Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 12 January 2011



  Jüdische.Info Wöchentliches Magazin
Shevat 7, 5771 · January 12, 2011
Beschalach - Behalten Sie trockne Füße

Sehr geehrte Leserschaft, die in der dieswöchigen Sidra geschilderte Spaltung des Schilfmeeres war eins der größten G-ttlichen Wunder, Vorbereitung für die Verkündigung der Tora wie auch für die endgültige Erlösung. Wie stellten sich die unmittelbar Beteiligten dazu? Uns wird erzählt, dass der noch jugendliche Nachschon ben Aminadav sich aufopferte, indem er vorher in das Meer sprang und dadurch das Wunder der Spaltung möglich machte.
Eigentlich war diese Tat Nachschons zu jener Zeit nicht ganz in Ordnung. In unserer Tradition herrscht die Ansicht vor, dass vor der Offenbarung der Tora die Israeliten als "Noachiden" galten. Unter den Dezisoren gehen die Meinungen auseinander, ob ein solcher zur Selbstaufopferung verpflichtet ist. Wenn man sich der Ansicht anschließt, dass er es nicht ist, dann darf er es auch nicht tun; denn das wäre dann Selbstmord welcher verboten ist. Aber auch nach der gegenteiligen Ansicht, nämlich dass die "Söhne Noachs" zur Selbstaufopferung verpflichtet sind, darf dies nicht in einer Weise geschehen, die zur Übertretung eines Gesetzes führt. Somit hätte Nachschon unter beiden Gesichtspunkten nicht handeln sollen, wie er es tat.
Gut Schabbes

Der Themenschwerpunkt der Woche Druckbares Magazin
Wochenabschnitt
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von Elisha Greenbaum
Entschlossen vorankommen
Hinter ihnen befand sich eine kampfbereite Armee. Vor ihnen lag ein tiefes Meer, das sie nicht durchqueren konnten. Sie konnten weder vor noch zurück. Der Feind lauerte ihnen auf. Was konnten sie tun?

von Lazer Gurkow
Leitgedanke der Woche
Ex. 16:35
Unser Leitgedanke zu Beschalach

Mizwa Minute
Der richtige Weg des Gebens
Als G-tt die Welt erschuf, überließ ER uns die Aufgabe, seine Welt mit Heiligkeit und Bedeutung zu erfüllen. Und nichts kommt der Erfüllung dieser Aufgabe so gleich, wie Zedaka.

Frage und Antwort
Die flackernde Kerze
Wenn wir G-tt preisen, tun wir das mit unserem ganzen Wesen: der Geist, das Herz, der Mund drücken das Gebet durch Sprache aus, und der Rest des Körpers tut es durch Bewegung.

von Menachem Posner
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Glauben bis in den Tod
Es war eine dunkle, kalte Nacht in Russland vor etwa 150 Jahren. Der große chassidische Meister Rabbi Jehoschua Heschel von Apta saß in seinem Zimmer und las die Tora, als jemand an die Tür klopfte.

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