Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 17 March 2011


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Geplante Bankenabgabe sorgt für Konflikt
Die geplante Bankenabgabe sorgt für politischen Zündstoff: Hessens Finanzminister Thomas Schäfer und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) halten nicht viel von der geplanten Nacherhebungspflicht bei der Bankenabgabe. "Kein anderer Staat arbeitet mit einer Nacherhebungsregelung", sagte Schäfer dem Handelsblatt. Doppelbelastungen der Banken, die im internationalen Wettbewerb stünden, seien damit programmiert. Auch die Sparkassen sprechen sich gegen eine Bankenabgabe aus. Sie plädieren für eine Finanztrans-aktionssteuer. Gleichzeitig sollten auch Hedgefonds und Private Equity belastet werden.
Handelsblatt » Börsen Zeitung »



NEWS
Sparkassen wollen WestLB zerschlagen
Die Zerschlagung der WestLB scheint beschlossene Sache, nachdem der Verkauf der maroden Landesbank als Ganzes offenbar vom Tisch ist. So soll aus der heutigen WestLB eine Verbundbank mit einem Bilanzvolumen von bis zu 45 Milliarden Euro herausgelöst werden. Diese soll in das Eigentum der Sparkassen-Finanzgruppe übergehen und später mit einer größeren Geschäftseinheit der Gruppe verschmolzen werden.
Handelsblatt »

Weiter jede Menge US-Dollar
Die US-amerikanische Notenbank Fed hält an der Politik des leichten Geldes weiter fest (Finance Today berichtete). Doch wichtige Entscheidungen stehen in den nächsten Monaten an.
Wall Street Journal »

Gehälter wie früher?
Langfristig werden die Banken wieder zu den alten Lohnstrukturen zurückkehren. Das befürchtet Moody´s in einer aktuellen Studie. Aber je mehr die Finanzkrise aus dem Gedächtnis verschwinde und je mehr die Banken gute Leute an Branchen verlieren, welche weniger reguliert sind, desto eher dürften auch die Lohnpakete wieder wachsen.
Moody´s »

Banker verlassen Tokio
Offiziell weisen ausländische Banken Spekulationen über eine Massenflucht von Mitarbeitern aus der Finanzmetropole Tokio zurück. Doch aus Angst vor radioaktiver Verstrahlung verlassen ausländische Banker in großer Zahl die Stadt. Viele Mitarbeiter haben bereits ihre Sachen gepackt und dem Land den Rücken gekehrt.
NZZ »

Milliarden für US-Pleiteinstitute
Die US-amerikanische Bankenaufsicht hat bis jetzt neun Milliarden Dollar ausgegeben, um Hypotheken und andere Verpflichtungen pleite gegangener Banken zu bezahlen.
Wall Street Journal »

Ausstieg aus den Hypotheken
Goldman Sachs will anscheinend sein Hypothekengeschäft loswerden. Die Bank untersucht derzeit verschiedene Optionen.
Financial Times »

Credit Agricole will Gewinn bis 2014 verdoppeln
Die französische Bank Credit Agricole will ihren Nettogewinn bis 2014 verdoppeln. Das Geldhaus will sich dabei auf organisches Wachstum im Privatkundengeschäft in Frankreich und Europa konzentrieren.
Handelsblatt »

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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Fataler Wink mit dem Geldschein
Here is the City berichtet vom Fauxpas eines Londoner Deutsche-Bankers, der sich offenbar über eine Demonstration gegen den Sozialabbau lustig gemacht hat. Hoch über den Köpfen der Demonstranten habe der Banker höhnisch mit einem Zehn-Pfund-Schein gewedelt. Der Mann sei inzwischen suspendiert worden. Das Portal will in einer Meinungsumfrage von den Lesern wissen, wie sie die Entlassung beurteilen.
Here is the city »


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HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Atomwende ohne Rechtsgrundlage?
Politik: Ein Finanzplan mit Vorbehalten
Unternehmen: Technikchef räumt bei der Telekom auf
Finanzen: Große Verunsicherung
Handelsblatt vierwöchiges Miniabo » E-Paper »



KÖPFE
Trichet will effektivere Sanktionen
Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank, halt die Sanktionen für europäische Budgetsünder für nicht sehr effektiv. Da bestehe noch Gesprächsbedarf, meint der Zentralbanker.
Wall Street Journal »

Notenbanker fordern automatische Sanktionen
Christian Noyer, Gouverneur der Banque de France und Mitglied des EZB-Rats, warnt gegenüber dem Handelsblatt davor, den "Pakt für den Euro" weiter zu verwässern. Automatische Sanktionen sollen Abhilfe schaffen.
Handelsblatt »

Alles im grünen Bereich
Marc Faber, Schweizer Investor, hält die derzeitigen Korrekturen angesichts des Anstiegs für durchaus gesund. In diesem Umfeld werde auch das Fed mit seiner expansiven Geldpolitik fortfahren.
CNBC »

"Furcht vor globaler Rezession ist übertrieben"
Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, hät die Sorge vor einer globalen Rezession oder einer Zahlungsunfähigkeit des Landes für unbegründet. Die grösste Gefahr für Japans Wirtschaft geht von den Stromausfällen aus.
Handelsblatt »

Kriminelle an der Uni
Jeffrey Greenstein, ehemaliger Hedge-Fonds-Chef und zu mehr als vier Jahren Knast verurteilter Betrüger, hält jetzt Vorlesungen an der Foster School of Business in Seattle. Seine Themen: Wirtschafts- und Rechtsethik
FTD »

Teilsieg gegen Kaupthing
Robert und Vincent Tchenguiz, britische Unternehmer und Investoren, haben vor Geicht einen Teilsieg errungen. Die beiden dürfen eine Milliarde Pfund bei der isländischen KaupthingBank einklagen.
Financial Times »



ZUGABE - worüber die Finanzwelt schmunzelt
Ab wann fühlt sich der Mensch reich?
Eine Million ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Dieser Eindruck scheint sich wieder einmal zu bestätigen. Eine Erhebung von Fidelity Investments kommt zum Schluss, dass sich vier von sechs Millionären gar nicht als besonders gut betucht empfinden. Befragt wurden 1000 Millionäre - und zwar Menschen, die neben ihrem Immobilienbesitz und ihren Pensionsansprüchen mindestens eine Million Dollar zum Anlegen hatten. Doch eben: Selbst diese Werte genügten den Befragten nicht, um sich locker zurückzulehnen. Die meisten Besitzer einer Million urteilten, dass ihnen diese Summe nicht zum Leben reichen dürfte. 42 Prozent empfanden sich nicht als finanzstark.
Fidelity Investments »