Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 21 November 2011


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Führt die Euro-Krise zur Auto-Krise?
Die Autoindustrie schlägt Alarm. Während die Märkte in Übersee noch boomen, wird Europa zum Problemfall. Die ersten Hersteller revidieren bereits ihre Prognosen. VW-Chef Martin Winterkorn warnt im Handelsblatt-Interview: "Das Jahr 2012 wird härter."

Lockruf aus der Heimat
Der Schweizer Versicherer Zurich Financial umwirbt Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.

Spanien: Konservative erobern Parlamentsmehrheit
Spanien steht vor einem Regierungswechsel. Die konservative Partido Popular (PP) und ihr Spitzenkandidat, der 56-jährige Mariano Rajoy, haben ersten Hochrechnungen zufolge bei den gestrigen Parlamentswahlen eine klare Mehrheit erreicht.

"Mehr Europa - jetzt!"
Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher fordert die EU-Staaten in einem Essay auf, mehr Kompetenzen an die europäischen Organe abzugeben.

Befriedung durch Volksabstimmung
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann rechnet mit einer positiven Wirkung der Volksabstimmung über "Stuttgart 21".

Brüssel sieht Finanzloch im EU-Budget
EU-Haushaltskommissar Lewandowski warnt: Der EU könnte im Jahr 2012 das Geld ausgehen.

Zertifikateflut mit staatlichem Segen
Im Minutentakt werfen Banken neue Zertifikate und Optionsscheine auf den Markt. Ausgerechnet die Finanzaufsicht fördert das Geschäft.

Offene Schlacht um Kaufhof
Metro zwingt seinen Vorstandschef Eckhard Cordes zu mehr Transparenz in dem Bieterverfahren.

Steuerboom hält an
Trotz schwächerer Konjunktur steigen die Steuereinnahmen kräftig. Allein der
Bund nahm im Oktober 11,5 Prozent mehr ein als im Vorjahresmonat.

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Die (fast) unmögliche Aufgabe des Señor Rajoy
Spaniens neue Regierung wird keine Schonfrist bekommen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise stellt die Gewinner der Wahl vor eine fast unlösbare Aufgabe. Die Märkte könnten Madrid zum Handeln zwingen, noch bevor die neue Regierung im Amt ist.
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Die Favoriten unserer Leser
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Guttenberg feuert Breitseite aus Halifax
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Immobilien
Wo die Immobilienpreise steigen
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US-Schuldenkrise
Die Sparbeauftragten drohen zu scheitern
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Handelsblatt-Studie
Das verdienen die GmbH-Chefs
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Wirtschaftsordnung
Auf der Suche nach der Ehre des Kaufmanns
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Alle Blicke richten sich auf die EZB
Die Notenbanker sollen es richten. Wenn die EZB den Geldhahn öffnet, könnte es zu einer Kurs-Bonanza kommen. Wenn nicht drohen, hohe Verluste. In jedem Falle drohen hektische Kursbewegungen. Womit Anleger rechnen müssen.
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Neue Konjunkturumfrage
Spannende Zahlen: Um 10.30 Uhr legt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) seine Konjunkturumfrage Herbst 2011 vor. Geht der Daumen rauf oder runter? Das arbeitgeberfinanzierte IW stellt die konjunkturellen Perspektiven der ost- und westdeutschen Unternehmen vor.

Borussias Aktionäre nur bedingt in Feierlaune
Borussia Dortmund bittet zur Hauptversammlung. Nach dem 1:0-Sieg der Profis bei Bayern München ist aus sportlicher Sicht die Laune blendend. Die Aktionäre blicken allerdings auf ein durchwachsenes Jahr zurück: Die Aktie fiel von rund 3,20 Euro auf unter zwei Euro.

Privatbanken unter Druck
Viel zu besprechen hat der Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken heute. Sorgen haben die Geldhäuser derzeit schließlich genug - Griechenland-Anleihen, Bankenregulierung und möglicherweise erhöhte Eigenkapitalanforderungen. Nach der Sitzung muss Präsident Andreas Schmitz auf der Herbst-Pressekonferenz Farbe bekennen.
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Papademos wirbt für neue Hilfen
Heute am frühen Nachmittag wird der neue griechische Regierungschef Lucas Papademos in Brüssel erwartet. Dort soll er seine Pläne für die Sanierung des Landes erklären und wird für eine Auszahlung der nächsten acht Milliarden Euro aus dem Rettungspaket werben. Die Gespräche mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und dem EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy dürften schwierig werden, da sich die Konservative Partei in Griechenland weigert, schriftlich zu erklären, dass sie die Reformen mit trägt. Eine entsprechende Stellungnahme hatte die Euro-Gruppe gefordert.

Stark redet in Dublin
EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark wird am Nachmittag in Dublin bei einer Veranstaltung des Dublin Institute of International and European Affairs auftreten. Das Thema seiner Rede: "Crafting Monetary Policy for Stability and Convergence". Man darf gespannt sein, wie er die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) bewertet. Mit seiner Kritik an der laxen Geldpolitik steht er innerhalb der EZB zunehmend allein da.
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Chevron übernimmt Verantwortung für Ölleck
Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron hat die vollständige Verantwortung für ein Ölleck vor der Küste Brasiliens übernommen. Chevron werde die Folgen des Lecks komplett beseitigen, versicherte das Unternehmen am Sonntag.
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Wall Street beobachtet Europa misstrauisch
Auf die leichte Entspannung der europäischen Schuldenkrise reagierte der Dow Jones zum Wochenschluss unentschlossen. Eine Trendwende ist noch nicht in Sicht.
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Hewlett-Packard gibt Quartalszahlen bekannt
Um 23 Uhr deutscher Zeit präsentiert der Computerkonzern in Palo Alto seine mit Spannung erwarteten Quartalszahlen. HP-Chefin Meg Whitman muss als dritte Chefin von Hewlett-Packard innerhalb von anderthalb Jahren mehr als zusätzliche Umsatzpotenziale präsentieren. Nach der strategischen Bankrotterklärung von Vorgänger Leó Apotheker muss Whitman bei HP zeigen, dass der Weg, die PC-Sparte doch zu behalten, richtig ist.
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Verluste in Japan - Anleger trennen sich von Auto-Titeln
Der Aktienmarkt in Tokio hat am Montag bei einem insgesamt dünnen Handel etwas schwächer tendiert. Händler verwiesen auf die weiterhin ungelösten Schuldenprobleme nicht nur in Europa, sondern auch in den USA.
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FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die internationale Presse sieht die Gründe für das Wahlergebnis in Spanien in der EU-Schuldenkrise und hinterfragt Mariano Rajoys Fähigkeiten: Kann er das Ruder im Land herumreißen?

Das Ergebnis der Wahlen in Spanien wertet die Financial Times aus London als einen weiteren von jüngsten Regierungswechseln in Europa - nach Irland, Portugal, Griechenland und Italien -, die durch die Schuldenkrise verursacht wurden. Spaniens Wirtschaft sei wie die Italiens zu groß, um durch den Europäischen Rettungsschirm aufgefangen werden zu können.

"Jetzt wollen die Spanier dem als sehr seriös bekannten Katasterbeamten die Chance geben, den Karren aus dem Dreck zu ziehen", kommentiert das österreichische Wirtschaftsblatt den wahrscheinlichen Wahlsieg für Mariano Rajoy. Große Popularität genieße der "als blasser Parteisoldat und Technokrat" geltende Galicier nicht, er lispele, sei kein als guter Redner oder gar charismatischer Sympathieträger.

Tausende empörte jugendliche "Indignados", Gewerkschaftler, Immigranten und Lehrer seien zuletzt auf die Straße gegangen, die Finanzmärkte hätten das Land schon länger im Visier und Ökonomen prognostizierten gar eine Rezession: So fasst die Financial Times Deutschland die Lage in Spanien zum Antritt des wahrscheinlich neuen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy zusammen.
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