Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 27 January 2011



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Newsletter | 27.01.2011, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Der Druck auf Mubarak wächst
Reformpolitiker El Baradei vor Rückkehr nach Ägypten
Tunesien wartet auf Kabinettsumbildung
Holocaust-Gedenken in Auschwitz und im Bundestag
Zeitung: Rentnern winken drei Rentenerhöhungen in Folge
Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet
Australische Regierung kündigt Flutsteuer an
Haiti: Regierungskandidat Célestin steigt aus
Kubanischer Dissident Fariñas festgenommen
DFB-Pokal: Bayern, Duisburg und Cottbus im Halbfinale
Das Wetter in Deutschland: Viele Wolken, etwas Schnee
Der Druck auf Mubarak wächst
Trotz massiver Drohungen der ägyptischen Führung gehen die Menschen in Kairo, Suez und anderen Städten weiter auf die Straße. Nach blutigen Zusammenstößen hat sich die Zahl der Toten erhöht.
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Video Kairo: Proteste gehen trotz Verbots weiter
> Mubarak erstickt neue Proteste im Keim
> Husni Mubarak: Der moderne Pharao
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Reformpolitiker El Baradei vor Rückkehr nach Ägypten
KAIRO: Inmitten anhaltender Proteste gegen die Führung in Ägypten hat der Reformpolitiker und Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei die Rückkehr in seine Heimat ankündigen lassen. Der in Wien lebende frühere Chef der Internationalen Atomenergiebehörde wird nach Angaben seines Bruders in Kürze im Land erwartet. Baradei gilt als möglicher Herausforderer von Staatschef Hosni Mubarak bei der Präsidentenwahl Herbst dieses Jahres. Trotz massiver Drohungen der ägyptischen Führung gehen die Menschen in Kairo, Suez und anderen Städten unterdessen weiter auf die Straße. Sie protestieren gegen Korruption und Unterdrückung. Internet-Aktivisten riefen für den bevorstehenden Freitag zu neuen Aktionen auf. Bislang kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. Wegen der massiven Protestbewegung hat auch der internationale Druck auf Präsident Mubarak zugenommen. US-Außenministerin Hillary Clinton forderte ihn auf, die Demonstrationen nicht zu unterdrücken und politische Reformen einzuleiten.
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Tunesien wartet auf Kabinettsumbildung
TUNIS: Nach tagelangen Protesten und zähen Verhandlungen steht die umstrittene tunesische Übergangsregierung nach eigenen Angaben vor ihrer Umbildung. Ministerpräsident Mohammed Ghannouchi ist danach bereit, das Außen-, Innen- und Verteidigungsressort neu zu besetzen, die derzeit noch von alten Gefolgsleuten des gestürzten Präsidenten Zine El Abidine Ben Alis geleitet werden. Heftig umstritten sind mögliche weitere Änderungen. Wie aus Tunis verlautet, verlangt die mächtige Einheitsgewerkschaft UGTT den Rückzug von mindestens zwei weiteren Ministern der früheren Regierungspartei. Deshalb hat sie zu neuerlichen Streiks und Demonstrationen in der Stadt Sidi Bouzid aufgerufen. Dort hatten mit der Selbstverbrennung eines jungen Gemüseverkäufers Mitte Dezember die Unruhen begonnen.
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Holocaust-Gedenken in Auschwitz und im Bundestag
BERLIN: Bundespräsident Christian Wulff reist an diesem Donnerstag nach Polen, um an der Gedenkveranstaltung zum 66. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau teilzunehmen. Zusammen mit dem polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski will er dabei auch ehemalige Häftlinge treffen. - Bei der Gedenkstunde im Bundestag wird erstmals ein Vertreter der Sinti und Roma vor den Abgeordneten sprechen. Der 73-Jährige Zoni Weisz überlebte die NS-Zeit als Kind in einem Versteck in den Niederlanden, während Eltern und Geschwister nach Auschwitz deportiert wurden. Laut Schätzungen wurden bis zu 500 000 Sinti und Roma in Konzentrationslagern ermordet. Seit 1996 wird in Deutschland am 27. Januar an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. An diesem Tag hatten sowjetische Soldaten 1945 die Insassen des Lagers Auschwitz befreit.
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Zeitung: Rentnern winken drei Rentenerhöhungen in Folge
BERLIN: Den rund 20 Millionen deutschen Rentnern winken einem Zeitungsbericht zufolge mindestens drei Rentenerhöhungen in Folge. In diesem und den kommenden beiden Jahren dürften die Steigerungen bei jeweils rund einem Prozent liegen, berichtete die "Bild"-Zeitung vorab. Sie berief sich auf Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums zur Lohnentwicklung, die die Hauptgrundlage für die Rentenanpassung im jeweils darauffolgenden Jahr ist. Demnach geht die Bundesregierung für 2010 und 2012 von einem Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer um 2,2 Prozent aus. Für das laufende Jahr werde ein Plus von 2,1 Prozent erwartet. Dem Blatt zufolge wird sich auch die Entspannung am Arbeitsmarkt positiv auf die Rentenanpassung auswirken.
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Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet
BERN: Rund 2.500 hochrangige Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Aktivisten von Nichtregierungsorganisationen sind zum traditionellen Weltwirtschaftsforum im Schweizer Wintersportort Davos zusammengekommen. Dort werden sie in den kommenden Tagen über einige der dringendsten Fragen der Weltwirtschaft beraten, etwa über die Eurokrise, die Rolle Chinas und die Lehren aus der Finanzkrise. Das Treffen fällt in eine Phase der Zuversicht, dass die Weltwirtschaft die Krise überwunden und sich ein stabiler Aufschwung eingestellt hat. Der russische Präsident Dmitri Medwedew hielt die Eröffnungsrede. - Zu Beginn seiner Rede wurde mit einer Schweigeminute der Opfer des jüngsten Terroranschlags in Moskau gedacht.
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Australische Regierung kündigt Flutsteuer an
CANBERRA: Die australische Regierung plant eine Sondersteuer von bis zu einem Prozent des Jahreseinkommens für den Wiederaufbau nach den schweren Überschwemmungen im Osten und Süden des Landes. Nach Angaben von Ministerpräsidentin Julia Gillard sollen damit höhere Einkommen zeitweise belastet werden. Die Regierung erhofft sich Einnahmen von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro. Erste Schätzungen beziffern die vom Hochwasser verursachten Gesamtkosten auf rund 4 Milliarden Euro. Für die Verabschiedung des Gesetzes im kommenden Monat ist die Regierung auf die Unterstützung unabhängiger Abgeordneter angewiesen. Die Opposition sprach sich dagegen aus.
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Haiti: Regierungskandidat Célestin steigt aus
PORT-AU-PRINCE: Der Regierungskandidat für das Präsidentenamt in Haiti, Jude Célestin, hat seine Kandidatur zurückgezogen. Er verzichtet damit auf dieTeilnahme an der Stichwahl, für die noch kein Termin feststeht. Dies teilte die Regierungspartei Inite mit. Célestins Rückzug könnte einen Ausweg aus der wochenlangen Wahlkrise in Haiti aufzeigen. Célestin war als Zweitplatzierter der Wahl vom 28. November genannt worden. Nun wird möglicherweise der Weg frei für eine Stichwahl zwischen der Wahlsiegerin der Erstrunde, Mirlande Manigat, und dem bisher drittplatzierten populären Musiker Michel Martelly. Die Organisation der Amerikanischen Staaten hatte in ihrem Prüfbericht genau dies empfohlen. 
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Kubanischer Dissident Fariñas festgenommen
HAVANNA: Der bekannte kubanische Dissident Guillermo Fariñas ist nach Angaben seiner Mutter von der Polizei festgenommen worden. Bekannt wurde Fariñas mit seinem Hungerstreik für die Freilassung politischer Häftlinge in Kuba. Der Psychologe und Journalist hatte im Dezember für seinen Kampf um Meinungsfreiheit und Demokratie den Sacharow-Preis des Europaparlaments erhalten.
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DFB-Pokal: Bayern, Duisburg und Cottbus im Halbfinale
ZUM FUSSBALL: Nach Schalke 04 sind auch Bayern München sowie die Zweitligisten Duisburg und Cottbus ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Titelverteidiger München besiegte den Zweitligisten Aachen 4:0. Duisburg gewann gegen Kaiserslautern mit 2:0, Cottbus gegen Hoffenheim mit 1:0.
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Das Wetter in Deutschland: Viele Wolken, etwas Schnee
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND, die Vorhersage für Donnerstag:
Im Osten und Süden wolkig mit Schneeschauern. Sonst weitgehend trocken. Höchstwerte minus drei bis plus vier Grad.
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