Roberto Abraham Scaruffi

Sunday, 20 March 2011


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Newsletter | 20.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Kampfflugzeuge greifen weitere Ziele an
CDU bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Führung
USA ziehen positives Zwischenfazit der Luftangriffe
Gaddafi droht mit Vergeltung
Westerwelle weist Kritik an Libyen-Enthaltung zurück
Hoffnung im Kampf gegen atomaren Super-GAU in Japan
Gewalttätige Proteste in syrischer Stadt Daraa
Forderungen nach Rücktritt von Präsident Saleh im Jemen
Mehrheit für Verfassungsänderungen in Ägypten
Exiltibeter wählen neuen Regierungschef
Haiti wählt Staatsoberhaupt und Parlament
Fußball: Leverkusen schlägt Schalke
Das Wetter am Montag: wieder viel Sonne
Global Media Forum 2011
Kampfflugzeuge greifen weitere Ziele an
Während der libysche Machthaber Gaddafi sich siegessicher gibt und mit einem langen Krieg droht, gehen die alliierten Angriffe weiter. Russland und China warnen vor einer Eskalation.
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Video Weitere Luftangriffe gegen Libyen geplant
Video Militärschlag gegen Libyen
Video Pariser Gipfel zu Militäreinsatz
Video Gaddafis Truppen greifen Bengasi an
> Kommentar: Wegducken vor der Verantwortung
> Obama ordnet Luftangriffe auf Libyen an
> Raketen gegen Gaddafis Regime
> Militäraktion gegen Libyen beginnt
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
CDU bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Führung
MAGDEBURG: Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bringt nach ersten Hochrechnungen keine großen politischen Veränderungen für das ostdeutsche Bundesland. Demnach kommt die CDU auf 32,9 Prozent, die Sozialdemokraten liegen bei 21,5 Prozent. Damit deutet alles auf die erwartete Neuauflage der CDU-SPD-Koalition hin, unter einem CDU-Ministerpräsidenten Reiner Haseloff. Nach der Wahl erklärten sowohl SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn als auch Haseloff, die Wähler hätten sich für eine Fortsetzung des Bündnisses ausgesprochen. Rechnerisch möglich wäre auch eine Koalition der Sozialdemokraten mit der Linkspartei, die mit 23,6 Prozent zweitstärkste Kraft im Land bleibt. Die Grünen ziehen mit 6,8 Prozent nach 13 Jahren wieder in den Magdeburger Landtag ein. Die FDP sowie die NPD verpassen den Einzug in das Landesparlament. Die FDP erreicht 3,6 Prozent, die NPD 4,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag nach Prognosen mit um die 53 Prozent deutlich höher als 2006. Der bisherige CDU-Regierungschef Wolfgang Böhmer trat aus Altersgründen nicht mehr an.
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USA ziehen positives Zwischenfazit der Luftangriffe
WASHINGTON: Die USA haben eine positive Zwischenbilanz der von einer westlichen Allianz am Samstag gestarteten Luftangriffe auf Libyen gezogen. US-Generalstabschef Mike Mullen sagte in amerikanischen Medien, eine Offensive der Armee von Machthaber Muammar al Gaddafi gegen Bengasi, die Hochburg der Aufständischen, sei gestoppt und ein Flugverbot für die Luftwaffe des Regimes durchgesetzt worden. Am Samstag hatten Kampfflugzeuge der USA, Frankreichs und Großbritanniens mit Angriffen auf Stellungen der Gaddafi-Truppen begonnen. Kriegsschiffe feuerten Raketen ab. Ziel des von den Vereinten Nationen gedeckten Einsatzes ist es, Gaddafi von weiterer Gewalt gegen die Bevölkerung abzuhalten. - Nach Angaben der libyschen Behörden wurden durch die Luftschläge mindestens 64 Menschen getötet. Die Aufständischen in Bengasi berichteten auf ihren Websites, bei den Angriffen der Gaddafi-Truppen seien in der Stadt mehr 90 Menschen getötet worden.
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Gaddafi droht mit Vergeltung
TRIPOLIS: Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat auch nach den jüngsten Luftangriffen der USA, Frankreichs und Großbritanniens keine Bereitschaft zum Einlenken erkennen lassen. In einer Fernsehansprache drohte er mit Vergeltung für die Luftschläge. Seine Truppen seien zu einem langen Krieg bereit und würden ihn gewinnen. - Zugleich versuchen die Gaddafi-Truppen weiter, die von Aufständischen gehaltene Stadt Misrata einzunehmen. Nach Agenturberichten stießen sie mit Panzern bis ins Zentrum der rund 200 Kilometer östlich von Tripolis gelegenen Stadt vor. - Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Jana verteilt das Regime Waffen an loyale Bürger.
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Westerwelle weist Kritik an Libyen-Enthaltung zurück
BERLIN: Außenminister Guido Westerwelle hat den Vorwurf zurückgewiesen, Deutschland habe sich mit der Enthaltung bei der Libyen-Abstimmung im UN-Sicherheitsrat international isoliert. Es gebe viele Staaten, die die deutsche Position nicht nur verstünden und respektierten, sondern auch teilten. Als Beispiel nannte er Polen. Westerwelle betonte, die Bundesrepublik stehe inhaltlich hinter der Resolution des Sicherheitsrates. Deutschland teile mit seinen Verbündeten das Ziel, Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi und dessen Krieg gegen die Bevölkerung zu stoppen. Im Falle eines "Ja" im UN-Sicherheitsrat wäre es aber kaum möglich gewesen, keine Bundeswehrsoldaten für den Libyeneinsatz bereitzustellen. - China und Russland, die sich bei der UN-Abstimmung ebenfalls enthalten hatten, distanzierten sich von den Luftangriffen auf Ziele in Libyen. Die Arabische Liga äußerte sich kritisch zum Vorgehen der USA, Frankreichs und Großbritanniens.
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Hoffnung im Kampf gegen atomaren Super-GAU in Japan
TOKIO: In Japan wächst die Hoffnung, dass im schwer beschädigten Atomkomplex Fukushima eine nukleare Katastrophe abgewendet werden kann. In mindestens zwei der sechs Abkühlbecken für verbrauchte Brennstäbe sei die Temperatur wieder in den Normalbereich gefallen, teilten Verantwortliche mit. Gleichzeitig gelang es Technikern den Reaktorblock Zwei  an die Stromversorgung anzuschließen. Damit sind jetzt vier der sechs Blöcke wieder mit Strom versorgt. Dies ist die Voraussetzung für eine mögliche Wieder-Inbetriebnahme der Wasserpumpen zur Kühlung der Reaktoren. - Neun Tage nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe konnten Einsatzkräfte in der zerstörten Stadt Ishinomaki zwei Menschen lebend aus den Trümmern bergen. Die Zahl der geborgenen Toten stieg nach Angaben der Polizei auf insgesamt 8133. Tausende Menschen werden noch vermisst.
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Gewalttätige Proteste in syrischer Stadt Daraa
DAMASKUS: In Syrien ist es den dritten Tag in Folge zu regierungsfeindlichen Demonstrationen gekommen. In der Stadt Daraa seien Polizeikräfte mit Gewalt gegen Oppositionelle vorgegangen und hätten auch scharf geschossen, hieß es in Agenturberichten unter Berufung auf Einwohner. Mindestens ein Demonstrant sei getötet worden. Die aufgebrachte Menge habe das Büro der Baath-Partei von Präsident Baschar al Assad und ein Justizgebäude in Brand gesetzt. Am Freitag hatte die Polizei in Daraa vier Demonstranten erschossen. Assad entließ den Gouverneur von Daraa.
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Forderungen nach Rücktritt von Präsident Saleh im Jemen
SANAA: Im Jemen gerät Präsident Ali Abdullah Saleh nach einem Massaker an Regierungsgegnern immer weiter Druck. Der Führer des mächtigen Haschid-Stammes, Scheich Sadik al Ahmar, und eine Gruppe einflussreicher islamischer Geistlicher forderten Saleh zum Rücktritt auf. Der Präsident gehört selbst der Haschid-Volksgruppe an. An Trauerfeiern für die getöteten Oppositionellen beteiligten sich in mehreren Städten des Jemen zehntausende Menschen. Am Freitag hatten Anhänger der Regierung in der Hauptstadt Sanaa auf Demonstranten geschossen und rund 50 Menschen getötet.
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Mehrheit für Verfassungsänderungen in Ägypten
KAIRO: Gut einen Monat nach dem Sturz des autoritären Präsidenten Husni Mubarak haben die Bürger in Ägypten nach Agenturberichten in einem Referendum Verfassungsänderungen gebilligt. Etwa 70 Prozent hätten den von einem Expertengremium vorgeschlagenen Korrekturen an der Mubarak-Verfassung zugestimmt, hieß es in den Meldungen aus Kairo. Durch die Änderungen wird der Weg für Parlaments- und Präsidentenwahlen in diesem Jahr geebnet.
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Exiltibeter wählen neuen Regierungschef
NEU DELHI: In Indien und anderen Ländern haben zehntausende Exil-Tibeter über ein neues Parlament und einen neuen Regierungschef abgestimmt. Nach Angaben der Exilregierung im indischen Dharamsala waren rund 85.000 Tibeter stimmberechtigt. Wahlergebnisse werden erst im April vorliegen. Der Dalai Lama hatte vor eineinhalb Wochen erklärt, er wolle seine Funktion als politischer Führer der Exilregierung aufgeben und nur noch als geistiges Oberhaupt der Tibeter wirken. Anfang der 1950er Jahre gliederte die Volksrepublik China sich Tibet ein.
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Haiti wählt Staatsoberhaupt und Parlament
PORT-AU-PRINCE: In Haiti sind an diesem Sonntag 4,7 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt und ein neues Parlament zu wählen. Um das Präsidentenamt bewerben sich in der Stichwahl die ehemalige "First Lady" Mirlande Manigat  und der Musiker Michel Martelly. Sie waren als die beiden Bestplatzierten aus dem ersten Wahlgang im November des vergangenen Jahres hervorgegangen. - Die künftige Führung soll in dem krisengeschüttelten Land einen politischen Neubeginn einleiten. Allerdings wird die Abstimmung von der Ankündigung des früheren Präsidenten Jean-Bertrand Aristide überschattet, in der Politik des Landes wieder eine Rolle spielen zu wollen.
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Fußball: Leverkusen schlägt Schalke
ZUM FUSSBALL: In der 1. Bundesliga hat Leverkusen 2 : 0 gegen Schalke gewonnen. Das zweite Sonntagsspiel Stuttgart - Wolfsburg läuft noch.
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Das Wetter am Montag: wieder viel Sonne
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nacht verbreitet sternenklar und kalt. Tiefstwerte zwischen plus zwei und minus fünf Grad.
Die Vorhersage für Montag: Wieder viel Sonne. Nur in Küstennähe zeitweise bewölkt. Höchstwerte zwischen fünf und 14 Grad.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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