Roberto Abraham Scaruffi

Saturday, 12 March 2011


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Newsletter | 12.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Schwerster Atomunfall in Japans Geschichte
Nach Erdbeben: Gefahr einer Strahlenkatastrophe nicht gebannt
Zahl der Opfer nach Erdbeben in Japan noch nicht abzusehen
THW hilft in Japan - Merkel will Überprüfung deutscher Atomkraftwerke
Großdemonstration gegen Atomkraft in Baden-Württemberg
Arabische Liga ruft zu Flugverbotszone über Libyen auf
EU will Demokratie in Nordafrika wirtschaftlich fördern
Prominenter Regierungsgegner in Kuba freigekommen
Justizministerin warnt vor NPD
Schützenfest für München gegen Hamburg
Biathlon: Neuner gewinnt neuntes WM-Gold im Massenstart
Das Wetter am Sonntag: Teils wolkig - teils heiter
Global Media Forum 2011
Schwerster Atomunfall in Japans Geschichte
Hat nach der Explosion in einem AKW eine Kernschmelze begonnen? Es gibt dafür keine offizielle Bestätigung, dennoch wird die Bevölkerung evakuiert. Gleichzeitig kämpft Japan mit weiteren Folgen des Erdbebens.
[mehr]
Video "Wir sind am Beginn eines Super-GAUs", sagt Greenpeace-Experte Heinz Smital
Video Japan droht Super-GAU
Audio SEEBA - die schnelle Eingreiftruppe des THW hilft in Japan
> Chronologie: AKW-Störfälle weltweit
> Was wäre, wenn es zur Kernschmelze käme?
> "Erdbebenvorhersagen sind nicht möglich!"
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Nach Erdbeben: Gefahr einer Strahlenkatastrophe nicht gebannt
TOKIO: Nach dem Großbeben in Japan ist die Gefahr einer nuklearen Katastrophe noch nicht gebannt. Nachdem eine starke Explosion Teile des Atomkraftwerks in Fukushima zerstörte, kämpfen Rettungskräfte gegen eine Kernschmelze. Das ganze Ausmaß des Unfalls, bei dem vier Arbeiter verletzt wurden, ist unklar. Betreibergesellschaft und Regierung erklärten, die stählerne Sicherheitshülle des Reaktors sei intakt. Dennoch wird die Bevölkerung mit Jodtabletten versorgt, um sie vor radioaktiver Strahlung zu schützen. Die Evakuierung der Landstriche rund um die Anlage bezeichnete ein Regierungssprecher als reine Vorsichtsmaßnahme. - Die japanische Atomaufsicht ordnete die Explosion in Fukushima inzwischen in die Kategorie Nummer vier der internationalen Störfallskala ein. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz erläuterte, es sei demnach zu einer geringen Freisetzung von radioaktivem Material gekommen und am Reaktorkern seien "begrenzte Schäden" aufgetreten. Der katastrophale Atomunfall von Tschernobyl war Stufe sieben.
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Zahl der Opfer nach Erdbeben in Japan noch nicht abzusehen
SENDAI: Am Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Japan gelten allein in der schwer betroffenen Provinz Miyagi rund 10.000 Menschen als vermisst. Im ganzen Land sind bisher mehrere hundert Tote geborgen worden. Zahlreiche Verkehrsverbindungen im Nordosten Japans sind durch den schweren Erdstoß und den anschließenden Tsunami vom Freitag zerstört worden, tausende Häuser sind vernichtet, Industrieanlagen brennen. Die Flutwelle hatte bis weit ins Landesinnere Schiffe, Autos, Häuser und Menschen mitgerissen. Etwa 210.000 Menschen verloren ihr Zuhause. - In weiten Teilen Japans bebte die Erde auch am Samstag. Derweil haben erste Aufräumarbeiten begonnen. Wann die verwüsteten Gebiete wieder zur Normalität zurückkehren können, ist noch nicht abzuschätzen. Regierungschef Naoto Kan rief seine Bürger auf, das beispiellose Desaster gemeinsam zu überwinden.
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THW hilft in Japan - Merkel will Überprüfung deutscher Atomkraftwerke
BERLIN / TOKIO: In den japanischen Katastrophengebieten bereitet neben Bergungskräften aus aller Welt auch das deutsche Technische Hilfswerk seinen Einsatz vor. Ein 40-köpfiges Team soll mit Ortungs- und Bergungsgerät sowie drei Spürhunden bei der Suche nach Verschütteten helfen. In Berlin kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel an, sie werde wegen der Atomkatastrophe in Japan die deutschen Kernkraftwerke überprüfen lassen. Dies werde gemeinsam mit den zuständigen Länderministern geschehen. Die Geschehnisse in Japan seien ein Einschnitt für die Welt. Der Sicherheit der Bevölkerung müsse sich alles andere unterordnen, sagte Merkel.
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Großdemonstration gegen Atomkraft in Baden-Württemberg
STUTTGART: In Baden-Württemberg haben mehrere zehntausend Menschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Sie bildeten zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und Stuttgart eine 45 Kilometer lange Menschenkette. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich etwa 60.000 Menschen.
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Arabische Liga ruft zu Flugverbotszone über Libyen auf
KAIRO: Die Arabische Liga hat den UN-Sicherheitsrat aufgerufen, ein Flugverbot über Teilen Libyens zu verhängen. Die Vereinten Nationen sollten ihre Verantwortung wahrnehmen und eine Flugverbotszone einrichten, heißt es in einer Stellungnahme, die nach dem Treffen der arabischen Außenminister in Kairo veröffentlicht wurde. Die Liga kann eine solche Zone nicht beschließen. Ihre Zustimmung gilt aber als Voraussetzung für eine Initiative im UN-Sicherheitsrat. Aus Delegationskreisen heißt es, lediglich die Vertreter Syriens und Algeriens hätten sich dem Aufruf nicht angeschlossen. Die Arabische Liga, der 22 Staaten aus Nordafrika und Vorderasien angehören, beschloss außerdem, Kontakt mit der politischen Vertretung der Aufständischen in Libyen aufzunehmen. Eine Delegation des Regimes von Muammar al-Gaddafi durfte an dem Treffen nicht teilnehmen. - In Libyen gewinnen inzwischen die Gaddafi-Truppen zunehmend die Oberhand.
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EU will Demokratie in Nordafrika wirtschaftlich fördern
GÖDÖLLÖ: Die Europäische Union will den demokratischen Wandel in Nordafrika durch eine stärkere Wirtschaftsförderung unterstützen. Zudem wolle man auch den politischen Dialog mit den Führern der arabischen Länder intensivieren, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton bei einem informellen Außenminister-Treffen der Gemeinschaft im ungarischen Gödöllö. Bundesaußenminister Guido Westerwelle fügte hinzu, Demokratie und Freiheit müssten für die Menschen in Nordafrika auch "eine Verbesserung der Lebensverhältnisse bedeuten". Er habe zur wirtschaftlichen Unterstützung der Region einen "Nord-Süd-Pakt" vorgeschlagen, sagte der FDP-Politiker. - Die EU-Außenbeauftragte will am Sonntag in Kairo mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, über weitere Schritte in der Libyen-Krise beraten. Alle Optionen, einschließlich Sanktionen, müssten "vorsichtig geplant" und auf Effizienz geprüft werden, sagte Ashton in Gödöllö.
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Prominenter Regierungsgegner in Kuba freigekommen
HAVANNA: Nach jahrelanger Haft hat die kubanische Regierung den prominenten Dissidenten Oscar Elías Biscet freigelassen. Der 49-jährige Arzt erklärte anschließend, er wolle weiter für die Achtung der Menschenrechte sowie die Presse- und Meinungsfreiheit kämpfen. Biscet gehört zu einer Gruppe von 52 Regierungsgegnern, die im Zuge eines Abkommens zwischen Staatschef Raúl Castro und der katholischen Kirche freikommen sollen. Von dieser Gruppe sind nun noch drei Aktivisten inhaftiert.
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Justizministerin warnt vor NPD
BIELEFELD: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat zu mehr Zivilcourage bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus aufgerufen. Bei einer Veranstaltung in Minden im Rahmen der christlich-jüdischen "Woche der Brüderlichkeit" sagte die Ministerin, in Deutschland gebe es nach wie vor die Gefahr, dass neonazistische Agitation in gewissen Kreisen "auf fruchtbaren Boden" falle. Einer Verschärfung der Gesetzgebung zur Versammlungsfreiheit oder einem neuerlichen Verbotsantrag gegen die NPD erteilte Leutheusser-Schnarrenberger aber eine Absage. Man sei gut beraten, der Partei nicht noch einmal einen Erfolg zu ermöglichen, falls ein solcher Antrag erneut vor dem Bundesverfassungsgericht scheitere.
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Schützenfest für München gegen Hamburg
ZUM SPORT: In der ersten Fußball-Bundesliga ist München der Qualifikation für die Champions League wieder einen Schritt näher gekommen. Der Titelverteidiger feierte ein 6:0 gegen Hamburg. Spitzenreiter Dortmund kassierte mit einem 0:1 in Hoffenheim seine erste Rückrunden-Niederlage. Die weiteren Ergebnisse vom Samstag:
Schalke – Frankfurt 2:1;
Wolfsburg – Nürnberg 1:2 und
Kaiserslautern – Freiburg 2:1.
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Biathlon: Neuner gewinnt neuntes WM-Gold im Massenstart
ZUM WINTERSPORT: Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner hat ihr neuntes WM-Gold gewonnen und ist damit die erfolgreichste deutsche Biathletin bei Weltmeisterschaften aller Zeiten. Die 24-Jährige aus Wallgau siegte im Massenstart über 12,5 Kilometer bei der Biathlon-WM im russischen Chanty-Mansijsk. Silber ging an Weißrussland, Bronze an Norwegen.
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Das Wetter am Sonntag: Teils wolkig - teils heiter
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nacht ziehen Wolken auf, im äußersten Westen regnet es etwas. Im Osten bleibt es zum Teil noch klar. Tiefstwerte zwischen plus sechs und minus ein Grad Celsius.
Die Vorhersage für Sonntag: In der Westhälfte wolkig, örtlich Regen. Im Osten meist noch heiter. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 Grad.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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