Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 2 March 2011



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Newsletter | 02.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Merkel setzt bei Bundeswehr auf de Maiziere
De Maiziére folgt Guttenberg, Friedrich neuer Innenminister
Strafgerichtshof eröffnet Verfahren gegen Libyen
EU und Deutschland helfen Libyen-Flüchtlingen
US-Kongress wendet Zahlungsunfähigkeit Washingtons ab
Neuer Vermittler in belgischer Regierungskrise
Katholische Kirche bietet 5000 Euro für Missbrauchsopfer
Sieben deutsche Hochschulen können Elite-Unis werden
Zwei Tote bei Angriff auf Bus mit US-Soldaten am Frankfurter Flughafen
Silber und Bronze für deutsche Kombinierer bei Ski-WM
Das Wetter: Überwiegend sonnig und trocken
Global Media Forum 2011
Merkel setzt bei Bundeswehr auf de Maiziere
Mit Minister de Maiziere holt Kanzlerin Merkel einen engen Vertrauten ins Verteidigungsressort. Den löst der CSU-Politiker Friedrich ab. Auf den glamourösen Freiherrn Guttenberg folgen zwei eher solide Sacharbeiter.
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Video Zwei neue Minister für Guttenberg
Video Reaktionen auf Guttenberg-Rücktritt (02.03.2011)
> Der neue Verteidigungsminister
> "Guttenberg ist über eigene Fehler gestürzt"
> Die größte Enttäuschung der deutschen Politik
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
De Maiziére folgt Guttenberg, Friedrich neuer Innenminister
BERLIN: Einen Tag nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg steht sein Nachfolger fest: Das Ressort soll künftig vom bisherigen Innenminister Thomas de Maizière geführt werden. Für ihn rückt der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, ins Kabinett nach. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte bei der Bekanntgabe der Personal-Entscheidungen in Berlin, es sei für die Regierung darum gegangen, schnell Klarheit zu schaffen und Handlungsfähigkeit zu zeigen. Die neuen Minister sollen am Donnerstag offiziell ernannt werden. Guttenberg hatte mit seinem Rücktritt die Konsequenzen aus der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit gezogen. Die Staatsanwaltschaft im bayerischen Hof leitete ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen möglicher Urherberrechtsverletzungen ein.
              
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Strafgerichtshof eröffnet Verfahren gegen Libyen
TRIPOLIS: Angesichts der Unruhen in Libyen hat sich der Internationale Strafgerichtshof entschlossen, Ermittlungen gegen Staatschef Muammar al Gaddafi und Mitglieder seines Regimes wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzuleiten. Erste Untersuchungen hätten genügend Anhaltspunkte dafür geliefert, teilte Chefankläger Luis Moreno Ocampo mit. Der UN-Sicherheitsrat hatte das Gericht in Den Haag am Samstag beauftragt, Berichte über Gewalttaten Gadaffis gegen die Zivilbevölkerung zu prüfen. Derweil drohte Gaddafi den USA und der NATO mit "tausenden Todesopfern", sollte das Ausland eine Militärintervention in seinem Land starten. In einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede bot er den Vereinten Nationen an, die Vorgänge in seinem Land zu untersuchen. In mehreren Städten im Osten des Landes, lieferten sich seine Anhänger und Rebellen wieder heftige Gefechte. Laut Zeugen ging es um die Kontrolle der Ölanlagen unweit der Stadt Brega sowie um einen nahegelegenen Küstenstreifen. Mehrere Menschen sollen getötet worden sein.
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EU und Deutschland helfen Libyen-Flüchtlingen
BRÜSSEL/BERLIN: Die Europäische Union hat ihre Soforthilfe für Flüchtlinge, die Libyen wegen der Unruhen verlassen, auf zehn Millionen Euro verdreifacht. Das Geld solle unter anderem für medizinisches Gerät, Zelte und Matratzen ausgegeben werden, teilte Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel mit. Die EU habe darüber hinaus ihr Krisenzentrum für den Katastrophenschutz aktiviert. Es soll die Hilfsmaßnahmen der 27 Mitgliedsstaaten koordinieren. Barroso betonte, in der Region spiele sich derzeit eine humanitäre Tragödie ab. Er forderte den Rücktritt von Diktator Muammar al Gaddafi. Bundesaußenminister Guido Westerwelle mahnte ebenfalls ein geschlossenes Handeln der EU in der Libyen-Krise an. Er kündigte in Berlin an, Deutschland stelle eine Million Euro zur Verfügung, um den schätzungsweise rund 140.000 Flüchtlingen an den Grenzen zu Tunesien und Ägypten zu helfen.
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US-Kongress wendet Zahlungsunfähigkeit Washingtons ab
WASHINGTON: Der US-Kongress hat einen Nachtragshaushalt verabschiedet und damit eine Zahlungsunfähigkeit des Bundes für die Dauer von zwei Wochen abgewendet. Nach dem Repräsentantenhaus verabschiedete auch der Senat mit parteiübergreifender Mehrheit das Gesetz und legte es Präsident Barack Obama zur Unterzeichnung vor. Damit haben die Abgeordneten bis zum 18. März Zeit, um den eigentlichen Etat für das bereits seit Oktober laufende Fiskaljahr 2011 auszuarbeiten. Andernfalls hätte der Staat viele seiner Dienstleistungen ab Freitag vermutlich einstellen und seine Angestellten nach Hause schicken müssen. Denn Demokraten und Republikaner konnten sich bislang nicht über den Umfang von Einsparungen zum Abbau des gewaltigen Defizits einigen.
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Neuer Vermittler in belgischer Regierungskrise
BRÜSSEL: Ein neuer Vermittler soll die seit knapp neun Monaten andauernde Regierungskrise in Belgien beenden. König Albert II. beauftragte den Vorsitzenden der flämischen Christdemokraten, Wouter Beke, die festgefahrenen Gespräche über eine Regierungskoalition in Schwung zu bringen. Seine Aufgabe sei es, "eine Vereinbarung über eine Staatsreform vorzubereiten", teilte der Palast in Brüssel mit. Beke ist bereits der siebte Vermittler, nachdem alle bisherigen Versuche erfolglos blieben. Bei der Parlamentswahl im Juni war die Partei der Flamen als stärkste Kraft hervorgegangen. Deren Forderungen nach größerer Autonomie der Regionen lehnen die Parteien aus Wallonien ab. Sie befürchten, dass der belgische Staat auseinanderbrechen könnte.
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Katholische Kirche bietet 5000 Euro für Missbrauchsopfer
BONN: Die katholische Kirche will die Opfer des Missbrauchsskandals mit jeweils bis zu 5000 Euro entschädigen. Wie die Deutsche Bischofskonferenz bei Beratungen des sogenannten Runden Tisches der Bundesregierung anbot, sollen den Betroffenen bei Bedarf zusätzlich die Kosten für eine Psychotherapie oder Paarberatung erstattet werden. In besonders schweren Fällen könnten auch höhere Beträge gezahlt werden, hieß es. Der Runde Tisch befasst sich mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Im vergangenen Jahr waren zahlreiche Fälle von Übergriffen in Einrichtungen der katholischen Kirche bekannt geworden.
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Sieben deutsche Hochschulen können Elite-Unis werden
BONN: Im Wettbewerb der deutschen Spitzenforschung können sieben Hochschulen vom nächsten Jahr an zu neuen Elite-Unis werden, nämlich die Humboldt-Universität Berlin, die Technische Universität Dresden sowie die Universitäten Bochum, Bremen, Mainz, Köln und Tübingen. Das ist das Ergebnis einer Vorauswahl, das in Bonn bekanntgegeben wurde. Mit einer neuen Milliarden-Förderung wollen Bund und Länder die Spitzenforschung an deutschen Universitäten stärken. Dazu gehören auch Elite-Universitäten. Die endgültige Entscheidung in der laufenden zweiten Förderrunde fällt Mitte 2012.
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Zwei Tote bei Angriff auf Bus mit US-Soldaten am Frankfurter Flughafen
FRANKFURT AM MAIN: Nach dem tödlichen Angriff auf einen mit US-Soldaten besetzten Bus am Frankfurter Flughafen gibt es nach Polizeiangaben bislang keinen Hinweis, dass es sich um einen Terroranschlag handeln könnte. Nach bisherigen Erkenntnissen erschoss der mutmaßliche Täter vor einem Terminal den Fahrer des Busses und einen Soldaten. Zwei weitere Insassen wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Der Tatverdächtige, ein 21-jähriger Mann aus dem Kosovo, wurde festgenommen.
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Silber und Bronze für deutsche Kombinierer bei Ski-WM
ZUM SPORT: Bei der Ski-WM in Oslo haben die Nordischen Kombinierer weitere Medaillen für das deutsche Team geholt: Silber ging an Johannes Rydzek aus Oberstdorf, Bronze gewann Eric Frenzel aus Oberwiesenthal. Weltmeister wurde nach einem Sprung von der Großschanze und dem 10-Kilometer-Langlauf Jason Lamy Chappuis aus Frankreich.
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Das Wetter: Überwiegend sonnig und trocken
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden, besonders in Küstennähe, örtlich bewölkt oder trüb, sonst weitgehend sonnig und trocken bei ein bis zwölf Grad.
Am Nachmittag meldeten:
Hamburg: 0 Grad, dunstig sowie
bei meist wolkenlosem Himmel:
Berlin und
Dresden: 6 Grad;
Köln/Bonn: 12 Grad;
Frankfurt am Main: 11 Grad und
München: 5 Grad.
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