Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 14 March 2011



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Newsletter | 14.03.2011, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Neue Explosion im Atomkraftwerk Fukushima
Zweite Explosion in Fukushima I
Zahl der Erdbebenopfer steigt
Japan pumpt 18 Billionen Yen in die Finanzmärkte
Merkel will mit Bundesländern über Atomkraftwerke sprechen
Untersuchungsbericht entlastet "Gorch-Fock"-Kapitän
Regierungstruppen in Libyen rücken nach Osten vor
Polizei im Jemen schießt auf Demonstranten
Studie: Indien größter Waffenimporteur
Fünf-Jahr-Plan: China will sparsamer wachsen
Bundesliga: Siege für Leverkusen und Stuttgart
Das Wetter am Montag: Im Süden freundlich
Global Media Forum 2011
Neue Explosion im Atomkraftwerk Fukushima
Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Japan nimmt die Katastrophe immer dramatischere Formen an. Eine zweite Explosion erschütterte das AKW Fukushima I. Auch das Kühlsystem von Reaktor 2 ist defekt.
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Video Japan: Die Info-Politik der Regierung Kan
Video Neue Explosion in Fukushima
Video Nach Erdbeben und Tsunami: Das Aufräumen beginnt
Video Japan - zerstörte Industrienation
Video Szenarien: Was geschah im Atomkraftwerk Fukushima?
Video Studiogespräch: THW-Präsident Broemme zum Hilfseinsatz in Japan
Audio Bundesaußenminister Westerwelle: "Deutschland hilft Japan"
Audio SEEBA - die schnelle Eingreiftruppe des Technischen Hilfswerks
> Die Atomkraft hat sich überholt!
> Deutschlands "Uralt-Reaktoren" in der Kritik
> Chronologie: AKW-Störfälle weltweit
> Was wäre, wenn es zur Kernschmelze käme?
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Zweite Explosion in Fukushima I
TOKIO: In der von dem Erdbeben beschädigten Atomanlage Fukushima I hat es eine weitere Explosion gegeben. Nach Angaben der Regierung hatte sich im Reaktorblock 3 Wasserstoff angesammelt. Bei der Explosion wurden danach die Außenwände zerstört, die Stahlhülle des Reaktors blieb aber intakt. Bereits am Samstag hatte eine Wasserstoffexplosion die Betonhülle im Reaktorblock 1 zerstört. Unterdessen brach auch im zweiten Reaktorblock das Kühlsystem zusammen. Dies könne zu einer Überhitzung und damit zu einer weiteren Explosion führen, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma. Seit dem Beben der Stärke 9 am Freitag hatte es die gleichen Probleme auch in den Blöcken 1 und 3 gegeben. Die Betreiber pumpten Meerwasser in die Reaktoren, um eine Überhitzung und eine Kernschmelze zu verhindern.
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Zahl der Erdbebenopfer steigt
TOKIO: Ein Nachbeben der Stärke 6,2 hat den Nordosten Japans erschüttert. Das Beben war auch in Tokio zu spüren. Das Epizentrum lag etwa 140 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt in Richtung der stark beschädigten Atomkomplexe Fukushima. Eine Tsunamiwarnung konnte wieder zurückgezogen werden. Unterdessen steigt die Zahl der Todesopfer. In der Präfektur Miyagi wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur 2000 Leichen gefunden. Bis dahin hatte die Regierung etwa 1800 Tote bestätigt. Mehr als 600.000 Menschen mussten seit Freitag in Sicherheit gebracht werden. In der betroffenen Region werden Lebensmittel und Trinkwasser knapp. Auch in Tokio kam es zu Hamsterkäufen. 100.000 Soldaten sind im Einsatz, auch viele internationale Helfer haben ihre Arbeit aufgenommen, darunter ein Team des deutschen Technischen Hilfswerks.
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Japan pumpt 18 Billionen Yen in die Finanzmärkte
TOKIO: Nach dem Erdbeben der Stärke 9 gerät auch die japanische Wirtschaft unter Druck. Mehrere große Unternehmen, darunter die Autobauer Toyota, Nissan und Honda sowie der Elektronikriese Sony, kündigten einen Produktionsstopp an. Als Grund nannten sie die Erdbebenschäden. An der Börse stürzte der Nikkei-Index am ersten Handelstag nach dem Beben um mehr als sechs Prozent ab. Die japanische Zentralbank will zur Beruhigung der Finanzmärkte die Rekordsumme von umgerechnet fast 160 Milliarden Euro in den Geldmarkt pumpen. Die Regierung sagte eine angekündigte dreistündige Stromsperre für Tokio und andere Städte ab und forderte die Bevölkerung stattdessen zum Stromsparen auf.
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Merkel will mit Bundesländern über Atomkraftwerke sprechen
BERLIN: Angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan will Kanzlerin Angela Merkel mit den Bundesländern über die Sicherheit der deutschen Atomkraftwerke sprechen. Sie werde die Ministerpräsidenten der Länder mit Kraftwerksstandorten am Dienstag treffen, teilte die CDU-Vorsitzende mit. Einen sofortigen Atom-Ausstieg lehnte sie aber erneut ab. Dagegen forderten die Oppositionsparteien eine grundlegende Kehrtwende in der Atompolitik. So verlangte SPD-Chef Sigmar Gabriel die Abschaltung der sieben ältesten deutschen Meiler, die Rücknahme der Verlängerung der Reaktorlaufzeiten sowie eine Verschärfung der Prüfmaßstäbe. Linke-Parteichef Klaus Ernst plädierte für ein völliges Verbot der Nutzung der Kernkraft zur Energiegewinnung. Demgegenüber sagte der Präsident des Deutschen Atomforums, Ralf Güldner, jeder deutsche Reaktor sei besser ausgerüstet als die Anlage in Fukushima. An der Verlängerung der Laufzeiten dürfe daher nicht gerüttelt werden.
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Untersuchungsbericht entlastet "Gorch-Fock"-Kapitän
BERLIN: Eine Ermittlungskommission der deutschen Marine zu den Vorfällen auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock" hat den abgesetzten Kommandanten entlastet. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf den abschließenden Untersuchungsbericht. Die Vorwürfe gegen Kapitän Norbert Schatz hätten sich zum großen Teil als nicht haltbar erwiesen. Offiziersanwärter hatten sich nach dem tödlichen Unfall einer Kadettin auf der "Gorch Fock" im November über unzumutbaren Drill und sexuelle Übergriffe beschwert. Kapitän Schatz war wegen der Vorwürfe Anfang des Jahres vom damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vom Dienst suspendiert worden.
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Regierungstruppen in Libyen rücken nach Osten vor
TRIPOLIS: In Libyen haben Truppen des Diktators Muammar al-Gaddafi weitere Ortschaften zurückerobert, die zuvor von Aufständischen eingenommen worden waren. So kontrollieren Gaddafi-treue Armee-Einheiten im Osten des nordafrikanischen Landes nun wieder die Küsten- und Ölstadt Brega. Nach wie vor in der Hand der Widerstandskämpfer ist Misrata im Westen. Mit der Lage in Libyen wollen sich an diesem Montag bei einem Treffen in Frankreich die G-8-Staaten befassen. Frankreich hatte auch Luftschläge gegen Gaddafi erwogen. Die Arabische Liga hat den Weltsicherheitsrat aufgerufen, mit einer Flugverbotszone den libyschen Luftraum zu kontrollieren und die Bombardements der Luftwaffe dort auf Zivilisten zu stoppen.
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Polizei im Jemen schießt auf Demonstranten
SANAA: In der jemenitischen Hauptstadt ist die Polizei erneut gegen Demonstranten vorgegangen. Korrespondenten mehrerer Nachrichtenagenturen berichten, die Polizei habe von Dächern aus auf Gegner der Regierung geschossen. Es soll mindestens 100 Verletzte gegeben haben. Die Demonstranten hatten den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih gefordert, der seit Jahrzehnten an der Macht ist. Schon am Vortag waren Regierungskräfte in mehreren jemenitischen Städten mit großer Brutalität gegen Mitglieder der Opposition vorgegangen. Mindestens sieben Menschen wurden getötet.
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Studie: Indien größter Waffenimporteur
STOCKHOLM: Indien hat in den vergangenen fünf Jahren laut einer Studie mehr Waffen aus dem Ausland gekauft als jedes andere Land der Welt. Zwischen 2006 und 2010 seien neun Prozent der gesamten weltweiten Rüstungsexporte nach Indien gegangen, heißt es in einem Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI. Der hohe Anteil der Waffenimporte von Indien erklärt sich laut SIPRI durch die Rivalität zu den Nachbarstaaten China und Pakistan. Auch diese gehören zu den weltweit größten Waffenkäufern.
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Fünf-Jahr-Plan: China will sparsamer wachsen
PEKING: Der chinesische Volkskongress hat den neuen Fünf-Jahres-Plan angenommen. Anders als in alten Zeiten der Planwirtschaft in China enthält er heute kaum noch feste Ziele, sondern zumeist politische Richtlinien. Bindend sollen aber Vorgaben bei dem Bemühen um Energieeinsparungen sein. Außerdem soll das rasante Wirtschaftswachstum gedrosselt und auf durchschnittlich sieben Prozent im Jahr begrenzt werden. Ziel ist es, so unter anderem die Inflation zu bekämpfen, in deren Folge zuletzt Mieten und Lebensmittelpreise in China gestiegen waren.
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Bundesliga: Siege für Leverkusen und Stuttgart
ZUM SPORT: In der ersten Fußball-Bundesliga hat der Tabellenzweite Leverkusen 1 : 0 in Mainz gewonnen. Stuttgart verschaffte sich mit einem 2 : 1 Auswärtssieg bei St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf. - Nach dem 0 : 6 Debakel am Samstag bei Bayern München hat der Hamburger SV Trainer Armin Veh mit sofortiger Wirkung entlassen.
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Das Wetter am Montag: Im Süden freundlich
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND;  die Vorhersage für Montag:
Im Süden und Südwesten freundlich und trocken. In der Mitte und im Norddeutschen Tiefland häufiger dichte Wolken und gebietsweise Regen. Höchstwerte zwischen sechs Grad an der Ostsee und bis zu 16 Grad am Oberrhein.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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