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Newsletter | 03.12.2010, 08:15 UTC |
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Nachrichten |
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Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international |
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Aktuelle Meldungen |
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Armee schließt Grenzen nach Wahl in der Elfenbeinküste
ABIDJAN: In der Elfenbeinküste hat die Armee die Grenzen des Landes geschlossen. Grund sind
die wachsenden Spannungen nach dem Wahlsieg der Opposition. Außerdem verkündete das
Militär, in dem westafrikanischen Staat seien ab sofort keine ausländischen Nachrichtensender
mehr zu empfangen. Nach Angaben der Wahlkommission hatte bei der Stichwahl um das
Präsidentenamt am Sonntag Oppositionsführer Alassane Outtara 54 Prozent der Stimmen
erhalten, Amtsinhaber Laurent Gbagbo erreichte nur 46 Prozent. Gbagbos Partei erkannte die
Niederlage nicht an und sprach von Wahlbetrug. Zudem seien Fristen nicht eingehalten worden.
Die USA riefen beide Seiten auf, das Ergebnis zu akzeptieren. Die Wahl sei von glaubwürdigen
Beobachtern als frei und fair eingestuft worden, sagte der Sprecher des Nationalen
Sicherheitsrates, Mike Hammer, in Washington.
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Oberstes Gericht bestätigt Wahlsieg von Condé in Guinea
CONAKRY: Das Oberste Gericht von Guinea hat den Sieg von Alpha Condé bei den
Präsidentschaftswahlen vor knapp einem Monat bestätigt. Er habe bei der Wahl 52,5 Prozent der
Stimmen erhalten, sein Rivale Cellou Dalein Diallo sei auf 47,5 Prozent gekommen, erklärte das
Gericht in der Hauptstadt Conakry. Condé wird damit der erste demokratisch gewählte Staatschef
der französischen Ex-Kolonie seit mehr als 50 Jahren. - Über Guinea gilt seit zwei Wochen der
Ausnahmezustand. Damit hatte Übergangspräsident Sékouba Konaté auf die Ausschreitungen
nach den Präsidentenwahlen am 7. November reagiert.
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Großbrand in Israel weiter außer Kontrolle
HAIFA: Der schlimmste Großbrand in der Geschichte Israels ist trotz des pausenlosen Einsatzes
der Feuerwehr weiter außer Kontrolle. Die Flammen sind inzwischen aus dem Karmel-Gebirge an
der Mittelmeerküste in Richtung der Hafenstadt Haifa vorgedrungen. Die Behörden ordneten die
Evakuierung eines Vororts an. Schon zuvor hatten Tausende Menschen in der Region ihre Häuser
verlassen müssen. Jetzt sollen Löschflugzeuge aus mehreren europäischen Ländern versuchen,
das Feuer zu löschen. Am Donnerstag waren 40 Menschen in den Flammen ums Leben
gekommen. Die Opfer waren überwiegend Wachleute. Ihr Bus war von einem brennenden Baum
aufgehalten worden war, der auf die Straße fiel. Die Männer wollten dabei helfen, Häftlinge aus einer
Strafanstalt vor dem Brand in Sicherheit zu bringen.
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Japan und USA beginnen Militärmanöver
TOKIO: Vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen in der Region haben Japan und seine
Schutzmacht USA ihr bislang größtes Militärmanöver begonnen. Damit will Tokio seine Solidarität
mit Seoul im derzeitigen Konflikt mit Nordkorea unterstreichen. An den achttägigen Übungen in
südjapanischen Gewässern an der Grenze zu Südkorea nehmen nach Armeeangaben 44.000
Soldaten, 60 Kriegsschiffe und 500 Flugzeuge beider Seiten teil. Erstmals wird ein gemeinsames
Manöver von USA und Japan von südkoreanischen Militärbeobachtern begleitet. - Vor gut einer
Woche hatte die nordkoreanische Armee die südkoreanische Insel Yeonpyeong mit Granaten
angegriffen.
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OSZE-Gipfel hat Erwartungen nicht erfüllt
ASTANA: Das erste Gipfeltreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
(OSZE) seit mehr als einem Jahrzehnt ist ohne klare Vereinbarungen zu Ende gegangen. Trotz
langer Gespräche in der kasachischen Hauptstadt konnten sich die Delegierten der 56
Mitgliedsstaaten nicht auf ihr künftiges Handeln einigen. Sie verabschiedeten lediglich eine knappe
Erklärung, in der sie die Leitprinzipien der OSZE bestätigten. Der angestrebte weitreichende
Aktionsplan sei am Streit über die territoriale Integrität Georgiens sowie am Konflikt um die
armenische Enklave Berg-Karabach gescheitert, erklärten Vertreter von EU, USA und Kanada. -
Der gastgebende kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew sprach dennoch von einem
"historischen Ereignis für die gesamte OSZE", das neue Bindungen zwischen Asien und Europa
schließe. Die Ausrichtung des Gipfels in dem zentralasiatischen Land war von
Menschenrechtsgruppen heftig kritisiert worden, da sie der kasachischen Regierung Unterdrückung
von politischen Gegnern und Medien vorwerfen.
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Bundestag verlängert drei Bundeswehr-Mandate
BERLIN: Der Bundestag hat die Verlängerung des
Bundeswehreinsatzes bei der EU-Mission
"Atalanta" gegen die Piraterie vor der Küste Somalias um ein weiteres
Jahr beschlossen. Damit
einher ging die Zustimmung für die Ausweitung des Einsatzgebietes im
indischen Ozean. In einer
weiteren Abstimmung verlängerte der Bundestag auch die Beteiligung an
der EU-Mission "Althea"
zur Stabilisierung des Friedensprozesses in Bosnien-Herzegowina.
Lediglich mit den Stimmen der
schwarz-gelben Koalition billigten die Abgeordneten auch die weitere
Teilnahme am NATO-Anti-Terror-Einsatz "Active Endeavour" im Mittelmeer. -
SPD und Grüne beklagten die fehlende
völkerrechtliche Grundlage für den Einsatz. Die Linkspartei lehnt
Auslandseinsätze der
Bundeswehr grundsätzlich ab.
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Bundestag berät abschließend Hartz-IV-Neuregelung
BERLIN: Der Bundestag befasst sich an diesem Freitag abschließend mit der umstrittenen
Neuregelung der Hartz-IV-Sätze. Nach Plänen der Bundesregierung sollen die Regelsätze für
Erwachsene um fünf auf dann 364 Euro steigen. Die Sätze für Kinder und Jugendliche werden
nicht angehoben. Sie werden aber durch ein Bildungspaket ergänzt, das Leistungen für den
Schulbedarf sowie finanzielle Unterstützungen für eine Mitgliedschaft in Vereinen oder für
Musikunterricht umfasst. Es wird erwartet, dass der Vorschlag mit den Stimmen der Koalition
verabschiedet wird. Der Bundesrat hat dann das letzte Wort. - Das Bundesverfassungsgericht
hatte im Februar die Hartz-IV-Leistungen in ihrer bestehenden Form für verfassungswidrig erklärt
und eine Neuberechnung bis Ende des Jahres verlangt.
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2010 womöglich wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen
CANCUN: Das Jahr 2010 könnte UN-Experten zufolge das bislang wärmste Jahr seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen im Jahre 1850 werden. Das teilte die Welt-Meteorologiebehörde WMO am
Rande der Klimakonferenz im mexikanischen Cancún mit. Besonders in Afrika sowie Teilen
Asiens, der Arktis und Kanada seien die Temperaturen gestiegen. Dagegen seien die
Temperaturen in Teilen Europas, Südamerikas, der USA, Sibiriens und Ostchinas relativ niedrig
gewesen. Der Chef der Behörde, Michel Jarraud, warnte davor, den derzeitigen Wintereinbruch in
weiten Teilen Mittel- und Nordeuropas als Maßstab für die weltweite Entwicklung zu nehmen. Wie
Jarraud weiter mitteilte, war auch die Dekade 2001 - 2010 die wärmste seit Beginn der Messungen.
Als Ursache für den Temperaturanstieg nannte Jarraud den Ausstoß von Treibhausgasen.
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US-Forscher finden neue Lebensform
WASHINGTON: In den Tiefen eines Salzsees in Kalifornien haben US-Forscher eine
Lebensform entdeckt, die nach Angaben der Wissenschaftler die bisherigen Vorstellungen
von Leben in Frage stellt. Das Bakterium lebe im Gegensatz zu bislang bekannten
Lebensformen von dem giftigen Schwermetall Arsen. Diese Entdeckung dürfte der Suche
nach möglichem unbekannten Leben auf und außerhalb der Erde neuen Auftrieb geben, heißt
es in dem Bericht der US-Forscher.
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Hans Zimmer erhält Stern auf "Walk of Fame"
LOS ANGELES: Der deutsche Filmmusik-Komponist und Oscar-Preisträger Hans Zimmer wird
mit einem Stern auf Hollywoods "Walk of Fame" geehrt. Der 53-Jährige wird den 2426. Stern
erhalten. Der in Frankfurt am Main geborene und in Kalifornien arbeitende Zimmer hat in Hollywood
die Musik für mehr als hundert Filme geschrieben, darunter für "Rain Man" und "Gladiator". - Neben
dem Oscar für "Der König der Löwen" hat Zimmer schon drei Grammy-Trophäen und zwei Golden
Globes erhalten.
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Fußball-WM 2018 in Russland - 2022 in Katar
ZÜRICH: Russland ist Gastgeber der Fußball-WM 2018, Katar hat
den Zuschlag für 2022 erhalten.
Das entschied der Fußball-Weltverband FIFA in Zürich. Russland setzte
sich gegen das Fußball-Mutterland England sowie die gemeinsamen
Bewerbungen von Spanien/Portugal sowie der
Niederlande und Belgiens durch. Katar erhielt den Vorzug vor den
Bewerbungen aus den USA,
Australien, Japan und Südkorea. ---
Borussia Dortmund hat seine Chance zum Einzug in die K.o.-Runde der Europa League gewahrt.
Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga besiegte Karpati Lwiw aus der Ukraine mit 3:0.
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Das Wetter am Freitag: Nur noch wenig Schneefall
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND; die Vorhersage für Freitag: Wolkig mit teilweise
längeren Aufheiterungen. In Küstennähe sowie in Südost-Bayern noch etwas Schneefall.
Tagestemperaturen plus ein bis minus vier Grad.
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