Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 18 March 2011


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G7 unterstützen Japan im Kampf gegen Spekulanten
Das Erdbeben vom vergangenen Freitag hat auch die Währungsmärkte durcheinander geschüttelt. Tokio will nun Nachteile für die eigene Wirtschaft abwehren - und erfährt volle Unterstützung der G7 . Die japanische Regierung hat zusammen mit wichtigen Partnerländern Eingriffe am Devisenmarkt begonnen, um den Wert des Yen im Vergleich zum Dollar wieder zu senken. Der Kurs reagierte am Freitagmorgen bereits: Der Dollar gewann im Tokioter Handel zwei Yen an Wert. "Wir drücken unsere Solidarität mit dem japanischen Volk aus und sind zu jeder Form der Kooperation bereit", erklärten die Vertreter der sieben wichtigsten Industrieländer am Freitagmorgen. Nach dem Erdbeben war der Kurs des Yen steil in die Höhe geschossen. Am Donnerstag mussten in der Spitze für einen Dollar nur noch 77 Yen bezahlt werden - so teuer war die japanische Währung nie zuvor.
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NEWS
Lobbygruppe IFD löst sich auf
Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) wird aufgelöst. Das will das Führungsgremium bei seiner Sitzung am 1. April beschließen. Damit verliert die deutsche Finanzbranche ein wichtiges Sprachrohr.
Handelsblatt »
Geringerer Schaden in Japan
Die versicherten Schäden aus Erdbeben und Tsunami in Japan sind niedriger als bislang befürchtet. Das schätzt der Katastrophenmodellierer Eqecat. Er rechnet mit bis zu 25 Milliarden Dollar Belastung. Bislang war von bis zu 35 Milliardeb Dollar Schäden allein durch das Erdbeben die Rede.
FTD »
Die Schlinge zieht sich zu
Die internationalen Ermittlungen wegen mutmaßlicher Manipulation des Libor-Zinssatzes konzentrieren sich Kreisen zufolge auf fünf Großbanken. Dazu gehören Bank of America, Citigroup, Barclays, UBS und die WestLB.
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Umschuldungen testen
Britische Banken müssen auch Umschuldungsszenarien innerhalb Europas in ihrem Stresstest berücksichtigen. Das fordert die britische Finanzaufsicht.
Wall Street Journal »
Commerzbank verkauft Ex-Dresdner-Zentrale
Die Commerzbank sucht Interessenten für den "Silberturm", die ehemalige Frankfurter Konzernzentrale der Dresdner Bank. Mit dem Geld aus dem Verkauf könnte die Bank den Bund als Anteilseigner ausbezahlen.
FTD »
USA wollen Schadenersatz von Bankern
Die staatliche Einlagensicherung der USA, FDIC, reichte Klage gegen den früheren Bankchef der zusammengebrochenen Washington Mutual Kerry Killinger, zwei weiteren Managern und auch zwei Ehefrauen ein. Sie wirft der Gruppe vor, die US-Sparkasse aus eigener Profitsucht in hochspekulative Geschäfte getrieben zu haben. Washington Mutual war einst die größte US-Sparkasse mit Filialen im ganzen Land.
Handelsblatt »
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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Banker verlassen Tokio
Offiziell weisen ausländische Banken Spekulationen über eine Massenflucht von Mitarbeitern aus der Finanzmetropole Tokio zurück. Doch aus Angst vor radioaktiver Verstrahlung verlassen ausländische Banker in großer Zahl die Stadt. Viele Mitarbeiter haben bereits ihre Sachen gepackt und dem Land den Rücken gekehrt.
NZZ »

HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Die neue Nachdenklichkeit
Politik: Japan-Krise trifft deutsche Anleger
Unternehmen: Araber bauen neuen Werftgiganten
Finanzen: USA erwägen Militäraktion gegen Gaddafi
Handelsblatt vierwöchiges Miniabo » E-Paper »
KÖPFE
"80 Prozent der Panik gehen auf Oettingers Kappe"
Hans Redeker, Chef-Devisenstratege der BNP Paribas, erklärt, wie der Anstieg des Yen, der Japan bedroht, gestoppt werden kann und was hinter der überraschenden Stärke des Euros steht.
Handelsblatt »
Wechsel nach 25 Jahren
Hans-Jürgen Koch, früher Chef der Deutschen Bank in der Schweiz und seit einem Vierteljahrhundert bei der Bank, wechselt den Arbeitgeber. Er übernimmt er die Leitung der Vermögensvewaltung bei BNP Paribas.
Fine News »
Rücktritt nach vier Jahrzehnten
David Clarke, Chef der australischen Investmentbank Macquarie und seit 40 Jahren dabei, gibt seinen Posten aus Gesundheitsgründen auf und geht in den Ruhestand.
Financial Times »
Ex-Deutsche-Bank-Chef drohen bis zu fünf Jahre Haft
Rolf Breuer, Ex-Chef der Deutschen Bank, muss sich vor Gericht wegen versuchten Prozessbetruges verantorten. Er soll im Streit zwischen der Bank und dem Medienunternehmer Leo Kirch die Unwahrheit gesagt haben.
FTD »
Portugals Opposition blockiert Sparanstrengungen
Pedro Passos Coelho, Parteichef der portugiesischen Sozialdemokraten (PSD), will einen verschärften Sparkurs der Regierung nicht mittragen. Die Regierung der sozialistischen Partei (PS) unter Jose Socrates ist auf die Mithilfe der wichtigsten Oppositionspartei angewiesen. Die Lage Portugals in der Schuldenkrise hatte sich zuletzt wieder verschärft, nachdem die Ratingagentur Moody's ihre Note gleich um zwei Stufen gesenkt hatte.
Presse »
WIRTSCHAFTSBUCH DER WOCHE
Welche Medien wirklich untergehen
Medienjournalist Kai-Hinrich Renner und Musikmanager Tim Renner verrennen sich in der Internetrevolution. Das schön geschriebene, bisweilen auch selbstironische Buch "Digital ist besser" besteht aus vielen kleinen Artikeln mit bekannten Thesen.
Handelsblatt (Rezension) » Handelsblatt (Bestellmöglichkeit) »
ZUGABE - worüber die Finanzwelt schmunzelt
Rezept für die Bikinifigur
Die Bikini- und Badehosensaison nähert sich. Das gilt auch für Banker und sonstige Finanzleute, die den ganzen Tag nur am Schreibtisch und/oder Konferenztisch sitzen. Die englische Finanzsite Here is the City hat deshalb vor allem für weibliche Manager einen "Kochanleitung" für die Bikinifigur zusammenstellen lassen.
Here is the City »