Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 17 June 2011


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Newsletter | 17.06.2011, 18:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Sarkozy und Merkel finden Kompromiss
Papandreou stemmt sich mit neuem Kabinett gegen Staatspleite
Merkel und Sarkozy räumen Griechenland-Streit aus
Breite Unterstützung für Atomausstieg
Präsident Komorowski würdigt deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag
De Maizière nach Anschlagsserie in Afghanistan
Massenproteste gegen Assad trotz Militär-Offensive
Rom schließt Immigrations-Abkommen mit libyschen Rebellen
Sicherheitsrat sichert Ban Unterstützung für zweite Amtszeit zu
Kein Klima-Kompromiss in Sicht
IWF: Deutschlands Wirtschaft legt deutlich zu
Börse: Dax steigt dank Hoffnung auf Griechenland-Lösung
Eine Million Menschen aus Chinas Hochwassergebieten evakuiert
Ballack verzichtet auf Abschiedsspiel
Das Wetter am Samstag: Mehr Wolken als Sonne
Global Media Forum 2011
Sarkozy und Merkel finden Kompromiss
Deutschland und Frankreich ziehen bei der Rettung Griechenlands an einem Strang. Sie wollen so schnell wie möglich ein neues Rettungspaket. In Berlin zeigten Angela Merkel und Nicolas Sarkozy Einigkeit.
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Video Griechenland-Krise: Merkel trifft Sarkozy
Video Banken fürchten Folgen der Finanzkrise
> Kann Griechenland von Argentinien lernen?
> Griechenland-Hilfe spaltet Euro-Partner
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Papandreou stemmt sich mit neuem Kabinett gegen Staatspleite
Mit einer Kabinettsumbildung versucht der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou im Ringen um eine Abwendung der Staatspleite einen Befreiungsschlag. Zum neuen Finanzminister ernannte er mit dem bisherigen Chef des Verteidigungsressorts, Evangelos Venizelos, einen langjährigen innerparteilichen Rivalen. Der bisherige Amtsinhaber Giorgos Papakonstantinou wurde zum Umweltminister ernannt. Papakonstantinou genoss bei den internationalen Institutionen in den Verhandlungen um Finanzhilfen hohes Ansehen, war aber bei den Griechen unbeliebt. Auch führende Mitglieder seiner eigenen Partei machen ihn dafür verantwortlich, dass die griechische Wirtschaft nach gut eineinhalb Jahren langen Anstrengungen immer noch nicht wieder auf die Beine gekommen ist.  Der neue Finanzminister rechnet damit, dass sein Land den Ausweg aus der schweren Finanzkrise schaffe. Es sei möglich, die Haushaltsziele zu erreichen, sagte Venizelos nach der Amtsübernahme. - Das griechische Parlament muss bis zum Monatsende weitere Einsparungen und Massenprivatisierungen beschließen, um eine weitere Tranche des ersten Hilfspakets von EU und Internationalem Währungsfonds zu bekommen.
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Merkel und Sarkozy räumen Griechenland-Streit aus
Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über die Rettung Griechenlands angenähert und dringen nun gemeinsam auf ein rasches Ende der Hängepartie. Bei einem Treffen in Berlin vereinbarten Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel, private Gläubiger auf freiwilliger Basis am zweiten Hilfspaket zu beteiligen. Merkel und Sarkozy betonten, die entsprechenden Regelungen sollten gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank ausgearbeitet werden. Über diese Vorgehensweise seien sich Paris und Berlin einig. Klar sei, Griechenland brauche ein neues Hilfsprogramm. Frankreich hatte sich bisher skeptisch zu einer Beteiligung von Banken und Versicherungen bei der Sanierung der griechischen Finanzen geäußert. - Offizieller Anlass des Treffens war die Vorbereitung des nächsten EU-Gipfels, der Ende kommender Woche in Brüssel stattfindet.
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Breite Unterstützung für Atomausstieg
Beim geplanten Atomausstieg bis 2022 kann die Bundesregierung auf breite Unterstützung zählen. Im Bundesrat signalisierten Vertreter der 16 Bundesländer Zustimmung zum geplanten Aus für die Atomkraft. Sie forderten allerdings in einigen Bereichen Nachbesserungen. Für mögliche Milliardenentschädigungen wegen des Atomausstiegs sollte nach Vorstellung der Länder der Bund aufkommen. Sie forderten zudem, er solle auch die mögliche Kostenbeteiligung am Rückbau stillgelegter Kernkraftwerke tragen. Rückendeckung für die Pläne der schwarz-gelben Regierung gab es auch von den Grünen. Die Partei kritisierte aber, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht stark genug gefördert werde. - Der Atomausstieg beinhaltet die sofortige dauerhafte Stilllegung von acht älteren Kernkraftwerken und die schrittweise Abschaltung der neun übrigen bis 2022. Die Energiekonzerne RWE, Eon und EnBW haben angekündigt, ihre alten Kraftwerke trotz des auslaufenden Atom-Moratoriums nicht wieder hochzufahren. Das wäre für einige Wochen rechtlich möglich gewesen.
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Präsident Komorowski würdigt deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag
Der polnische Präsident Bronislaw Komorowski hat den deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag als "eines der Fundamente des neuen Europas" gewürdigt. In seiner "Berliner Rede" in der Humboldt-Universität sagte Komorowski, die deutsch-polnische Aussöhnung habe den Weg zur weiteren Vereinigung Europas geöffnet. Komorowski betonte den Zusammenhang zwischen dem demokratischen Umbruch in Polen und der Wiedervereinigung Deutschlands. Polens Freiheit bedeutete die Wiedervereinigung Deutschlands, sagte er. Bundespräsident Christian Wulff würdigte den Einsatz seines Amtskollegen für Europa. Komorowski sei in schwierigen Zeiten für die Freiheit Polens und Europas aufgestanden, so Wulff. Der polnische Präsident hält sich an diesem Freitag anlässlich der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vor genau 20 Jahren zu einem Besuch in Berlin auf. - Der Nachbarschaftsvertrag zwischen dem wiedervereinigten Deutschland und Polen war am 17. Juni 1991 geschlossen worden. Er schrieb unter anderem die Unantastbarkeit der Grenzen fest. Das Vertragswerk regelt auch die Rechte der deutschen Minderheit in Polen. - Die Tradition der "Berliner Rede" hatte 1997 der damalige Bundespräsident Roman Herzog begründet.
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De Maizière nach Anschlagsserie in Afghanistan
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hat ohne Vorankündigung die deutschen Soldaten in Afghanistan besucht. Vor dem Hintergrund der jüngsten Anschläge auf die Bundeswehr im Norden des Landes wollte sich der Minister ein "ungeschminktes Bild" der Lage machen, wie sein Ministerium in Berlin mitteilte. Im Stützpunkt Masar-i-Scharif gedachte der Minister der getöteten Soldaten. Im Anschluss habe der CDU-Politiker die Pläne zur Reform der Bundeswehr erläutert. In den vergangenen Wochen waren in Afghanistan bei Anschlägen vier Bundeswehrsoldaten getötet und zwölf verletzt worden, darunter der Kommandeur der Bundeswehr in Afghanistan, Generalmajor Markus Kneip.
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Massenproteste gegen Assad trotz Militär-Offensive
Ungeachtet einer Militäroffensive gegen Widerstandshochburgen im Norden haben erneut zehntausende Syrer landesweit gegen Präsident Baschar al-Assad demonstriert. Nach den Freitagsgebeten säumten sie die Straßen in der südlichen Provinz Deraa, im kurdisch geprägten Osten, den Städten Homs und Hama nördlich von Damaskus sowie in den Vororten der Hauptstadt. In Deir al-Sor im Osten des Landes erschossen Sicherheitskräfte nach Angaben von Augenzeugen zwei Demonstranten. -  In Berlin bekräftigten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ihre Forderung nach einer Verurteilung Syriens durch den UN-Sicherheitsrat.
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Rom schließt Immigrations-Abkommen mit libyschen Rebellen
Italien und der Übergangsrat der libyschen Rebellen haben ein Abkommen zur Regelung der Flüchtlingsströme aus Libyen unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde von Außenminister Franco Frattini und dem Chef der Rebellen, Mahmud Dschibril, in Neapel unterzeichnet. Darin sichern sich Rom und Bengasi "gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit im Kampf gegen die illegale Einwanderung" zu. Nach Angaben des italienischen Innenministeriums strandeten seit Beginn des Libyenkonflikts mehr als 18.000 Menschen aus dem Bürgerkriegsgebiet an Italiens Küsten. - Die Nato hat unterdessen den Wunsch Italiens abgelehnt, Libyer an der Flucht nach Italien zu hindern. Diese Bitte sei nicht mit dem UN-Mandat für eine Seeblockade gegen Waffenlieferungen nach Libyen vereinbar, sagte der Militärsprecher Mike Bracken im Nato-Hauptquartier für den Libyeneinsatz in Neapel.
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Sicherheitsrat sichert Ban Unterstützung für zweite Amtszeit zu
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon seine Unterstützung zur Wiederwahl für eine zweite Amtszeit zugesichert. Das Gremium votierte in New York einstimmig für eine erneute Kandidatur des seit 2007 an der Spitze der UN stehenden Südkoreaners und übermittelte eine entsprechende "Empfehlung" an die UN-Vollversammlung, die am Dienstag über die Personalie abstimmt. Als letztes der fünf ständigen Ratsmitglieder USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich hatte am Donnerstag die Regierung in Moskau ihre Unterstützung für eine weitere fünfjährige Amtszeit Bans signalisiert. Die Wiederwahl des 67-jährigen Bans durch die UN-Vollversammlung gilt als sicher, da es keinen Gegenkandidaten gibt.
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Kein Klima-Kompromiss in Sicht
Die Verhandlungen zum weltweiten Klimaschutz unter dem Dach der Vereinten Nationen treten auf der Stelle. Zum Abschluss einer zweiwöchigen Verhandlungsrunde in Bonn sprach die Chefin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, zwar von Fortschritten in technischen Fragen. Zugleich machte sie deutlich, dass eine Einigung über künftige Ziele zur Minderung von Treibhausgasen noch weit entfernt ist. Damit stehen auch die Zeichen für die nächste Weltklimakonferenz Ende des Jahres im südafrikanischen Durban schlecht. - An der Bonner Konferenz hatten mehr als 3000 Delegierte aus über 180 Staaten teilgenommen. Ziel der Verhandlungen war eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll. Das 1997 vereinbarte Protokoll verpflichtete die Industriestaaten, ihre Kohlendioxid-Emissionen gegenüber 1990 um durchschnittlich 5,2 Prozent zu senken.
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IWF: Deutschlands Wirtschaft legt deutlich zu
Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die Bundesrepublik erneut deutlich angehoben. Demnach wächst die deutsche Wirtschaft 2011 um 3,2 Prozent. Dies geht aus dem in São Paulo vorgelegten aktuellen Konjunkturausblick der Institution hervor. Damit korrigierte der IWF seine Schätzung vom April um 0,7 Prozentpunkte nach oben. Für die Weltwirtschaft senkten die Ökonomen aus Washington dagegen ihre Wachstumsprognose leicht um 0,1 Punkte auf 4,3 Prozent. Angesichts der schwierigen Lage in Griechenland, Irland und Portugal mahnte der IWF ein umfassendes und beständiges Krisenmanagement in der Euro-Zone an.
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Börse: Dax steigt dank Hoffnung auf Griechenland-Lösung
ZUR BÖRSE: Die Hoffnung auf ein neues Rettungspaket für Griechenland hat den Dax am Freitag in die Gewinnspur zurückgeführt. Der deutsche Leitindex schloss knapp 0,8 Prozent höher bei 7164 Punkten. Damit beendet der Dax die Woche mit einem Plus von rund 1,3 Prozent. 
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Eine Million Menschen aus Chinas Hochwassergebieten evakuiert
Die Lage in Chinas Hochwassergebieten wird immer kritischer. Seit Beginn der Überschwemmungen nach heftigen Regenstürmen haben die Behörden nach Angaben der Regierung mehr als eine Million Menschen in Sicherheit gebracht. Bislang zählten die Behörden knapp 170 Tote oder Vermisste durch die Überschwemmungen und Erdrutsche. Vor allem Regionen im Osten und Süden des Landes werden von den Wassermassen bedroht.
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Ballack verzichtet auf Abschiedsspiel
ZUM SPORT: Der langjährige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Michael Ballack, verzichtet auf das ihm angebotene Abschiedsspiel gegen Brasilien. Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen machte dafür das Verhalten von Bundestrainer Joachim Löw verantwortlich. Dieser hätte ein längst vereinbartes Freundschaftsspiel jetzt als Abschied deklariert. Das sei eine Farce, er könne das Angebot nicht annehmen, so Ballack. Löw hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass er nicht mehr mit dem 34-Jährigen plane.
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Das Wetter am Samstag: Mehr Wolken als Sonne
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nacht vom Westen her aufkommende Schauer, im Südwesten länger anhaltend, zum Teil gewittrig. Höchstwerte zwischen 11 und 16 Grad.
Die weiteren Aussichten: Am Samstag neben kurzen Aufheiterungen oft dicke Quellwolken mit Schauern und Gewittern. Am längsten freundlich zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und dem Thüringer Becken. Höchstwerte zwischen 16 und 23 Grad.
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Global Media Forum 2011
"Menschenrechte und Globalisierung - Herausforderungen für die Medien" ist das Thema des diesjährigen Deutsche Welle Global Media Forum. Vom 20. bis zum 22. Juni werden in Bonn erneut mehr als 1300 Teilnehmer erwartet.
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