Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 12 January 2011


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Dissens vor dem großen Markttest für Portugal 
Portugals Premier José Sócrates wehrt sich weiter gegen Finanzhilfen. Stattdessen will sich das Land heute den Anlegern stellen und Anleihen in Höhe von bis zu 1,25 Milliarden Euro begeben. Doch selbst innerhalb der portugiesischen Notenbank gibt es inzwischen Dissens darüber, ob es nicht besser wäre, die Hilfen von EU und IWF anzunehmen. Der anstehende Test Portugals am Anleihemarkt verunsichert die Investoren seit Tagen. Unterdessen bereitet die EU Nothilfen für Portugal vor, berichtet die Financial Times Deutschland. Auch die Frankfurter Rundschau sieht keine Entwarnung für Portugal
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NEWS
Österreich lockert gegenüber Deutschland das Bankgeheimnis
Deutsche Steuerfahnder bekommen ab sofort Informationen über Steuerhinterzieher auch aus Österreich. Die Regierung in Wien hat am Dienstag entsprechende Änderungen am Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland beschlossen. Damit will die Alpenrepublik künftig die OECD-Regeln gegen Steuerhinterzieher anwenden.
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Top-Banken haben wenig Vertrauen in Staatsfinanzen
Vertrauen ist bei Finanzgeschäften der Anfang von allem. Und die deutschen Bank-Manager haben davon nicht viel, wenn es um die Staatsfinanzen der Euro-Länder geht. Das belegt eine aktuelle Umfrage.
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Keine Flüchtlinge
Trotz der härten Regeln in London und entgegen mancher lautstarker Ankündigung zieht es kaum eine Bank oder Hedge-Fonds von London nach Zürich.
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Goldman will schlechtes Image abstreifen
Black Box Goldman Sachs: Selbst Experten taten sich bislang schwer, im Detail nachzuvollziehen, wie die US-Bank ihre Einnahmen erzielt. Nach jahrelangem Druck hat das mächtige Geldhaus nun zugesichert, künftig mehr Details über die Herkunft der Einnahmen im Handelsgeschäft zu liefern. Damit will Goldman von seinem schlechten Image loskommen.
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Neuer Boni-Regen für Investment-Banker
Freude in der Londoner City: Nach monatelangem Ringen hat die britische Regierung jetzt offenbar ihren Versuch aufgegeben, die Banken zu einer Begrenzung ihrer milliardenschweren Bonuszahlungen zu zwingen. Stattdessen will Premierminister David Cameron die Banken verpflichten, mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben.
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Esten verbrennen Geld
In Estland, wo seit dem 1. Januar 2011 auch der Euro die offizielle Währung ist, werden die alten Kornen-Scheine verbrannt. Dabei befürwortet nur jeder zweite Este die neue Währung.
Presse » 
Bankmanager sprühen vor Optimismus
Anfang der Woche warnte der private Bankenverband BdB noch eindringlich vor milliardenschweren Belastungen durch neue Vorschriften für die Kreditwirtschaft. Doch eine aktuelle Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young gibt Entwarnung: Banken-Vorstände erwarten ein gutes Geschäft und nehmen die anstehende Regulierung gelassen.
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Credit Suisse forciert Wohltätigkeit
Die Schweizer Bank hält in den USA Mitarbeiter, die hohe Bonuszahlung erhalten, zu Spenden für wohltätige Zwecke an. 
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Berlin will mehr Geld
Eine neue Abgabe der Banken soll angeschlagene Kreditinstitute retten. Und die Regierung will die eigentlich festgeschriebenen 15 Prozent des Gewinns durchaus überschreiten.
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Die Flut hebt alle Boote
Die Ampeln an den globalen Finanzmärkten scheinen fast vollständig auf grün zu stehen. Jörg Scherer von HSBC Trinkaus traut dem DAX® durchaus zu, seine alten Höchststände bei rund 8.151 Punkten erneut zu erreichen. Darüber hinaus könnten die Marktteilnehmer das Zinstief hinter sich haben, so dass möglicherweise der Beginn eines neuen 30-jährigen Aufwärtszyklus bevorsteht. Der Technische Jahresausblick 2011.
Zum Jahresausblick 2011 » 
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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Die 10 Todsünden der Bewerber
Das US-Jobportal FINS hat Stellenvermittler befragt, was aus ihrer Sicht die ärgsten Faux-Pas sind, welche die Bewerber jeweils begehen. Manches davon ist logisch, dennoch lesen sich die Beispiele bisweilen wie Horrorstorys.
FINS » 
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HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Media Markt - Das Ende einer Erfolgsgeschichte?
Politik: De Maizière lässt Parteifreundin auflaufen
Unternehmen: Die Zukunft des Luftverkehrs liegt in Asien
Finanzen: Dissens vor dem großen Markttest
Handelsblatt vierwöchiges Miniabo » E-Paper » 
KÖPFE
Issing sorgt sich um die Eurozone
Otmar Issing, ehemaliger Chefvolkswirt der Bundesbank, warnt in einem Essay vor Gefahren für die Eurozone. Besonders sorgt den Experten das Verhalten der Regierungen.
Financial Times » 
Nicht zu schnell Schulden abbauen
Nouriel Roubini, US-amerikanischer Starökonom und bekennender Pessimist, warnt vor einem zu schnellen Abbau der Schulden. Die meisten Industrieländer haben es seiner Meinung nach zu eilig damit.
Süddeutsche » 
AWD-Gründer will ARD-Film verhindern
Carsten Maschmeyer, Gründer des Finanzdienstleisters AWD, versucht einen wenig schmeichelhaften Film über ihn in der ARD zu verhindern. Sein Anwalt deckte die Intendanten aller ARD-Anstalten mit umfangreichen Schriftstücken ein.
Süddeutsche » Zeit (Erlebnisbericht als AWD-Mitarbeiter) » 
Minister mit Finanzpolster
Karl-Heinz Grasser, ehemaliger österreichischer Finanzminister, hat anscheinend ein Millionenpolster in Liechtenstein und besitzt ein "verwirrendes Netzwerk von Firmen, Töchterfirmen und Treuhandgesellschaften".
Wirtschaftsblatt » 
Wall-Street-Rebell will Vermögensverwalter übernehmen
Edward Bramson , Chef der Investmentfirma Sherborne, ist an der Wall Street als Rebell bekannt. Hat der Amerikaner ein Unternehmen ins Visier genommen, verfolgt er immer die gleiche Strategie. Derzeit mischt er den ältesten britischen Vermögensverwalter F&C auf. Kunden und Mitarbeiter sind verunsichert.
Handelsblatt » 
ZUGABE
Analysten als Kontraindikator
Kaufempfehlungen von Analysten sollte sich eigentlich lohnen. Erheblich besser fährt aber offenbar, wer in einer Hausse das exakte Gegenteil des Analystenrats vollzieht und auf besonders schwach eingeschätzte Aktien setzt. Seit Beginn der Erholung an den US-Börsen im März 2009 sind die von Analysten am meisten empfohlenen Aktien aus dem S&P 500 im Mittel um 73 Prozent gestiegen, hat Bloomberg ausgerechnet. Jene Aktien mit der niedrigsten Quote an Kaufempfehlungen haben hingegen mit 165 Prozent Gewinn gut das Doppelte eingebracht.
Foonds » Bloomberg » 
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