Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 3 December 2010


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Newsletter | 03.12.2010, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Die Gewinner sind Russland und Katar
Armee schließt Grenzen nach Wahl in der Elfenbeinküste
Oberstes Gericht bestätigt Wahlsieg von Condé in Guinea
Großbrand in Israel weiter außer Kontrolle
Japan und USA beginnen Militärmanöver
OSZE-Gipfel hat Erwartungen nicht erfüllt
Bundestag verlängert drei Bundeswehr-Mandate
Bundestag berät abschließend Hartz-IV-Neuregelung
2010 womöglich wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen
US-Forscher finden neue Lebensform
Hans Zimmer erhält Stern auf "Walk of Fame"
Fußball-WM 2018 in Russland - 2022 in Katar
Das Wetter am Freitag: Nur noch wenig Schneefall
Mit Maus statt Machete
Die Gewinner sind Russland und Katar
Russland setze sich gegen England, Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien durch und ist Ausrichter der WM 2018. Für 2022 fiel die Wahl auf Katar. Das Emirat ließ Australien, USA, Südkorea und Japan hinter sich.
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Video WM-Gastgeber 2018: Russland
Video WM-Gastgeber 2022: Katar
Video Fifa greift durch: Weltfußballverband suspendiert Funktionäre
Video FIFA als Weltmeister im Geldverdienen: Über die Vermarktung der WM 2010
Audio Journal Extra: Fußball-Weltverband kürt WM-Ausrichter
Audio Die Gewinner sind Russland und Katar - der Beitrag zum Hören
Audio FIFA-Präsident Joseph Blatter verkündet die WM-Vergaben
> Farce um FIFA-WM-Vergabe
> Wie korrupt ist die FIFA?
> Russland träumt den WM-Traum 2018
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Armee schließt Grenzen nach Wahl in der Elfenbeinküste
ABIDJAN: In der Elfenbeinküste hat die Armee die Grenzen des Landes geschlossen. Grund sind die wachsenden Spannungen nach dem Wahlsieg der Opposition. Außerdem verkündete das Militär, in dem westafrikanischen Staat seien ab sofort keine ausländischen Nachrichtensender mehr zu empfangen. Nach Angaben der Wahlkommission hatte bei der Stichwahl um das Präsidentenamt am Sonntag Oppositionsführer Alassane Outtara 54 Prozent der Stimmen erhalten, Amtsinhaber Laurent Gbagbo erreichte nur 46 Prozent. Gbagbos Partei erkannte die Niederlage nicht an und sprach von Wahlbetrug. Zudem seien Fristen nicht eingehalten worden. Die USA riefen beide Seiten auf, das Ergebnis zu akzeptieren. Die Wahl sei von glaubwürdigen Beobachtern als frei und fair eingestuft worden, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Mike Hammer, in Washington.
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Oberstes Gericht bestätigt Wahlsieg von Condé in Guinea
CONAKRY: Das Oberste Gericht von Guinea hat den Sieg von Alpha Condé bei den Präsidentschaftswahlen vor knapp einem Monat bestätigt. Er habe bei der Wahl 52,5 Prozent der Stimmen erhalten, sein Rivale Cellou Dalein Diallo sei auf 47,5 Prozent gekommen, erklärte das Gericht in der Hauptstadt Conakry. Condé wird damit der erste demokratisch gewählte Staatschef der französischen Ex-Kolonie seit mehr als 50 Jahren. - Über Guinea gilt seit zwei Wochen der Ausnahmezustand. Damit hatte Übergangspräsident Sékouba Konaté auf die Ausschreitungen nach den Präsidentenwahlen am 7. November reagiert.
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Großbrand in Israel weiter außer Kontrolle
HAIFA: Der schlimmste Großbrand in der Geschichte Israels ist trotz des pausenlosen Einsatzes der Feuerwehr weiter außer Kontrolle. Die Flammen sind inzwischen aus dem Karmel-Gebirge an der Mittelmeerküste in Richtung der Hafenstadt Haifa vorgedrungen. Die Behörden ordneten die Evakuierung eines Vororts an. Schon zuvor hatten Tausende Menschen in der Region ihre Häuser verlassen müssen. Jetzt sollen Löschflugzeuge aus mehreren europäischen Ländern versuchen, das Feuer zu löschen. Am Donnerstag waren 40 Menschen in den Flammen ums Leben gekommen. Die Opfer waren überwiegend Wachleute. Ihr Bus war von einem brennenden Baum aufgehalten worden war, der auf die Straße fiel. Die Männer wollten dabei helfen, Häftlinge aus einer Strafanstalt vor dem Brand in Sicherheit zu bringen.
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Japan und USA beginnen Militärmanöver
TOKIO: Vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen in der Region haben Japan und seine Schutzmacht USA ihr bislang größtes Militärmanöver begonnen. Damit will Tokio seine Solidarität mit Seoul im derzeitigen Konflikt mit Nordkorea unterstreichen. An den achttägigen Übungen in südjapanischen Gewässern an der Grenze zu Südkorea nehmen nach Armeeangaben 44.000 Soldaten, 60 Kriegsschiffe und 500 Flugzeuge beider Seiten teil.  Erstmals wird ein gemeinsames Manöver von USA und Japan von südkoreanischen Militärbeobachtern begleitet. - Vor gut einer Woche hatte die nordkoreanische Armee die südkoreanische Insel Yeonpyeong mit Granaten angegriffen.
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OSZE-Gipfel hat Erwartungen nicht erfüllt
ASTANA: Das erste Gipfeltreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) seit mehr als einem Jahrzehnt ist ohne klare Vereinbarungen zu Ende gegangen. Trotz langer Gespräche in der kasachischen Hauptstadt konnten sich die Delegierten der 56 Mitgliedsstaaten nicht auf ihr künftiges Handeln einigen. Sie verabschiedeten lediglich eine knappe Erklärung, in der sie die Leitprinzipien der OSZE bestätigten. Der angestrebte weitreichende Aktionsplan sei am Streit über die territoriale Integrität Georgiens sowie am Konflikt um die armenische Enklave Berg-Karabach gescheitert, erklärten Vertreter von EU, USA und Kanada. - Der gastgebende kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew sprach dennoch von einem "historischen Ereignis für die gesamte OSZE", das neue Bindungen zwischen Asien und Europa schließe. Die Ausrichtung des Gipfels in dem zentralasiatischen Land war von Menschenrechtsgruppen heftig kritisiert worden, da sie der kasachischen Regierung Unterdrückung von politischen Gegnern und Medien vorwerfen.
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Bundestag verlängert drei Bundeswehr-Mandate
BERLIN: Der Bundestag hat die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes bei der EU-Mission "Atalanta" gegen die Piraterie vor der Küste Somalias um ein weiteres Jahr beschlossen. Damit einher ging die Zustimmung für die Ausweitung des Einsatzgebietes im indischen Ozean. In einer weiteren Abstimmung verlängerte der Bundestag auch die Beteiligung an der EU-Mission "Althea" zur Stabilisierung des Friedensprozesses in Bosnien-Herzegowina. Lediglich mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition billigten die Abgeordneten auch die weitere Teilnahme am NATO-Anti-Terror-Einsatz "Active Endeavour" im Mittelmeer. - SPD und Grüne beklagten die fehlende völkerrechtliche Grundlage für den Einsatz. Die Linkspartei lehnt  Auslandseinsätze der Bundeswehr grundsätzlich ab.
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Bundestag berät abschließend Hartz-IV-Neuregelung
BERLIN: Der Bundestag befasst sich an diesem Freitag abschließend mit der umstrittenen Neuregelung der Hartz-IV-Sätze. Nach Plänen der Bundesregierung sollen die Regelsätze für Erwachsene um fünf auf dann 364 Euro steigen. Die Sätze für Kinder und Jugendliche werden nicht angehoben. Sie werden aber durch ein Bildungspaket ergänzt, das Leistungen für den Schulbedarf sowie finanzielle Unterstützungen für eine Mitgliedschaft in Vereinen oder für Musikunterricht umfasst. Es wird erwartet, dass der Vorschlag mit den Stimmen der Koalition verabschiedet wird. Der Bundesrat hat dann das letzte Wort. - Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar die Hartz-IV-Leistungen in ihrer bestehenden Form für verfassungswidrig erklärt und eine Neuberechnung bis Ende des Jahres verlangt.
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2010 womöglich wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen
CANCUN: Das Jahr 2010 könnte UN-Experten zufolge das bislang wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1850 werden. Das teilte die Welt-Meteorologiebehörde WMO am Rande der Klimakonferenz im mexikanischen Cancún mit. Besonders in Afrika sowie Teilen Asiens, der Arktis und Kanada seien die Temperaturen gestiegen. Dagegen seien die Temperaturen in Teilen Europas, Südamerikas, der USA, Sibiriens und Ostchinas relativ niedrig gewesen. Der Chef der Behörde, Michel Jarraud, warnte davor, den derzeitigen Wintereinbruch in weiten Teilen Mittel- und Nordeuropas als Maßstab für die weltweite Entwicklung zu nehmen. Wie Jarraud weiter mitteilte, war auch die Dekade 2001 - 2010 die wärmste seit Beginn der Messungen. Als Ursache für den Temperaturanstieg nannte Jarraud den Ausstoß von Treibhausgasen.
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US-Forscher finden neue Lebensform
WASHINGTON: In den Tiefen eines Salzsees in Kalifornien haben US-Forscher eine Lebensform entdeckt, die nach Angaben der Wissenschaftler die bisherigen Vorstellungen von Leben in Frage stellt. Das Bakterium lebe im Gegensatz zu bislang bekannten Lebensformen von dem giftigen Schwermetall Arsen. Diese Entdeckung dürfte der Suche nach möglichem unbekannten Leben auf und außerhalb der Erde neuen Auftrieb geben, heißt es in dem Bericht der US-Forscher.
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Hans Zimmer erhält Stern auf "Walk of Fame"
LOS ANGELES:  Der deutsche Filmmusik-Komponist und Oscar-Preisträger Hans Zimmer wird mit einem Stern auf Hollywoods "Walk of Fame" geehrt. Der 53-Jährige wird den 2426. Stern erhalten. Der in Frankfurt am Main geborene und in Kalifornien arbeitende Zimmer hat in Hollywood die Musik für mehr als hundert Filme geschrieben, darunter für "Rain Man" und "Gladiator". - Neben dem Oscar für "Der König der Löwen" hat Zimmer schon drei Grammy-Trophäen und zwei Golden Globes erhalten.
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Fußball-WM 2018 in Russland - 2022 in Katar
ZÜRICH: Russland ist Gastgeber der Fußball-WM 2018, Katar hat den Zuschlag für 2022 erhalten. Das entschied der Fußball-Weltverband FIFA in Zürich. Russland setzte sich gegen das Fußball-Mutterland England sowie die gemeinsamen Bewerbungen von Spanien/Portugal sowie der Niederlande und Belgiens durch. Katar erhielt den Vorzug vor den Bewerbungen aus den USA, Australien, Japan und Südkorea. ---
Borussia Dortmund hat seine Chance zum Einzug in die K.o.-Runde der Europa League gewahrt. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga besiegte Karpati Lwiw aus der Ukraine mit 3:0.
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Das Wetter am Freitag: Nur noch wenig Schneefall
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND; die Vorhersage für Freitag: Wolkig mit teilweise längeren Aufheiterungen. In Küstennähe sowie in Südost-Bayern noch etwas Schneefall. Tagestemperaturen plus ein bis minus vier Grad.
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Mit Maus statt Machete
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