeinküste hat der Oppositionskandidat Alassane Ouattara die
Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen. Der ehemalige Regierungschef Ouattara sei bei der
Abstimmung am Sonntag auf rund 54 Prozent der Stimmen gekommen, Amtsinhaber Laurent
Gbagbo auf knapp 46 Prozent, teilte die staatliche Wahlkommission mit. Die Kommission hatte das
Ergebnis über den in der Verfassung erlaubten Zeitrahmen hinaus zurückgehalten und war dafür
international kritisiert worden. Seit Tagen kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen
Anhängern der beiden politischen Lager. Der UN-Sicherheitsrat ist in New York zu einer
Dringlichkeitssitzung über die angespannte Lage in dem westafrikanischen Land
zusammengekommen.
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EZB weitet Stützungsprogramm nicht aus
FRANKFURT AM MAIN: Die Europäische Zentralbank widersetzt sich Forderungen nach einer
großangelegten Rettungsaktion für hoch verschuldete Euro-Länder. Das umstrittene, im Mai auf
dem Höhepunkt der Griechenland-Krise begonnene Ankaufprogramm für Staatsanleihen werde
fortgesetzt, aber nicht ausgeweitet, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet nach einer Sitzung
des Zentralbankrats in Frankfurt am Main. Bislang hat die EZB für rund 67 Milliarden Euro
Staatsanleihen klammer Euro-Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien gekauft. -
Den Leitzins für die Euro-Zone beließ die EZB erwartungsgemäß auf dem Rekordtief von einem
Prozent.
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EU will schärfere Kontrollen des Luftfrachtverkehrs
BRÜSSEL: Nach den versuchten Anschlägen mit Paketbomben hat die Europäische Union
Schritte zur verschärften Kontrolle des Luftfrachtverkehrs beschlossen. Die EU-Innen- und
Verkehrsminister einigten sich in Brüssel unter anderem auf Inspektionsteams, den
Austausch von Frachtpapieren und auf die Erstellung einer Liste unsicherer Flughäfen in
Drittstaaten. Von dort aus dürfe keine Luftfracht mehr in die EU geschickt werden, teilte
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit.
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Startschuss für gemeinsamen Luftraum
BRÜSSEL: Deutschland, Frankreich, die Benelux-Staaten und die Schweiz wollen bis 2012 einen
gemeinsamen Luftraum bilden. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und seine Amtskollegen aus den fünf Nachbarländern in
Brüssel. Flugzeuge sollen durch den gemeinsamen Luftraum kürzere Strecken fliegen können und
so Treibstoff sparen. - Die EU-Verkehrsminister kamen in Brüssel überein, Autofahrer bei Delikten
im europäischen Ausland künftig schneller zu belangen. Dazu soll ein elektronischer Datenabgleich
eingerichtet werden.
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Wulff und von der Leyen: Behinderte besser integrieren
BERLIN: Bundespräsident Christian Wulff und die Bundesregierung haben zur besseren
gesellschaftlichen Integration behinderter Menschen aufgerufen. Erst wenn Verschiedenheit als
selbstverständlich empfunden, gedacht und gelebt werde, seien die Barrieren beseitigt, erklärte
Wulff zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung an diesem Freitag.
Bundessozialministerin Ursula von der Leyen kündigte einen nationalen Aktionsplan zur besseren
Eingliederung behinderter Menschen an.
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Berlusconi gerät weiter unter Druck
ROM: Rund hundert Abgeordnete der Rechten und des Zentrums haben den italienischen
Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zum Rücktritt aufgefordert. Italien brauche angesichts
der wirtschaftlichen und sozialen Krise eine stabile Regierung, erklärten die Abgeordneten in
Rom. Zu der Gruppe gehören abtrünnige Parlamentarier von Berlusconis Partei PDL,
Christdemokraten und Vertreter von Regionalparteien. Die Abgeordneten kündigten an, sie
würden bei dem von der Linksopposition angekündigten Misstrauensantrag gegen
Berlusconi stimmen.
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Amazon sperrt Server für Wikileaks-Enthüllungswebsite
STOCKHOLM: Nach der weltweit ausgeschriebenen Fahndung wird es
für den abgetauchten
Gründer des Internet-Enthüllungsportals Wikileaks, Julian Assenge, immer
enger. Schwedens
Oberster Gerichtshof bestätigte den Haftbefehl gegen den Australier. Das
US-Internet-Unternehmen Amazon entfernte die von Wikileaks
veröffentlichten Dokumente von seinen Servern.
Assange hält sich nach Angaben der britischen Zeitung "The Times"
bereits seit Oktober in
Großbritannien auf. Wegen eines Formfehlers im Haftbefehl der
schwedischen Behörden konnte er
dem Bericht zufolge aber nicht festgenommen werden. Assange werden
Vergewaltigung und
sexuelle Nötigung vorgeworfen. - Der Haftbefehl war bereits vor den
jüngsten Wikileaks-Veröffentlichungen geheimer US-Diplomatenberichte
erlassen worden. Dennoch sieht Assange
den Haftbefehl als Teil einer von den USA gesteuerten Verschwörung gegen
ihn.
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US-Forscher finden neue Lebensform
WASHINGTON: In den Tiefen eines Salzsees in Kalifornien haben US-Forscher eine
Lebensform entdeckt, die nach Angaben der Wissenschaftler die bisherigen Vorstellungen
von Leben in Frage stellt. Das Bakterium lebe im Gegensatz zu bislang bekannten
Lebensformen von dem giftigen Schwermetall Arsen. Diese Entdeckung dürfte der Suche
nach möglichem unbekannten Leben auf und außerhalb der Erde neuen Auftrieb geben, heißt
es in dem Bericht der US-Forscher.
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Das Wetter in Deutschland: Nur noch wenig Schneefall
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der norddeutschen Tiefebene und in Ostseenähe
weitere Schneefälle. Sonst wolkig mit Auflockerungen. Tiefsttemperaturen zwischen minus
drei Grad Celsius in Ostfriesland und minus 18 Grad in der Lausitz.
Die Vorhersage für Freitag: Wolkig mit teilweise längeren Aufheiterungen. In Küstennähe
sowie in Südost-Bayern noch etwas Schneefall. Tagestemperaturen plus ein bis minus vier
Grad.
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