Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 25 March 2011


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Reform trotz deutscher Einwände beschlossen
Die Schuldenkrise flammt in Europa wieder auf - dieses Mal in Portugal. Das ärmste Land Westeuropas ist der nächste Kandidat für Milliardenhilfen. Die EU-Staats- und Regierungschefs ließen sich bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel jedoch nicht irritieren und beschlossen ein historisches Paket, um die noch junge Gemeinschaftswährung abzusichern. Für Deutschland bedeutet dies milliardenschwere Belastungen in den kommenden Jahren. So muss Berlin allein 22 Milliarden Euro in den neuen Rettungsfonds für klamme Eurostaaten einzahlen. Über die Bedingungen wurde bis in die Nacht hinein gefeilscht. Der portugiesische Ministerpräsident José Socrates trat vor Gipfelbeginn zurück, da er mit einem neuen Sparpaket im Lissabonner Parlament gescheitert war. Unterdessen senkte die Ratingagentur Fitch ihr Rating für das hoch verschuldete Land erneut. Am Bondmarkt erreichen portugiesischen Zinsen Rekordwerte.
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