Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 26 May 2011


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Newsletter | 26.05.2011, 07:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Solarkraft weltweit auf der Überholspur
G8-Gipfel diskutiert über Fukushima und arabischen Frühling
EU-Staaten für Verurteilung Syriens durch UN-Sicherheitsrat
USA fordern Diplomaten zum Verlassen des Jemen auf
USA reduzieren Zahl ihrer in Pakistan stationierten Soldaten
Blutige Zusammenstöße bei Demonstration in Georgien
Hauptverdächtger des Völkermords in Ruanda festgenommen
Warnung vor massiver Ausbreitung des EHEC-Erregers
Atomsteuer steht auf der Kippe
Forderung nach EU-weiten Absprachen zu Vulkanasche
US-Gericht: Attentäter von Tucson nicht verhandlungsfähig
Fußball: Borussia Mönchengladbach bleibt in der Bundesliga
Das Wetter am Donnerstag: Im Osten Sonne, im Westen Gewitter
Global Media Forum 2011
Solarkraft weltweit auf der Überholspur
Die Solarenergie boomt wie keine andere Art der Stromgewinnung. Vor allem Deutschland macht es vor, immer mehr Länder ziehen nach. Da Solarstrom immer billiger wird, wird er auch für Entwicklungsländer attraktiv.
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Video Senegal: Sonne statt Diesel - das solarbetriebene Hospital im Senegal (19.01.2010)
Video Das 1000-Solardächer-Programm in Brasilien (23.5.2011)
> Schweizer planen Atomausstieg
> EU einigt sich auf Stresstests für Atommeiler
> Desertec - Strom aus der Wüste
> Solarzellen: Strom aus Sonnenlicht
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
G8-Gipfel diskutiert über Fukushima und arabischen Frühling
Die Staats- und Regierungschefs der acht größten Industriestaaten (G 8) kommen an diesem Donnerstag im französischen Badeort Deauville zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zusammen. Dabei geht es zunächst um die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima. Angesichts des Wandels in Nahost und in Nordafrika wollen sich die G 8 außerdem als Partner anbieten, um die Demokratiebewegungen zu unterstützen. Auch sind Finanzhilfen und ein Schuldenerlass für Ägypten und Tunesien vorgesehen. In Deauville werden ferner Gespräche über die Nachfolge an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) erwartet. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde will für die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn kandidieren. Derzeit gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag eine Regierungserklärung zum G-8-Gipfel ab. -  Zur G-8-Gruppe gehören die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Russland.
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EU-Staaten für Verurteilung Syriens durch UN-Sicherheitsrat
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen soll nach dem Willen mehrerer europäischer Staaten das gewaltsame Vorgehen syrischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten verurteilen. Ungeachtet einer drohenden Ablehnung durch Russland hätten Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Portugal einen entsprechenden Entwurf für eine UN-Resolution eingebracht, erklärten Diplomaten in New York. In dem Papier wird eine systematische Verletzung von Menschenrechten in Syrien beklagt. Sanktionen oder ein Militäreinsatz wie in Libyen soll es aber nicht geben. Nach Angaben von UN-Diplomaten wird über den Entwurf nicht vor kommender Woche abgestimmt. Die syrischen Behörden gehen seit Monaten gegen die Protestbewegung vor. Nach Darstellung von Menschenrechtlern wurden bislang mindestens 1100 Zivilisten getötet.
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USA fordern Diplomaten zum Verlassen des Jemen auf
Das amerikanische Außenministerium hat wegen der sich verschlechternden Lage im Jemen US-Diplomaten zum Verlassen des Landes aufgefordert. Von der Anordnung sind die meisten der nicht unbedingt für die Arbeit der US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa erforderlichen Mitarbeiter betroffen, sowie Familienangehörige der Mitarbeiter der Botschaft. Auch privaten US-Bürgern im Jemen wurde eine Ausreise nahegelegt. Die Warnung des Außenministeriums ist ein Zeichen zunehmender Sorgen der USA mit Blick auf die eskalierende Lage im Jemen. Dort kam es am Mittwoch den dritten Tag in Folge zu blutigen Straßenkämpfen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Ali Abdullah Saleh. Mindestens 69 Menschen wurden seit Montag bei den Gefechten getötet. Saleh trotzte weiter den gegen ihn erhobenen Rücktrittsforderungen und erklärte, er werde die Macht nicht abgeben und das Land nicht verlassen.
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USA reduzieren Zahl ihrer in Pakistan stationierten Soldaten
Die USA verringern auf Wunsch Pakistans ihre Militärpräsenz in dem südasiatischen Staat. Dort sind rund 200 US-Soldaten stationiert, wie ein Pentagonsprecher in Washington mitteilte. Sie sind vor allem als Ausbilder und Berater der pakistanischen Armee im Einsatz. Wie viele davon auf Bitten der Regierung in Islamabad bereits abgezogen worden sind, sagte der Sprecher nicht. Eine US-Spezialeinheit hatte Anfang Mai bei einer geheimen Militäraktion Al-Kaida-Chef Osama bin Laden in der pakistanischen Stadt Abbottabad getötet. Das unangekündigte Vorgehen der USA führte zu Spannungen zwischen Washington und Islamabad.

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Blutige Zusammenstöße bei Demonstration in Georgien
In der georgischen Hauptstadt Tiflis ist es wieder zu blutigen Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen. Dabei wurde ein Polizist getötet. Mindestens 20 Personen seien verletzt worden, berichten einheimische Medien. Es gab zahlreiche Festnahmen, darunter sollen auch Journalisten sein. Mit Tränengas und Wasserwerfern waren Truppen des Innenministeriums in der Nacht gegen eine Kundgebung von tausenden Gegnern von Präsident Michail Saakaschwili vorgegangen. Die Opposition fordert seit langem den Rücktritt des Präsidenten, dem sie einen diktatorischen Führungsstil vorwirft. Der Russland-Gegner Saakaschwili will die Kaukasus-Republik nach eigenen Angaben in die Europäische Union und in die NATO führen.
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Hauptverdächtger des Völkermords in Ruanda festgenommen
Einer der mutmaßlichen Hauptverantwortlichen für den Völkermord in Ruanda ist gefasst worden. Bernard Munyagishari war Chef einer radikalen Hutu-Miliz und wird verdächtigt, in dem ostafrikanischen Land die Tötung und systematische Vergewaltigung von Angehörigen der Volksgruppe der Tutsi angeordnet zu haben. Er wurde nach Angaben des UN-Kriegsverbrechertribunals in der Demokratischen Republik Kongo festgenommen und zählte zu den letzten zehn gesuchten Verantwortlichen der Ereignisse von 1994. Damals waren in Ruanda schätzungsweise 800.000 Menschen umgebracht worden, überwiegend Angehörige der Tutsi, aber auch gemäßigte Hutu.
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Warnung vor massiver Ausbreitung des EHEC-Erregers
Der Europa-Parlamentarier Jo Leinen hat vor einer massiven Ausbreitung der durch den EHEC-Erreger verursachten Darmerkrankungen gewarnt. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis der gefährliche Erreger von Deutschland auf andere EU-Länder überspringe, sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es könnte daher schon bald die Alarmstufe eins ausgerufen werden, bei der alle EU-Staaten aufgerufen sind, Maßnahmen zum Schutz ihrer Bevölkerung einzuleiten. Leinen ist Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im EU-Parlament. In der Bundesrepublik wurden inzwischen mehr als 600 Fälle von EHEC-Infektionen registriert - am Dienstag waren es noch etwa 460. Die Zahl der besonders schweren Krankheitsverläufe mit blutigem Durchfall und Nierenversagen ist nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts auf mindestens 140 gestiegen. - Als Vorsichtsmaßnahme empfahl das Institut, auf den Verzehr von Blattsalaten, Tomaten und Gurken zu verzichten. Eine Studie habe gezeigt, dass EHEC-Erkrankte diese Sorten deutlich häufiger gegessen hätten als gesunde Vergleichspersonen.
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Atomsteuer steht auf der Kippe
Als Zugeständnis für den Atomausstieg erwägt die Bundesregierung die Abschaffung der von den AKW-Betreibern zu zahlenden Brennelementesteuer. Das verlautete aus Koalitionskreisen in Berlin. Es werde erwogen, die Steuer zu kippen, damit die Atomkonzerne verstärkt in erneuerbare Energien investieren können, hieß es weiter. Nach Einschätzung von CSU-Chef Horst Seehofer steht die Brennelementesteuer bereits vor dem Aus. Man könne nicht die AKW-Laufzeiten verkürzen und Öko-Investitionen verlangen und gleichzeitig die Energiekonzerne mit so einer Abgabe belasten, sagte der bayerische Ministerpräsident der "Süddeutschen Zeitung". Die Steuer soll bis 2016 rund 2,3 Milliarden Euro jährlich aus der Besteuerung neuer Brennelemente bringen.
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Forderung nach EU-weiten Absprachen zu Vulkanasche
Angesichts der Flugbehinderungen durch den Vulkan Grimsvötn hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer EU-weite Absprachen zur Reaktion auf Aschewolken gefordert. Ein abgestimmtes Vorgehen der Verantwortlichen in Europa sei eine dringliche Aufgabe, heißt es in einem Schreiben Ramsauers an die ungarische EU-Ratspräsidentschaft. Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisierte, dass es keine einheitlichen Grenzwerte für Aschekonzentrationen in der Luft gibt. Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg sagte, es sei nicht hinnehmbar, dass bei einer Aschewolke ein EU-Land ein umfassendes Flugverbot erlasse, ein anderes Land das Fliegen nur auf bestimmten Strecken erlaube und weitere Staaten überhaupt keine Beschränkungen hätten. Auch müssten die Flugzeug-Hersteller umfangreiche Tests durchführen, um verlässliche Grenzwerte für Flugasche-Belastungen aufstellen zu können.  
              
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US-Gericht: Attentäter von Tucson nicht verhandlungsfähig
Dem mutmaßlichen Attentäter von Arizona wird vorerst nicht der Prozess gemacht. Er sei wegen mentaler Störungen nicht verhandlungsfähig, urteilte ein US-Bundesgericht in Tucson im Bundesstaat Arizona. Der 22-Jährige, der laut Anklage im Januar die demokratische Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords mit einem Kopfschuss schwer verletzt und sechs Menschen erschossen hatte, müsse zunächst in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt bleiben. In spätestens vier Monaten soll sein Geisteszustand erneut überprüft werden. Der zuständige Bundesrichter begründete sein Urteil mit den Resultaten zweier unabhängiger medizinischer Untersuchungen. Die Ärzte hatten auch Zugang zu früheren medizinischen Aufzeichnungen erhalten. Der Mann galt schon vor dem Attentat in seinem Umfeld als geistig verwirrt und aggressiv. Auch seine Anwälte bezeichnen ihn als mental schwer krank.
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Fußball: Borussia Mönchengladbach bleibt in der Bundesliga
ZUM SPORT: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach bleibt erstklassig. Dem fünfmaligen deutschen Meister reichte im Relegations-Rückspiel beim Zweitliga-Dritten VfL Bochum ein 1:1 zum Verbleib im Fußball-Oberhaus. Das Hinspiel hatten die Gladbacher mit 1:0 gewonnen. Die Bochumer verpassten nach dem sechsten Abstieg erstmals den direkten Wiederaufstieg und müssen auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen.
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Das Wetter am Donnerstag: Im Osten Sonne, im Westen Gewitter
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Am Donnerstag im Osten viel Sonne, zum Abend einzelne Wärmegewitter. Im Westen nur anfangs heiter, danach wolkiger mit gebietsweisen Schauern und Gewittern. Die Tagestemperaturen steigen auf 20 bis 30 Grad.
Die weiteren Aussichten: Am Freitag häufige Schauer, Richtung Alpen ergiebiger Regen. Deutlich kühler.
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Global Media Forum 2011
"Menschenrechte und Globalisierung - Herausforderungen für die Medien" ist das Thema des diesjährigen Deutsche Welle Global Media Forum. Vom 20. bis zum 22. Juni werden in Bonn erneut mehr als 1300 Teilnehmer erwartet.
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