Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 3 June 2011


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Newsletter | 03.06.2011, 07:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Etappensieg im Kampf gegen EHEC-Erreger
Ratingagentur Moody's droht USA wegen Schulden
Griechenland will Sparkurs verschärfen
Trichet will europäisches Finanzministerium
Wehrbeauftragter für Panzerwagen mit Roboterarm
NATO-Kampfjets nehmen libysche Kasernen ins Visier
Mladic erstmals vor UN-Kriegsverbrecher-Tribunal
Ex-Gouverneur Romney will 2012 gegen Obama antreten
Fiat übernimmt Mehrheit an Chrysler
Brasilien stemmt sich gegen extreme Armut
EHEC-Krise: Merkel verteidigt deutsche Behörden
Forscher identifizieren EHEC-Erreger
Händel-Festspiele in Halle mit Sachsens Hofmusik
Das Wetter in Deutschland: Viel Sonnenschein
Global Media Forum 2011
Etappensieg im Kampf gegen EHEC-Erreger
Deutsche und chinesische Forscher haben das Erbgut des EHEC-Darmbakteriums entschlüsselt. Doch bis zu einer wirksamen Therapie für die Patienten wird es nach Einschätzung der Experten noch lange dauern.
[mehr]
Video Verzweifelte Suche nach EHEC-Erreger
Audio Ein EHEC-Erkrankter berichtet
> Russland stoppt Import von EU-Gemüse
> Später Freispruch für Spaniens Gurke
> EHEC-Erreger schadet Gemüsebauern
> Warum EHEC-Bakterien so gefährlich sind
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Ratingagentur Moody's droht USA wegen Schulden
Nach Standard & Poor's droht nun auch die Ratingagentur Moody's mit einer Überprüfung und möglichen Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA. Sollte es bis Mitte Juli keine Fortschritte bei Haushaltsgesprächen geben, werde das Rating wahrscheinlich herabgestuft, teilte Moody's in New York mit. Derzeit werden die USA mit der Bestnote AAA bewertet. Bereits im April hatte Standard & Poor's die USA vor dem Entzug der Bestnote gewarnt und den Ausblick auf die Bewertung der Bonität von "stabil" auf "negativ" gesenkt. Die USA hatten Mitte Mai die gesetzliche Schuldenobergrenze erreicht und dürfen sich kein frisches Geld mehr leihen. Erst am Dienstag hatte das Repräsentantenhaus die von Präsident Barack Obama angestrebte Anhebung der Obergrenze abgelehnt. Finanzminister Timothy Geithner erklärte, er gehe dennoch davon aus, dass die drohende Zahlungsunfähigkeit abgewendet werden könne.
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Griechenland will Sparkurs verschärfen
Die griechische Regierung will den im Land hoch umstrittenen Sparkurs nach Agenturberichten noch verschärfen, um weitere Finanzhilfen der Euro-Staaten und des Internationalen Währungsfonds - IWF - zu erhalten. Der sozialistische Ministerpräsident Giorgos Papandreou werde an diesem Freitag ein neues Sparprogramm vorstellen, hieß es in den Meldungen aus Athen. Es habe ein Volumen von 6,4 Milliarden Euro. - Experten der EU, der Europäischen Zentralbank und des IWF wollen gleichzeitig ihren Bericht über die bisherigen Sparanstrengungen Griechenlands vorlegen. Eine positive Einschätzung gilt als Voraussetzung für die Auszahlung weiterer Kredite an das von der Pleite bedrohte Land.
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Trichet will europäisches Finanzministerium
Vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise hat der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, die Schaffung eines europäischen  Finanzministeriums vorgeschlagen. Es könnte die Haushaltspolitik der Staaten überwachen, sagte Trichet bei der Entgegennahme des ihm verliehenen Internationalen Karlspreises in Aachen. Der 68-jährige Franzose sprach von einer Langfristperspektive. Trichet erklärte weiter, in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Euro-Ländern sollte ein Teil ihrer Souveränität entzogen und auf europäische Institutionen übertragen werden. - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler reagierte ablehnend. Er halte nichts davon, nationale Kompetenzen in Haushaltsfragen auf die europäische Ebene zu verlagern, sagte der FDP-Vorsitzende in Berlin.
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Wehrbeauftragter für Panzerwagen mit Roboterarm
Vor dem Hintergrund einer tödlichen Anschlagsserie auf deutsche Soldaten im Norden Afghanistans hat der Wehrbeauftragte des Bundestags eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr gefordert. Eine entscheidende Schwachstelle seien immer noch die fehlenden Möglichkeiten, Sprengfallen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen, sagte Hellmut Königshaus der "Allgemeinen Zeitung" aus Mainz. Er habe sich bereits vor einem Jahr dafür eingesetzt, gepanzerte Spezialfahrzeuge mit einem Roboterarm auch für die deutschen Truppen einzusetzen. Beim dritten Anschlag innerhalb weniger Tage war am Hindukusch erneut ein Bundeswehrsoldat getötet worden. Fünf weitere Soldaten wurden verletzt, als ihr Marder-Schützenpanzer auf eine versteckte Bombe fuhr. - Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière wiederholte, man wolle an der bisherigen Strategie festhalten, Sicherheit zu schaffen, um Entwicklung zu ermöglichen. Man dürfe sich Terror und Unterdrückung nicht beugen.    
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NATO-Kampfjets nehmen libysche Kasernen ins Visier
Kampfflugzeuge der NATO haben wieder Luftangriffe auf die libysche Hauptstadt Tripolis geflogen, um die Truppen von Machthaber Muammar al Gaddafi zu schwächen. Dabei seien in der Nacht zum Freitag Kasernen in der Nähe von Gaddafis Anwesen getroffen worden, teilte die libysche Regierung mit. Auch Journalisten berichteten von schweren Explosionen. Ob es Tote oder Verletzte gab, ist unklar.
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Mladic erstmals vor UN-Kriegsverbrecher-Tribunal
Nach seiner Auslieferung von Serbien nach Den Haag soll der mutmaßliche Kriegsverbrecher Ratko Mladic an diesem Freitag erstmals vor dem UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien erscheinen. Dabei werde sich der frühere Armeechef der bosnischen Serben weder schuldig noch unschuldig bekennen, sondern mehr Zeit zur Vorbereitung seiner Verteidigung verlangen, berichten serbische Medien. Der eigentliche Prozess gegen den 69-Jährigen wird frühestens in einem Monat beginnen. Mladic ist unter anderem wegen Völkermordes angeklagt. Er war nach fast 16-jähriger Flucht in Serbien gefasst und am Dienstag dieser Woche an das UN-Tribunal in den Niederlanden überstellt worden.
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Ex-Gouverneur Romney will 2012 gegen Obama antreten
Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaates Massachusetts, Mitt Romney, will Präsident Barack Obama bei der Wahl im nächsten Jahr herausfordern. Der Multimillionär gab seinen Entschluss für eine Präsidentschaftskandidatur für die oppositionellen Republikaner bei einer Veranstaltung im Bundesstaat New Hampshire bekannt. Es ist Romneys zweiter Versuch. 2008 war der 64-jährige Mormone bei den Vorwahlen der Republikaner nur Zweiter geworden. - Vor Romney haben bereits der ehemalige Parlamentspräsident Newt Gingrich und der frühere Gouverneur von Minnesota,Tim Pawlenty, ihre Kandidatur erklärt.
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Fiat übernimmt Mehrheit an Chrysler
Der italienische Autohersteller Fiat übernimmt die Mehrheit bei seinem US-Partner Chrysler. Die US-Regierung teilte mit, sie werde ihren Sechs-Prozent-Anteil an Chrysler für mehr als 500 Millionen Dollar an das Unternehmen in Turin verkaufen. Damit steigt die Fiat-Beteiligung an Chrysler auf 52 Prozent. Der kleinste der drei US-Autoproduzenten war in der Wirtschaftskrise von der Regierung in Washington vor dem Zusammenbruch bewahrt worden. Auch Fiat war als Retter eingesprungen.
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Brasilien stemmt sich gegen extreme Armut
Brasiliens Regierung hat ein umfangreiches Sozialpaket geschnürt, um bis 2014 die extreme Armut im fünftgrößten Land der Erde einzudämmen. Mit dem Programm "Brasilien ohne Elend" wolle der Staat aktiv Hilfsbedürftige ausfindig machen und nicht erst darauf warten, dass diese den Weg zu den Behörden fänden, erklärte Präsidentin Dilma Rousseff. Damit löst die seit Januar amtierende Staatschefin eines ihrer zentralen Wahlversprechen ein. Als extrem arm gelten in Brasilien diejenigen, die monatlich mit umgerechnet rund 30 Euro oder weniger auskommen müssen.
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EHEC-Krise: Merkel verteidigt deutsche Behörden
Im Streit mit Spanien über die Folgen der grassierenden EHEC-Seuche für die Gemüsebauern hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das Vorgehen der deutschen Behörden verteidigt. In einem Telefonat mit dem spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero habe Merkel auf die Verpflichtung der Behörden hingewiesen, die Bürger in allen Phasen zu informieren und Analyseergebnisse an das EU-Schnellwarnsystem zu übermitteln, teilte ein Regierungssprecher mit. Die Madrid hatte wegen der fälschlichen Einstufung von spanischen Gurken als Quelle der EHEC-Infektionen mit rechtlichen Schritten und Entschädigungsforderungen gedroht. Nun hieß es in Berlin, Merkel und Zapatero hätten vereinbart, sich auf europäischer Ebene gemeinsam um Hilfen für die geschädigten Landwirte zu bemühen.

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Forscher identifizieren EHEC-Erreger
Bei der Untersuchung des gefährlichen Darmkeims EHEC sind die Wissenschaftler einen großen Schritt weiter gekommen. Forschern der Hamburger Uniklinik ist es gemeinsam mit chinesischen Kollegen gelungen, einen neuartigen Bakterienstamm als Auslöser der schweren Infektionswelle zu identifizieren. Es handele sich um einen hoch ansteckenden und aggressiven Typ des E-Coli-Bakteriums, teilten die Experten mit. - Die Quelle der Infektion ist weiterhin nicht bekannt. Die Zahl der Todesopfer in Deutschland stieg auf 17. Die Zahl der Infektionen und Verdachtsfälle liegt bei rund 2000. - Außer in mehreren europäischen Ländern gibt es jetzt auch in den USA EHEC-Verdachtsfälle. Drei Menschen, die Deutschland besucht hätten, seien vermutlich infiziert, teilten die US-Behörden mit.
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Händel-Festspiele in Halle mit Sachsens Hofmusik
Die barocke Musik am sächsischen Hof bestimmt das Programm der 60. Händel-Festspiele, die in Halle begonnen haben. 1.400 Künstler aus aller Welt stehen bis zum 12. Juni in der Geburtsstadt des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel an 30 verschiedenen Orten auf der Bühne. Präsentiert werden unter anderem sieben Opern und vier große Oratorien. Es gibt aber auch wieder Neuinterpretationen alter Händel-Werke. So trifft auch Jazz und 80er-Jahre-Pop auf Barockmusik. --- Händel ist in Halle geboren und aufgewachsen, seine wichtigsten Werke verfasste er jedoch in England, wo er mehr als 40 Jahre lebte.
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Das Wetter in Deutschland: Viel Sonnenschein
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Außer einigen Wolkenfeldern in Nähe der Nordsee viel Sonnenschein. Tagestemperaturen 22 bis 29 Grad Celsius. --- Ganz im Süden und in Alpennähe einzelne Schauer und Gewitter möglich. -
Die weiteren Aussichten: Am Samstag in der Südhälfte im Tagesverlauf Schauer und Gewitter. Im Norden meist sonnig. Höchstwerte 22 bis 30 Grad.
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