Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 12 January 2011



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Newsletter | 12.01.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Kabinett beschließt neues Afghanistan-Mandat
Ausgangssperre nach blutigen Ausschreitungen in Tunis
Hisbollah bringt libanesische Regierung zu Fall
Schäuble setzt auf umfassende Lösung der Euro-Krise
Wirtschaft wächst 2010 um 3,6 Prozent
Türkei lehnt Merkels Zypern-Forderung ab
Kabinett verlängert Afghanistan-Mandat der Bundeswehr
Schwerer Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans
Russland: Polnischer Offizier schuld an Kaczynski-Absturz
UN warnen vor Hungersnot im Südsudan
Vernichtende Bilanz der Hilfsorganisationen zum Haiti-Einsatz
Hochwasser überschwemmt Zwei-Millionen-Stadt Brisbane
Futterfett-Hersteller Harles und Jentzsch insolvent
Das Wetter in Deutschland: Regnerisch
Kabinett beschließt neues Afghanistan-Mandat
Das Bundeskabinett hat das neue Mandat für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan beschlossen. Erstmals wird darin ein Zeitfenster für eine angestrebte Truppenreduzierung genannt - allerdings nur unter Vorbehalt.
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Video Westerwelles Plan für Afghanistan
Video Merkel spricht von Kriegseinsatz in Afghanistan (18.12.2010)
> Westerwelle bei der Bundeswehr in Kundus
> Ein schwieriges Jahr für die Bundeswehr
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Ausgangssperre nach blutigen Ausschreitungen in Tunis
TUNIS: Knapp vier Wochen nach Beginn der blutigen Proteste in Tunesien haben die Unruhen auf die Hauptstadt übergegriffen. Demonstranten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Regierung verhängte eine Ausgangssperre über Tunis. Bewaffnete Soldaten in gepanzerten Fahrzeugen bezogen vor Kreuzungen und wichtigen Gebäuden Position. Auch in anderen Städten gingen aufgebrachte Tunesier weiter auf die Straße. In Douz und Thala erschossen Sicherheitskräfte laut Augenzeugen insgesamt drei Menschen. Die zuvor bekanntgegebene Entlassung von Innenminister Rafik Belhaj Kacem konnte die Wut der Demonstranten wegen der hohen Arbeitslosigkeit, Armut und Korruption nicht besänftigen. Nach offiziellen Angaben wurden bislang 23 Zivilisten getötet. Inoffizielle Quellen sprechen von etwa 50 Todesopfern.
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Hisbollah bringt libanesische Regierung zu Fall
BEIRUT: Im Libanon hat die schiitische Hisbollah die Einheitsregierung von Ministerpräsident Saad Hariri nach 14 Monaten zu Fall gebracht. Zehn Minister der schiitischen Hisbollah und ein weiteres Kabinettsmitglied erklärten ihren Rücktritt. Die pro-iranische Hisbollah hatte von Hariri verlangt, die Zusammenarbeit mit dem UN-Tribunal zu beenden, das den Mordanschlag auf seinen Vater Rafik Hariri vor sechs Jahren aufklären soll. Es wird erwartet, dass auch Mitglieder der Hisbollah vor dem Tribunal angeklagt werden.
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Schäuble setzt auf umfassende Lösung der Euro-Krise
BERLIN: Die Euro-Staaten arbeiten nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble an einem umfassenden Paket zur Lösung der Euro-Schuldenkrise. Die Probleme müssten nicht nur kurzfristig, sondern auch mittelfristig gelöst werden, sagte Schäuble vor Journalisten in Berlin. Dafür benötigten die Länder mit der Gemeinschaftswährung noch etwas Zeit. Erleichtert zeigte sich der deutsche Finanzminister über die erfolgreiche Platzierung von Staatsanleihen des schuldengeplagten Portugal am Kapitalmarkt.
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Wirtschaft wächst 2010 um 3,6 Prozent
WIESBADEN: Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr die Krise überwunden und ist so stark gewachsen, wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt 2010 um 3,6 Prozent. 2009 war die deutsche Wirtschaftsleistung wegen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise um 4,7 Prozent gesunken. Motor des Wachstums im vergangenen Jahr war der Export, der um 14,2 Prozent zulegte. Aber auch die Investitionen und der private Konsum zogen an. - 2011 wird der Aufschwung nach Prognosen von Experten weitergehen.
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Türkei lehnt Merkels Zypern-Forderung ab
ANKARA: Die Türkei hat die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach mehr Kompromissbereitschaft im Zypern-Konflikt scharf zurückgewiesen. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan warf Merkel vor, sie ignoriere die Verantwortung der Zypern-Griechen für das Scheitern des UN-Friedensplanes von 2004. - Bei ihrem Besuch in Nikosia am Dienstag hatte Merkel der griechisch-zyprischen Regierung bescheinigt, sie habe bei den Bemühungen um eine Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel Flexibilität gezeigt. Dies sei aber von der türkischen Seite nicht erwidert worden.
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Kabinett verlängert Afghanistan-Mandat der Bundeswehr
BERLIN: Das Bundeskabinett hat die Verlängerung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan um ein weiteres Jahr bis Februar 2012 beschlossen. Die personelle Obergrenze für das deutsche Kontingent der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF soll weiter bei 5350 Soldaten liegen. In dem neuen Mandat nennt die Regierung als Ziel, schon Ende dieses Jahres die ersten Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan abzuziehen, wenn die Sicherheitslage dort es zulasse. Der Bundestag wird Ende Januar über die Mandatsverlängerung entscheiden. Die Zustimmung gilt als sicher.
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Schwerer Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans
ISLAMABAD: Von einem schweren Anschlag ist der Besuch von US-Vize-Präsident Joe Biden in Pakistan überschattet worden. Südlich des Ortes Bannu im Nordwesten des Landes steuerte ein Attentäter sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in eine Moschee und riss mindestens 18 Menschen mit den Tod. Etwa 15 Personen wurden verletzt. Neben dem Gebäude stand eine Polizeiwache, die ebenfalls zerstört wurde. Die meisten Opfer sind Sicherheitskräfte. Zu dem Anschlag bekannten sich pakistanische Taliban, die von einem Vergeltungsschlag für US-Drohnenangriffe sprachen. - Biden forderte die pakistanische Regierung auf, noch stärker gegen Aktivisten des Terrornetzwerks El Kaida vorzugehen, die Zuflucht in entlegenen Gegenden des Landes gefunden hätten. Er sagte die langfristige Unterstützung der USA zu im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus.
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Russland: Polnischer Offizier schuld an Kaczynski-Absturz
MOSKAU: Eine russische Untersuchungskommission hat einen angetrunkenen polnischen Offizier für den Absturz des Flugzeugs des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski im April 2010 verantwortlich gemacht. Luftwaffenchef Andrzej Blasik habe im Cockpit die Piloten gedrängt, trotz des schlechten Wetters im russischen Smolensk eine Landung zu versuchen, heißt es im Abschlussbericht der Kommission. Beim Landeanflug zerschellte die Maschine in einem Wald. Kaczynski und alle anderen 95 Menschen an Bord kamen ums Leben.
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UN warnen vor Hungersnot im Südsudan
JUBA: Bei der Volksabstimmung über die Loslösung des Südsudans vom Norden ist nach Angaben der Wahlkommission das für die Gültigkeit erforderliche Quorum bereits erreicht worden. Drei Tage nach Beginn des auf eine Woche angesetzten Referendums hätten mehr als 60 Prozent der 3,9 Millionen Stimmberechtigten ihr Votum abgegeben, heißt es in einer Erklärung. Es wird erwartet, dass sich die Wähler für einen unabhängigen Staat aussprechen. - Unterdessen warnten das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen und die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft vor einer Hungersnot im Südsudan. Derzeit sei fast eine Million hungernde Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Verschärft würde die Lage durch die hunderttausenden Rückkehrer aus dem Norden, die jetzt in ihre südliche Heimat strömten.
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Vernichtende Bilanz der Hilfsorganisationen zum Haiti-Einsatz
PORT-AU-PRINCE: Mit einem Trauergottesdienst und Gedenkzeremonien hat die Bevölkerung in Haiti an die 230.000 Opfer des verheerenden Erdbebens vor genau einem Jahr erinnert. Präsident René Préval und seine Minister legten vor einem Massengrab im Norden der Hauptstadt einen Kranz nieder. Die internationalen Hilfsorganisationen nahmen den Tag zum Anlass, um eine vernichtende Bilanz des bisherigen Wiederaufbaus zu ziehen. Ärzte ohne Grenzen und das Technische Hilfswerk warfen den Vereinten Nationen vor, mit der Koordination der Hilfsleistungen und der Cholera-Epidemie überfordert zu sein. Der Haiti-Beauftragte der UN, Ex-US-Präsident Bill Clinton, räumte ein, die international gesteckten Ziele seien nur zu 60 Prozent erreicht worden.
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Hochwasser überschwemmt Zwei-Millionen-Stadt Brisbane
SYDNEY: Das Hochwasser im Nordosten Australiens hat nun auch das öffentliche Leben in der Zwei-Millionen-Stadt Brisbane lahmgelegt. Die Flutwelle zwang tausende Einwohner, ihre Häuser zu verlassen. In manchen Vierteln steht das Wasser bis zu den Spitzen der Verkehrsampeln. In dem durch wochenlange Regenfälle angeschwollenen Brisbane-Fluss trieben Möbel, Wohnwagen und ganze Häuser. In weiten Teilen der Stadt fiel der Strom aus. Die Zahl der Hochwasser-Opfer in Australien stieg inzwischen auf mindestens zwölf. Dutzende Personen werden in der Region vermisst.

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Futterfett-Hersteller Harles und Jentzsch insolvent
KIEL: Der im Zentrum des Dioxinskandals stehende Futterfett-Hersteller "Harles und Jentzsch" aus Schleswig-Holstein hat Insolvenz beantragt. Die teilte eine Sprecherin des Landgerichts Itzehoe mit. "Harles und Jentzsch" steht in Verdacht, Futterfett aus minderwertigem Industriefett hergestellt und an andere Futtermittelhersteller zur Weiterverarbeitung geliefert zu haben. Dies dürfte zu der Belastung von Eiern und Schweinefleisch mit Dioxin geführt haben. 
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Das Wetter in Deutschland: Regnerisch
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nachts von Westen nach Osten und Südosten vorankommender Regen. In Nordseenähe meist trocken und kurze Auflockerungen. Tiefsttemperaturen zwischen 7 Grad Celsius am Niederrhein und nahe 0 Grad in Vorpommern.
Die Vorhersage für Donnerstag: Stark bewölkt und gebietsweise Regen - in den Mittelgebirgen und im Süden teils kräftig. Tagestemperaturen 8 bis 12 Grad.
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