Shevat 7, 5771 · January 12, 2011
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Beschalach - Behalten Sie trockne Füße
Sehr geehrte Leserschaft,
die in der dieswöchigen Sidra geschilderte Spaltung des
Schilfmeeres war eins der größten G-ttlichen Wunder, Vorbereitung für
die Verkündigung der Tora wie auch für die endgültige Erlösung. Wie
stellten sich die unmittelbar Beteiligten dazu? Uns wird erzählt, dass
der noch jugendliche Nachschon ben Aminadav sich aufopferte, indem er
vorher in das Meer sprang und dadurch das Wunder der Spaltung möglich
machte.
Eigentlich war diese Tat Nachschons zu jener Zeit nicht ganz in
Ordnung. In unserer Tradition herrscht die Ansicht vor, dass vor der
Offenbarung der Tora die Israeliten als "Noachiden" galten. Unter den
Dezisoren gehen die Meinungen auseinander, ob ein solcher zur
Selbstaufopferung verpflichtet ist. Wenn man sich der Ansicht
anschließt, dass er es nicht ist, dann darf er es auch nicht tun; denn
das wäre dann Selbstmord welcher verboten ist. Aber auch nach der
gegenteiligen Ansicht, nämlich dass die "Söhne Noachs" zur
Selbstaufopferung verpflichtet sind, darf dies nicht in einer Weise
geschehen, die zur Übertretung eines Gesetzes führt. Somit hätte
Nachschon unter beiden Gesichtspunkten nicht handeln sollen, wie er es
tat.
Gut Schabbes |
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| Wochenabschnitt |
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Manna, auch Essen kann eine spirituelle Handlung sein
Wer je sagte, es gebe keine kostenlose Mahlzeit, wollte bestimmt nicht die Massen auf seine Seite ziehen.
von Elisha Greenbaum
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Entschlossen vorankommen
Hinter ihnen befand sich eine kampfbereite Armee. Vor ihnen lag
ein tiefes Meer, das sie nicht durchqueren konnten. Sie konnten weder
vor noch zurück. Der Feind lauerte ihnen auf. Was konnten sie tun?
von Lazer Gurkow
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| Leitgedanke der Woche |
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Ex. 16:35
Unser Leitgedanke zu Beschalach
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| Mizwa Minute |
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Der richtige Weg des Gebens
Als G-tt die Welt erschuf, überließ ER uns die Aufgabe, seine
Welt mit Heiligkeit und Bedeutung zu erfüllen. Und nichts kommt der
Erfüllung dieser Aufgabe so gleich, wie Zedaka.
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| Frage und Antwort |
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Die flackernde Kerze
Wenn wir G-tt preisen, tun wir das mit unserem ganzen Wesen:
der Geist, das Herz, der Mund drücken das Gebet durch Sprache aus, und
der Rest des Körpers tut es durch Bewegung.
von Menachem Posner
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| Essay der Woche |
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Einfach da sein reicht manchmal
Vor wenigen Monaten sagte ich zu, als man mich bat, eine Nacht
im Spital neben einer Koma-Patientin zu verbringen. Ich hatte einen
Anruf von der örtlichen Bikkur Cholim-Gruppe erhalten ...
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| Geschichte der Woche |
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Glauben bis in den Tod
Es war eine dunkle, kalte Nacht in Russland vor etwa 150
Jahren. Der große chassidische Meister Rabbi Jehoschua Heschel von Apta
saß in seinem Zimmer und las die Tora, als jemand an die Tür klopfte.
von Tuvia Bolton
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