Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 18 March 2011


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Newsletter | 18.03.2011, 18:15 UTC
Wirtschaft live
Beschlüsse, Bilanzen und Beziehungen. Aktuelle Meldungen aus Deutschland und der Welt.
Themen-Übersicht
Japan verunsichert die Weltwirtschaft
Der Einfluss der Atomlobby
Dax fast unverändert
G7 wollen zugunsten des Yen intervenieren
Produktionsstopp bei GM wegen fehlender Bauteile aus Japan
EU und Kanada legen Handelsstreit bei
Japan-Krise trifft Börsenkandidaten
Air Berlin schreibt rote Zahlen
Global Media Forum 2011
Japan verunsichert die Weltwirtschaft
Der "Schwarze Schwan" steht für etwas Unvorstellbares, das doch Realität geworden ist - wie die Katastrophe in Japan. Für die Weltwirtschaft, vor allem aber für China, bedeutet er nichts Gutes.
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> Japans Wirtschaft unter Schock
> Keine Weltrezession wegen Japan
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Der Einfluss der Atomlobby
Die erst kürzlich verlängerten Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke werden ausgesetzt. Sieben Atommeiler müssen vorübergehend vom Netz. Die Atomlobby fügt sich - nicht aus Einsicht, sondern Taktik.
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  Wirtschaft
Kurzmeldungen
Dax fast unverändert
Der Deutsche Aktienmarkt hat am Freitag den Großteil seiner Tagesgewinne zum Ende des Computerhandels wieder eingebüßt. Der Dax legte knapp 8 Punkte (0,1 Prozent) zu auf 6664. Die Europäische Zentralbank (EZB) errechnete bei der Festlegung der täglichen Referenzkurse einen Wechselkurs von 1,4130 US-Dollar für den Euro.
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G7 wollen zugunsten des Yen intervenieren
Die Börsen in Asien sind am Freitag ins Plus gedreht, nachdem die Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten (G-7) eine Intervention zugunsten des japanischen Yens angekündigt hat. In Tokio legte der Nikkei-Index 3,2 Prozent oder 285,81 Punkte auf 9.248,48 zu. Leichte Gewinne notierten auch die Börsen in Hongkong und Seoul. Die Börse in Tokio hatte am Montag und Dienstag infolge von Erdbeben, Tsunami und Atomkrise einen Kurssturz von 16 Prozent erlitten, während der Yen auf den höchsten Stand gegen den Dollar seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges kletterte. Die G-7 beschloss auf einer Krisensitzung in Washington, am Freitag zugunsten der japanischen Exportwirtschaft gegenüber dem Yen zu intervenieren. Zuletzt hat sie eine derartige konzertierte Aktion im Herbst 2000 gestartet.
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Produktionsstopp bei GM wegen fehlender Bauteile aus Japan
Die Opel-Mutter General Motors bekommt bei ihrer Produktion in den USA die Folgen der Japan-Krise zu spüren. Wegen fehlender Bauteile stellt der amerikanische Konzern kommende Woche in einer seiner heimischen Fabriken den Betrieb ein. Betroffen sei das Shreveport-Werk im Bundesstaat Louisiana, wie GM am Donnerstag mitteilte. In der Fabrik bauen gut 900 Mitarbeiter die Pick-Up-Trucks Chevrolet Colorado und GMC Canyon. Der Verkauf der Modellen hatte in den ersten beiden Monaten des Jahres deutlich angezogen. GM erklärte weiter, es könne die Kundennachfrage befriedigen und werde die Produktion schnellstmöglich wieder aufnehmen.
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EU und Kanada legen Handelsstreit bei
Im jahrelangen Streit um den Import von hormonbelastetem Rindfleisch aus Kanada hat die EU-Kommission mit der Regierung in Ottawa eine vorläufige Einigung erzielt. Die Europäische Union darf nach dem am Donnerstag unterzeichneten Protokoll ihr Einfuhrverbot aufrecht erhalten, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Kanada hebt die Strafzölle auf, die es auf verschiedene EU-Produkte erlassen hatte, darf im Gegenzug aber zusätzlich bis August 2012 1500 Tonnen nicht hormonbelastetes Fleisch in die EU exportieren. Für das darauffolgende Jahr darf die Menge auf 3200 Tonnen erhöht werden.
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Japan-Krise trifft Börsenkandidaten
Das Erdbeben in Japan bringt auch die Börsenpläne von Unternehmen in Europa ins Wanken. Der dänische Dienstleistungs-Gigant ISS sagte seinen milliardenschweren Börsengang am Donnerstag in letzter Minute ab. Die ISS-Aktien sollten erstmals am Freitag in Kopenhagen gehandelt werden. Auch Börsenkandidaten in Deutschland geraten angesichts der ungewissen Folgen der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima ins Grübeln. Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd will Finanzkreisen zufolge bis zur nächsten Woche abwarten, ob sie noch vor Ostern an die Börse geht. Am Mittwoch hatte der französische Medienkonzern Lagardere den Börsengang seiner Pay-TV-Tochter Canal Plus vorerst abgesagt.
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Air Berlin schreibt rote Zahlen
Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen geschrieben. Der operative Verlust habe sich 2010 infolge von Sonderbelastungen auf 9,3 Millionen Euro belaufen, teilte zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft nach Lufthansa am Donnerstagabend mit. Im Vorjahr hatte die Airline noch einen Betriebsgewinn von 28,5 Millionen Euro verbucht. Der strenge Winter, die Aschewolke, ein Fluglotsenstreik in Spanien und die Ankündigung von Streikmaßnahmen hätten deutliche Spuren im Geschäftsergebnis hinterlassen, erklärte die Fluggesellschaft.
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Alle Meldungen aus der Rubrik Wirtschaft
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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