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Newsletter | 12.01.2011, 18:15 UTC |
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Wirtschaft live |
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Beschlüsse, Bilanzen und Beziehungen. Aktuelle Meldungen aus Deutschland und der Welt. |
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Wirtschaft |
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Kurzmeldungen |
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Dax im Plus
Das wieder wachsende Vertrauen von Anlegern in die Euro-Zone hat
den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch beflügelt. Der Dax schloss 1,8
Prozent höher bei 7068 Punkten und lag damit in der Nähe seines
Vorjahreshochs von 7087 Zählern. Die Europäische Zentralbank (EZB)
errechnete bei der Festlegung der täglichen Referenzkurse einen
Wechselkurs von 1,2973 US-Dollar für den Euro.
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Portugal gibt erfolgreich Anleihen aus
Portugal hat sich erfolgreich frisches Geld am Kapitalmarkt
besorgt und damit vorerst die Flucht unter den Euro-Rettungsschirm
vermieden. Die Ausgabe einer Staatsanleihe in Höhe von 1,25 Milliarden
Euro verzeichnete am Dienstag starke Nachfrage, wie die portugiesische
Schuldenagentur mitteilte. Für 599 Millionen Euro an neunjährigen
Schuldverschreibungen betrug die Rendite 6,7 Prozent, der Wert liegt
damit unter der kritischen Marke von 7 Prozent. Bei einer vergleichbaren
Auktion hatte Portugal zuletzt 6,8 Prozent zahlen müssen. Für eine
dreijährige Anleihe in Höhe von 650 Millionen Euro kassieren die Anleger
eine Rendite von 5,4 Prozent, deutlich mehr als die 4 Prozent, die sich
bei der zurückliegenden Emission ergeben hatten. Die Ausgabe der
Papiere galt als wichtiger Testfall, ob Portugal noch das Vertrauen des
Kapitalmarkts genießt oder wie Griechenland und Irland vor dem Bankrott
gerettet werden muss.
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Merkel will alles tun für einen stabilen Euro
Deutschland wird nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) alles Notwendige für einen stabilen Euro unternehmen. "Deutschland
wird, was notwendig ist, auch tun", sagte Merkel am Mittwoch in Berlin
nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio
Berlusconi. Merkel betonte, sie habe den Vorstoß von
EU-Währungskommissar Olli Rehn für eine Ausweitung des
Euro-Rettungsschirms verfolgt: "Ich will das jetzt nicht weiter
kommentieren." Bisher sei mit Irland nur ein Land unter dem Schirm.
Damit sei das Volumen noch weit davon entfernt, ausgeschöpft zu sein.
Erfreut zeigte sich die Kanzlerin darüber, dass Portugal zu vernünftigen
Zinssätzen sich frisches Geld an den Märkten geliehen habe.
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China verhängt Importstopp für deutsches Schweinefleisch
Wegen des Skandals um dioxinverseuchte Lebensmittel hat China
die Einfuhr von Schweinefleisch und Eiprodukten aus Deutschland
ausgesetzt. Das Verbot sei am 11. Januar in Kraft getreten, hieß es am
Mittwoch auf der Internetseite der Behörde für Lebensmittelsicherheit.
Ladungen, die sich bereits im Land befänden, würden auf Dioxin
untersucht. Auch Südkorea hat Einfuhrbeschränkungen verhängt. Das Dioxin
gelangte über den Futterfett-Hersteller Harles & Jentzsch aus
Schleswig-Holstein in den Lebensmittelkreislauf. Vorsorglich war
zeitweise über Tausende Höfe in Deutschland eine Handelssperre verhängt
worden.
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Fed-Banker sieht Arbeitsmarkt skeptisch
Die US-Wirtschaft wächst nach Einschätzung eines US-Notenbankers
zu langsam, um die Arbeitslosigkeit deutlich zu senken. Der
Stellenaufbau werde deswegen enttäuschend langsam geschehen, sagte
Narayana Kocherlakota, Präsident der Fed von Minneapolis, am Dienstag.
Er rechne damit, dass die Arbeitslosenquote im laufenden Jahr im Schnitt
über neun Prozent liegen werde. Ende 2012 werde sich die Rate bei über
acht Prozent einpendeln. Kocherlakota wies auf die positiven
Auswirkungen der Finanzhilfen durch die US-Notenbank hin. Ohne die
Fed-Aktionen wäre die Rezession deutlich schärfer verlaufen und hätte
die Erholung langsamer Fahrt aufgenommen, sagte der Ökonom.
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EU-Währungskommissar fordert drastischen Sparkurs
EU-Währungskommissar Olli Rehn fordert von den
EU-Mitgliedsstaaten eine Verdopplung ihrer Anstrengungen beim
Schuldenabbau. In seinem jährlichen EU-Wachstumsbericht schreibt Rehn,
die EU-Staaten müssten geplante Reformen vorziehen und doppelt so viel
sparen. Dies sei notwendig, um die riesigen Schuldenberge abzubauen und
wieder solide wirtschaften zu können. Die Regierungen müssten in den
nächsten 20 Jahren ihre Schulden jährlich um einen Beitrag reduzieren,
der "mindestens einem Prozent des Bruttosozialprodukts" entspricht,
forderte Rehn. Nur so könnten sie wieder in die Nähe der
EU-Schuldengrenze gelangen. Danach dürfen die Schulden höchstens 60
Prozent der Wirtschaftskraft betragen. Derzeit liegt der Wert im Schnitt
bei mehr als 80 Prozent bei steigender Tendenz.
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