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Angst vor dem Nachbeben auf den
Finanzmärkten
Das Erdbeben und der Tsunami in Japan
kommen die Rückversicherer teuer zu stehen. Experten rechnen mit Kosten bis zu
35 Milliarden Dollar. Stimmen die Schätzungen, steht der Markt vor einer
Trendwende, meint das Handelsblatt - nach Jahren sinkender Preise dürften die
Prämien dann wieder steigen. Dies jedoch erst in rund einem Jahr, analyiert das
Wall Street Journal. Börsen-Zeitung und WSJ gehen davon aus, dass der Markt für
Katastrophenanleihen tangiert wird. Mindestens neun ausstehende Cat Bonds im
Volumen von etwa 1,2 Milliarden Dollar hätten Erdbebenrisiken aus der Region im
Portfolio, so die BZ. Ob die Investoren Ausfälle erleben, sei derzeit jedoch
noch völlig offen. Das Wall Street Journal erinnert an frühere Erdbeben, die
auch die Finanzmärkte erschüttert haben. Das japanische Desaster erhöhe das
Risiko neuer Finanz-Beben, kommentiert die Financial Times vorsichtig. Zumindest
an der trotz Beben und Tsunami geöffneten Börse in Tokio wurden die japanischen
Aktienmärkte in der Nacht schon massiv erschüttert. Handelsblatt » HB2 » Börsen-Zeitung » Spiegel » Frankfurter Rundschau » Wall Street Journal » WSJ2 » WSJ3 » Financial Times »
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