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Räumung verhilft Occupisten zu
Rückenwind
Nach der Räumung des New Yorker
Zuccotti-Parks haben auch die Protestler im Londoner Occupy-Lager den Befehl
erhalten, den Platz vor der St. Paul's Kathedrale zu verlassen. Zuvor hatten die
Besetzer ein Angebot der Stadt abgelehnt (» HB ). » n-tv.de glaubt, dass sich die Stadt New York mit der Räumung des Parks
einen Bärendienst erwiesen habe. Auch Wirtschaftsnobelpreisträger Paul
Krugman schreibt in seinem » Blog , dass Bürgermeister Michael Bloomberg mit
seinem "miesen Verhalten" zu erkennen gegeben habe, "wer nicht ehrlich ist und
keinen offenen Diskus führen kann". In der » Welt behauptet der Kommunikationsberater und
FDP-Mann Hasso Mansfeld, dass sich die Proteste sowohl in den USA
als auch in Deutschland in erster Linie aus Ressentiments gegen Markt und
Kapital speisten. "Es sind Neidproteste." » Bloomberg fordert von den Protestlern, endlich eine Agenda zur Reform der
Gesellschaft aufzustellen. Die » Zeit sieht in der Zersplitterung der Bewegung das zentrale
Problem. Hinzu komme, dass der bitterkalte New Yorker Winter vor der Tür stehe,
weshalb es schwerer werde, die Massen zu mobilisieren.
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