Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 17 March 2011


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Newsletter | 17.03.2011, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Kampf gegen Kälte und den Super-GAU
Hubschrauber werfen wieder Wasser über Unglücksreaktor ab
Merkel gibt Regierungserklärung zu Atompolitik ab
Libyen: Aufständische verlieren an Boden
UN-Sicherheitsrat streitet weiter über Libyen-Resolution
Festnahmen in Bahrain - Aufständische unter Druck
Tibetischer Mönch stirbt nach Selbstverbrennung in China
Lokführer verhandeln wieder und verzichten auf Streik
Italien feiert Jahrestag der Staatsgründung
Lit. Cologne - Das größte Literaturfest Europas
Das Wetter: überwiegend stark bewölkt
Global Media Forum 2011
Kampf gegen Kälte und den Super-GAU
Das Grauen nimmt kein Ende: In Fukushima stemmen sich Techniker gegen den Super-GAU. Jetzt sollen Wasserkanonen die Brennstäbe kühlen. In japanischen Notquartieren harren in der Kälte mittlerweile 430.000 Menschen aus.
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Video Kühlungsversuch: Hubschrauber gegen die Katastrophe
Video Japan: fast eine halbe Million in Notunterkünften
Video Die Japaner in Deutschland bangen um ihre Angehörigen in der Heimat
Video Japan-Krise: Folgen für die Kapitalmärkte
Audio Macher ohne Macht - DW-Experte Alexander Freund über Japans Premier Naoto Kan
> Eine unvorstellbare menschliche Katastrophe
> Überblick: Was lernt die Welt aus Fukushima?
> Dossier: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Hubschrauber werfen wieder Wasser über Unglücksreaktor ab
TOKIO: Am schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima I haben die japanischen Streitkräfte einen weiteren verzweifelten Versuch  gestartet, die überhitzte Anlage zu kühlen. Militärhubschrauber schütteten Wasser auf zwei beschädigte Reaktorblöcke, wie Bilder des Fernsehsenders NHK zeigten. Wasserwerfer der Polizei gingen in Stellung. Bei Explosionen in den vergangenen Tagen waren die Becken, in denen erhitzte Brennstäbe zur Abkühlung gelagert werden, stark beschädigt worden. Experten warnen, die radioaktive Strahlung könne so hoch steigen, dass weitere Arbeiten unmöglich würden. Zuletzt waren an dem Akw noch 50 Arbeiter im Einsatz. Die Behörden der Präfektur Fukushima kritisierten, die Evakuierungsvorbereitungen angesichts der Lage seien unzureichend. Bislang wurden zehntausende Menschen im Umkreis von 20 Kilometern um die Atomanlage in Sicherheit gebracht. Weiter im Nordosten, der von Erdbeben und dem Tsunami am schwersten getroffen worden war, kämpfen die Menschen gegen bittere Kälte. Benzin und Nahrungsmittel werden immer knapper. Viele Notunterkünfte seien überfüllt und könnten keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen, heißt es in Medien.
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Merkel gibt Regierungserklärung zu Atompolitik ab
BERLIN: Zu den Folgen der Atomkatastrophe in Japan gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Stunde eine Regierungserklärung im Bundestag ab. Im Mittelpunkt der Debatte steht ihre Entscheidung zu einem dreimonatigen Atom-Moratorium in Deutschland. Parteikollegen der Kanzlerin und Vertreter der Opposition zweifeln an der Rechtmäßigkeit des Schritts ohne Parlamentsbeschluss. Während des Moratoriums soll die Sicherheit aller 17 deutschen Atomkraftwerke überprüft werden. Die ältesten sieben Meiler werden für drei Monate abgeschaltet. Mit den Kraftwerken Neckarwestheim I und Philippsburg II gingen in Baden-Württemberg die ersten beiden Atommeiler bereits vom Netz.
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Libyen: Aufständische verlieren an Boden
TRIPOLIS: Im libyschen Bürgerkrieg verlieren die Aufständischen militärisch immer mehr an Boden. Machthaber Muammar al-Gaddafi kündigte in Staatsfernsehen eine "entscheidende Schlacht" um die Stadt Misrata an. Am Mittwoch hatten Truppen Gaddafis die Stadt mit Granaten angegriffen. Dabei wurden nach Angaben der Rebellen auch mehrere Zivilisten in ihren zerstörten Häusern getötet. Das libysche Staatsfernsehen verkündete am Mittwochabend die Einnahme der Stadt Adschdabija durch Gaddafis Truppen. Die Stadt liegt rund 160 Kilometer südlich der Rebellenhochburg Bengasi. Das Internationale Rote Kreuz zog wegen des Vormarschs der Regierungstruppen seine Mitarbeiter aus Bengasi ab. Sie wurden in der weiter östlich gelegenen Stadt Tobruk stationiert. -- UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete die Tötung unbewaffneter Zivilisten durch Regierungstruppen in Libyen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Verantwortlichen müssten vor Gericht gestellt werden, forderte er.
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UN-Sicherheitsrat streitet weiter über Libyen-Resolution
NEW YORK: Trotz weiterer Vorstöße libyscher Regierungstruppen gegen die Stellungen der Aufständischen ist die internationale Gemeinschaft weiter uneins über den Umgang mit der Situation. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einigte sich nur auf einen vorläufigen Resolutionsentwurf, der an diesem Donnerstag zur Abstimmung stehen soll. Er war vom Libanon im Namen der Arabischen Liga eingebracht worden. Mit der Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen sollten Luftangriffe der libyschen Regierungstruppen auf Rebellen und Zivilisten verhindert werden. - Vor allem Frankreich und Großbritannien befürworten dies. Mehrere Länder, darunter die UN-Vetomächte China und Russland, aber auch das nicht-ständige Mitglied Deutschland befürchten, sie könnten als Konfliktpartei in den libyschen Bürgerkrieg hineingezogen werden.
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Festnahmen in Bahrain - Aufständische unter Druck
MANAMA: Im Königreich Bahrain geraten die Aufständischen immer mehr unter Druck. Nach Medienberichten sollen mehrere Oppositionelle festgenommen worden sein. Am Mittwoch hatte die Regierung auf die wochenlangen Proteste der schiitischen Bevölkerungsmehrheit gegen das sunnitische Herrscherhaus gewaltsam reagiert. Mit Panzern und unter Einsatz von Tränengas wurden mehrere hundert Regierungskritiker aus der Innenstadt vertrieben. Dabei sollen fünf Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden sein.
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Tibetischer Mönch stirbt nach Selbstverbrennung in China
PEKING: In der chinesischen Provinz Sichuan hat sich ein tibetischer Mönch aus Protest gegen die Regierung selbst angezündet. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte, der 21-Jährige sei inzwischen seinen Verletzungen vom Mittwoch erlegen. Im Anschluss an die Selbstverbrennung hatten sich bis zu 1000 Mönche und mehrere hundert Tibeter am Ort des Geschehens vor einem Kloster in der Region Ngaba versammelt. Beim gewaltsamen Eingreifen der Polizei wurden nach Medienberichten mehrere Menschen verletzt, einige wurden festgenommen. - Die Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf schwelende Spannungen in Tibet und von Tibetern bewohnten Regionen im Westen Chinas. Erst am 10. März war an den 1959 niedergeschlagenen Aufstand gegen China erinnert. In dessen Folge musste der spirituelle Führer der tibetischen Buddhisten, der Dalai Lama, aus dem Land fliehen.
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Lokführer verhandeln wieder und verzichten auf Streik
FRANKFURT AM MAIN: Die Lokführergewerkschaft GDL verzichtet vorerst auf weitere Streiks. Stattdessen wurden die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn wieder aufgenommen. Das Unternehmen habe ein verbessertes Angebot vorgelegt, teilte die Gewerkschaft mit. Mit mehreren privaten Konkurrenzunternehmen habe man sich bereits auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Danach liegt die Zahlung um zwei Prozent höher als bei der Deutschen Bahn. Die GDL will einheitliche Tarife für die etwa 26.000 Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr durchsetzen. Mehrere Streiks in den vergangenen Wochen hatten für erhebliche Behinderungen und Unmut bei Pendlern und Reisenden gesorgt.
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Italien feiert Jahrestag der Staatsgründung
ROM: In Italien wird der 150. Jahrestag der Gründung des Staates gefeiert. Schon in der Nacht zu diesem Donnerstag wurden in Rom und weiteren Städten des Landes öffentliche Feiern abgehalten - unter anderem mit Feuerwerken und Musikaufführungen. Im ganzen Land wurden wichtige Bauten mit Licht in den Farben der italienischen Flagge angestrahlt. - Die Jubiläumsfeiern finden inmitten einer angespannten politischen Stimmung in Italien statt. Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss sich in mehreren Verfahren vor Gericht verantworten.
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Lit. Cologne - Das größte Literaturfest Europas
KÖLN: Mit der Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises hat das größte Literaturfest Europas, die Lit. Cologne begonnen. Bis zum 26. März gibt es in Köln mehr als 160 Veranstaltungen, fast 70 richten sich speziell an Kinder. Die Lit. Cologne stellt international renommierte Autoren vor, lädt zu großen Themenabenden ein und präsentiert Begegnungen von Autoren mit Journalisten, Schauspielern, Film- und Theaterschaffenden, Musikern, Komikern und Sportlern.
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Das Wetter: überwiegend stark bewölkt
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND - Die Vorhersage für Donnerstag:
Im Westen und Nordwesten einige Auflockerungen und trocken. Sonst meist kompakte Bewölkung und zeitweise Regen. Höchstwerte zwischen fünf und 13 Grad.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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