Roberto Abraham Scaruffi

Saturday, 19 March 2011


DW-WORLD.DE   Weiterempfehlen
  Feedback
  Abbestellen
Newsletter | 19.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Kampfjets beschießen libysches Militär
Französische Luftwaffe beschießt Ziele in Libyen
Merkel: US-Basen stehen für Libyen-Einsatz frei
Obama unterstützt Militäraktion - Russen bedauern
Japan: Radioaktiv verseuchte Lebensmittel entdeckt
Japaner betrauern mehr als 7300 Tote
Grüne jetzt für Atomausstieg schon 2017
FDP in Atompolitik auf Distanz zu Merkel
Hohe Beteiligung bei Referendum in Ägypten
Neue Proteste gegen Assad in Syrien
Fußball: Bayern-Sieg in Freiburg - HSV deklassiert Köln
Riesch gewinnt Gesamt-Weltcup
Das Wetter am Sonntag: Teils heiter, teils wolkig
Global Media Forum 2011
Kampfjets beschießen libysches Militär
Die internationale Gemeinschaft hat erste Kampfflugzeuge nach Libyen geschickt und Militärfahrzeuge beschossen. An dem Militäreinsatz gegen das Gaddafi-Regime wollen sich zehn Staaten beteiligen.
[mehr]
Video Pariser Gipfel beschliesst Militäraktion gegen Gaddafi
Video Gaddafis Truppen greifen Bengasi an
Video Gaddafi hält Waffenruhe nicht ein
> "Letztes Signal an Tripolis"
> UN-Sicherheitsrat beschließt Flugverbot
^^^
  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Französische Luftwaffe beschießt Ziele in Libyen
PARIS: Legitimiert durch den UN-Sicherheitsrat haben Frankreich und andere Staaten militärisch in den Bürgerkrieg in dem nordafrikanischen Land eingegriffen. Rund 20 Kampfflugzeuge drangen in den libyschen Luftraum ein, um weitere Gewalt von Machthaber Muammar al-Gaddafi gegen die Bevölkerung zu unterbinden. Zuvor war Bengasi, die Hochburg der Aufständischen, von den Streitkräften Gaddafis massiv angegriffen worden. Am Samstagabend kam es zu ersten Kampfhandlungen. Nach französischen Angaben zerstörte ein Flugzeug ein libysches Armeefahrzeug. Arabische Medien meldeten zudem, Kampfjets hätten auch vier Panzer getroffen. - Der Militäreinsatz war auf einem Gipfeltreffen von 22 Staaten, unter ihnen auch arabische Länder, in Paris beschlossen worden. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy forderte Gaddafi auf, die UN-Resolution ohne Einschränkung zu befolgen. Dann werde sich die Tür der Diplomatie wieder öffnen. Die libysche Führung bestritt erneut, dass es Angriffe auf Bengasi gegeben habe. Außenminister Mussa Kussa erklärte, man halte sich an die UN-Resolution.
^^^
Merkel: US-Basen stehen für Libyen-Einsatz frei
PARIS: Deutschland will sich am Libyen-Einsatz selbst nur indirekt beteiligen, indem die Bundeswehr die Nato in Afghanistan stärker entlastet. Außerdem sollen die USA ihre Stützpunkte in der Bundesrepublik nutzen können, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Libyen-Sondergipfel in Paris ankündigte. Ziel sei es, den Krieg des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen sein eigenes Volk zu beenden und eine Waffenruhe zu erreichen, sagte sie. Deutschland habe gegen Teile der UN-Resolution Bedenken und sich enthalten. Jetzt aber sei die Resolution in Kraft, und man wolle, dass sie erfolgreich durchgesetzt wird, hob Merkel hervor.
^^^
Obama unterstützt Militäraktion - Russen bedauern
BRASILIA/ MOSKAU: US-Präsident Barack Obama hat sich hinter den internationalen Militäreinsatz gegen Libyen gestellt. Während eines Besuchs in Brasilien betonte Obama, die Vereinigten Staaten und andere Länder seien bereit zu handeln, um die Gewalt in Libyen zu stoppen. Das libysche Volk müsse beschützt werden. Das russische Außenministerium äußerte hingegen Bedauern über das Eingreifen des Westens. - Die Afrikanische Union plant laut Medienberichten eine Vermittlungsinitiative. Am Sonntag könnten AU-Vertreter nach Tripolis reisen.
^^^
Japan: Radioaktiv verseuchte Lebensmittel entdeckt
TOKIO: Acht Tage nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan und den gefährlichen Störfällen im Atomkraftwerk Fukushima ist eine radioaktive Verseuchung von Lebensmitteln festgestellt worden. Die Strahlenwerte für Spinat und Milch aus der Region hätten die zulässigen Grenzwerte überschritten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Der Verkauf von Lebensmitteln aus der Präfektur Fukushima wurde deshalb verboten. Im Trinkwasser der Hauptstadt Tokio wurden geringe Mengen verstrahlten Jods gemessen. - Nach Angaben der Regierung hat sich die Situation in der Atomanlage Fukushima etwas stabilisiert. Die Kühlung des besonders gefährlichen Reaktors 3 durch das ständige Einspritzen großer Mengen Wasser zeige Wirkung, sagte Kabinettssekretär Yukio Edano. - Techniker versuchen in Fukushima weiter, die eigene Kühlung des Kernkraftwerks wieder in Gang zu bringen. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der dazu nötigen Stromversorgung befinden sich nach Angaben des Kraftwerkbetreibers in der Endphase.
^^^
Japaner betrauern mehr als 7300 Tote
TOKIO: Gut eine Woche nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan gelten weiterhin knapp 11.000 Menschen als vermisst. Nach Angaben der Polizei wurden mehr als 7.300 Todesopfer geborgen. Der Bau von Baracken und Behelfswohnungen für die Überlebenden gestaltet sich nach Medienberichten schwierig. Weil vielerorts der Kraftstoff knapp ist, kann dringend benötigtes Baumaterial nur langsam angeliefert werden. Ungeachtet der Misere versuchte Regierungschef Naoto Kan Zuversicht zu verbreiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe sich Japan schon einmal wieder aufgerichtet. Dies werde auch diesmal wieder gelingen, sagte er in einer Fernsehansprache.
^^^
Grüne jetzt für Atomausstieg schon 2017
MAINZ: Angesichts der Nuklearkatastrophe in Japan haben die Grünen in Deutschland ihren Anti-Atom-Kurs verschärft. Die Umweltpartei will nun den Ausstieg aus der Atomenergie bereits bis zum Ende der kommenden Legislaturperiode, also spätestens 2017. Dies beschlossen die Grünen auf ihrem kleinen Parteitag in Mainz. Der rot-grüne Atomkonsens von 2002 sah ein Ende für die AKWs bis 2022 vor. - Auch die Sozialdemokraten wollen den Abschied von der Kernkraft beschleunigen. Schon kommende Woche werde dem Bundestag ein so genanntes "Abschaltgesetz" für eine sofortige Stilllegung aller Altmeiler vorgelegt, kündigte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann an.  
^^^
FDP in Atompolitik auf Distanz zu Merkel
HAMBURG: Gegen den neuen Atomkurs von Kanzlerin Angela Merkel kommt nicht nur Kritik von den Energiekonzernen, sondern auch vom Koalitionspartner FDP. So hält Vizekanzler Guido Westerwelle kürzere Laufzeiten für die deutschen Kernkraftwerke nach dem Atommoratorium der Regierung noch nicht für beschlossene Sache. Mit konkreten Schlussfolgerungen müsse man wenige Tage nach dem japanischen Atomdesaster vorsichtig sein, sagte der Liberalen-Chef dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Nach "Spiegel"-Informationen distanzierte sich auch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle vom Kurswechsel Merkels. Der FDP-Politiker wird mit den Worten zitiert, die Reaktion der Deutschen auf Fukushima sei "hysterisch". Keine andere Nation habe so hektisch Beschlüsse gefasst wie Deutschland.     
^^^
Hohe Beteiligung bei Referendum in Ägypten
KAIRO: In Ägypten haben die Bürger gut einen Monat nach dem Sturz des autokratischen Präsidenten Husni Mubarak in einem Referendum über Verfassungsänderungen entschieden.  Korrespondenten berichteten von einer hohen Beteiligung der ersten freien Abstimmung in Ägypten seit mehr als 30 Jahren. Die Änderung der Mubarak-Verfassung in neun Punkten soll nach dem Vorschlag des regierenden Militärrats den Weg zu Parlaments- und Präsidentenwahlen noch in diesem Jahr ebnen. Kritiker fordern hingegen eine grundlegende Verfassungsreform. - Der Friedensnobelpreisträger und mögliche Präsidentschaftskandidat Mohammed El Baradei wurde vor einem Wahllokal von einer Menschenmenge attackiert und an der Stimmabgabe gehindert.
^^^
Neue Proteste gegen Assad in Syrien
DAMASKUS: In Syrien ist es bei den Beisetzungsfeierlichkeiten für fünf am Freitag getötete Demonstranten zu neuen Protesten gegen den mit eiserner Hand regierenden Präsidenten Baschar al-Assad gekommen. Nach Agenturberichten zogen in der Stadt Daraa mindestens 10.000 Menschen durch die Straßen und skandierten: "Wir wollen Freiheit". Polizeikräfte hätten Tränengas eingesetzt, um die Menge auseinanderzutreiben. Es habe Verletzte gegeben. Ein Oppositionsaktivist teilte mit, das im Süden Syriens gelegene Daraa sei abgeriegelt worden.
^^^
Fußball: Bayern-Sieg in Freiburg - HSV deklassiert Köln
ZUM FUSSBALL: Nach dem Aus in der Champions League hält Bayern München mit einem 2:1-Sieg in Freiburg zumindest in der 1. Bundesliga Anschluss an die Spitzenplätze.
Die übrigen Ergebnisse vom Samstag:
Frankfurt - St. Pauli    2:1;
Hamburger SV - Köln   6:2;
Hannover - Hoffenheim   2:0 und
Nürnberg - Bremen   1:3.  ---
Am Abend empfängt im Spitzenspiel Tabellenführer Dortmund die Elf aus Mainz.
^^^
Riesch gewinnt Gesamt-Weltcup
ZUM WINTERSPORT: Ski-Rennläuferin Maria Riesch hat zum ersten Mal und als erste Deutsche seit 13 Jahren den Gesamt-Weltcup gewonnen. Die Doppel-Olympiasiegerin aus Partenkirchen profitierte dabei von der Absage des abschließenden Riesenslaloms beim Finale im schweizerischen Lenzerheide wegen schlechter Pistenverhältnisse. Dadurch lag Riesch in der Endabrechnung ganze drei Zähler vor ihrer Hauptkonkurrentin Lindsey Vonn aus den USA. --- Letzte deutsche Gesamtsiegerin war 1998 Katja Seizinger. - Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Kreuth holte sich erstmals die kleine Kristallkugel für den Sieg im Riesenslalom-Weltcup. 
^^^
Das Wetter am Sonntag: Teils heiter, teils wolkig
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nacht meist gering bewölkt oder aufklarend. Abkühlung auf minus sechs bis null Grad. ---
Die Vorhersage für Sonntag: Vielfach auch länger sonnig. Im Norden und Osten zeitweise stark bewölkt. Tageshöchstwerte wieder zwischen fünf und zwölf Grad.
^^^
Alle aktuellen Nachrichten auf DW-WORLD.DE
^^^
Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
[mehr]