Roberto Abraham Scaruffi

Tuesday, 18 January 2011


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Newsletter | 18.01.2011, 18:15 UTC
Wirtschaft live
Beschlüsse, Bilanzen und Beziehungen. Aktuelle Meldungen aus Deutschland und der Welt.
Themen-Übersicht
Ein Gesamtpaket für den Euro
Bangen um Gesundheit des Apple-Chefs
Dax überspringt Marke von 7100 Punkten
ZEW: Konjunkturerwartungen kräftig gestiegen
Deutschland 2011 wieder unter Drei-Prozent-Defizit
Kassen erhielten Arzneimittelrabatte in Milliardenhöhe
Preis für Seltene Erden mehr als verdoppelt
Studie: Reiselust der Deutschen steigt
Ein Gesamtpaket für den Euro
Der Euro-Rettungsfonds wird zunächst nicht aufgestockt. Stattdessen wollen die EU-Finanzminister den Euro langfristig sichern. Finanzminister Schäuble verwahrte sich in Brüssel dagegen, die Bundesregierung tue zu wenig.
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Video Euro-Krise: Treffen der EU-Finanzminister
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Bangen um Gesundheit des Apple-Chefs
Er ist eine der schillernsten Gestalten der IT-Welt und er ist der Kopf des Apple Konzerns. Nun ist Steve Jobs wieder krank und hat sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Die Märkte reagierten empfindlich.
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Video Apple-Chef Steve Jobs zieht sich zurück
Video Boom bei Tablet-PCs (13.01.2011)
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  Wirtschaft
Kurzmeldungen
Dax überspringt Marke von 7100 Punkten
Zunehmendes Vertrauen in die deutsche Wirtschaft hat am Dienstag die Anleger wieder an die europäischen Aktienmärkte gelockt. Der Dax kletterte um 0,9 Prozent auf 7143 Punkte und schloss damit so hoch wie seit Mai 2008 nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) errechnete bei der Festlegung der täglichen Referenzkurse einen Wechselkurs von 1,3371 US-Dollar für den Euro.
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ZEW: Konjunkturerwartungen kräftig gestiegen
Die deutsche Wirtschaft bleibt nach ihrem starken Comeback im vergangenen Jahr Finanzmarktexperten zufolge auch 2011 auf Wachstumskurs. Steigende Investitionen und sinkende Arbeitslosigkeit trieben das Stimmungsbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Januar unerwartet kräftig nach oben. Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen deutlich um 11,1 Punkte auf 15,4 Punkte. Damit hat sich der Index zum dritten Mal in Folge verbessert. Er liegt allerdings immer noch unter seinem Mittelwert von 26,8 Punkten, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte.
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Deutschland 2011 wieder unter Drei-Prozent-Defizit
Dank der raschen Wirtschaftserholung unterschreitet Deutschland in diesem Jahr überraschend klar die Drei-Prozent-Schuldengrenze des EU-Stabilitätspakts. Das geht laut "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2011 hervor, den Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Mittwoch (19. Januar) vorstellen wird. Für 2011 erwartet die Bundesregierung eine Fortsetzung des Aufschwungs. Laut dem Jahreswirtschaftbericht beträgt 2011 das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2,25 Prozent.
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Kassen erhielten Arzneimittelrabatte in Milliardenhöhe
Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2010 womöglich mehr als eine Milliarde Euro an Rabatten auf ihre Arzneimittelausgaben erhalten. Das lässt sich aus den neuesten
Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums ableiten. Die Abgabe so genannter Rabattarzneimittel in den Apotheken führte zu Rabatten der Hersteller an die Kassen in Höhe von 679 Mio. Euro allein in den ersten drei Quartalen 2010. Die AOK sparte so 257 Millionen Euro. Bemerkenswert ist die Entwicklung bei den Ersatzkassen: Sie kamen insgesamt sogar auf 290 Millionen Euro Rabatte. In den ersten neun Monaten 2010 erzielten sie höhere Rabatte als im gesamten Jahr 2009 (245 Mio. Euro).
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Preis für Seltene Erden mehr als verdoppelt
Die für zahlreiche Schlüsseltechnologien wichtigen seltenen Erden aus China haben ihren Preis im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Preise für die begehrten Rohstoffe seien von Januar bis November um 130 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Zudem stiegen die Exporte der Mineralien in der gleichen Zeit demnach um 14,5 Prozent. Die Volksrepublik führte dem Ministerium zufolge damit 35.000 Tonnen seltene Erden aus - fast 5000 Tonnen mehr, als die Quote für das Gesamtjahr 2010 eigentlich vorsah. Seltene Erden sind für Zukunftstechnologien wie Internethandys, Hybridautos oder Windräder zentral.
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Studie: Reiselust der Deutschen steigt
Die Bundesbürger wollen 2011 laut einer Studie der Commerzbank soviel Geld wie nie zuvor für Auslandsreisen ausgeben. Für geschäftliche und private Reisen ins Ausland werden die Deutschen bis Jahresende voraussichtlich 3,25 Prozent mehr aufwenden als im Vorjahr, sagte die Commerzbank-Ökonomin Jutta Kayser-Tilosen in Stuttgart auf der Tourismusmesse CMT. Damit würden die Ausgaben für Auslandsreisen mit 61,3 Milliarden Euro einen Rekord erreichen und den Vorkrisenwert von 61,2 Milliarden Euro im Jahr 2008 knapp übertreffen.
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