Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 25 March 2011


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Newsletter | 25.03.2011, 08:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
NATO will Flugverbot in Libyen durchsetzen
Radioaktives Wasser stoppt Arbeiten in Fukushima
NATO kontrolliert Flugverbot über Libyen
UN: Gaddafi verstößt weiter gegen alle Abmachungen
Bundestag entscheidet über AWACS-Einsatz
EU-Gipfel beschließt neuen Rettungsschirm für Euro
Bonität Portugals deutlich herabgestuft
Syrien verspricht Reformen - Proteste gehen weiter
Zahl der Todeopfer nach Erdbeben in Birma steigt
Chinesischer Dissident zu zehn Jahren Haft verurteilt
Elizabeth Taylor bei Los Angeles beigesetzt
Musikpreis Echo für Lena, Unheilig und Take That
Das Wetter am Freitag: Im Norden Wolken, sonst sonnig
Global Media Forum 2011
NATO will Flugverbot in Libyen durchsetzen
Die NATO soll in wenigen Tagen die Führung der Militärschläge gegen Libyen übernehmen. Nach tagelangen Beratungen stellten die Türkei und Frankreich auf US-amerikanischen Druck hin ihre Bedenken nun doch zurück.
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Audio Nahost-Experte Michael Lüders: "Luftangriffe durch UN-Resolution gedeckt"
> Gaddafi zu Dank verpflichtet?
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Radioaktives Wasser stoppt Arbeiten in Fukushima
TOKIO: Zwei Wochen nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan bleibt die Situation im beschädigten Atomkomplex Fukushima kritisch. Die Sicherungsarbeiten an den Reaktoren eins und zwei mussten wegen stark radioaktiven Wassers in den Gebäuden gestoppt werden, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Am Donnerstag waren drei Arbeiter im Reaktorblock drei durch den Kontakt mit radioaktivem Wasser stark verstrahlt worden. Die Atomaufsichtsbehörde NISA befürchtet, dass der Kern des Reaktors drei beschädigt sein könnte. Darauf deute die hohe radioaktive Strahlung hin, erklärte ein NISA-Sprecher. Kraftwerksbetreiber Tepco schließt nicht aus, dass der Reaktordruckbehälter Schäden hat. - Die Zahl der geborgenen Todesopfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März stieg unterdessen auf mehr als 10.000.
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NATO kontrolliert Flugverbot über Libyen
BRÜSSEL: Nach tagelangem Streit haben sich die NATO-Staaten darauf geeinigt, dass die Allianz die Durchsetzung des von den Vereinten Nationen beschlossenen Flugverbots über Libyen übernimmt. Es soll die Zivilbevölkerung vor Angriffen der Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi schützen. Der Einsatz sei auf diese Aufgabe beschränkt, sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach den Beratungen in Brüssel. Die Luftschläge der internationalen Koalition um die USA, Frankreich und Großbritannien gegen Gaddafis Truppen liefen davon unabhängig weiter. Deutschland beteiligt sich nicht an der NATO-Mission.
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UN: Gaddafi verstößt weiter gegen alle Abmachungen
NEW YORK/TRIPOLIS: Trotz aller Bekenntnisse zu einer Waffenruhe verstoßen die Truppen von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi nach den Worten von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon weiter gegen Menschenrechte. Die Angriffe nähmen sogar noch zu, sagte Ban bei seiner Berichterstattung vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Er beschrieb die humanitäre Situation als dramatisch. Fast 340.000 Menschen seien auf der Flucht, etwa 9000 säßen an den Grenzen nach Ägypten und Tunesien fest. - Die westlichen Streitkräfte weiteten ihre Luftangriffe auf Ziele der Gaddafi-Truppen ins Landesinnere aus. Schwere Gefechte zwischen Gaddafi-Einheiten und Aufständischen wurden am Donnerstag wieder aus Adschdabija, Sintan und der Küstenstadt Misrata gemeldet. In Misrata wurden in den vergangenen Tagen nach Angaben eines Arztes mehr als 100 Menschen getötet und etwa 1300 verletzt.
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Bundestag entscheidet über AWACS-Einsatz
BERLIN: Der Bundestag entscheidet an diesem Freitag über die Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr zur Entlastung der NATO-Partner im Libyen-Konflikt. Bis zu 300 deutsche Soldaten sollen sich für zunächst zehn Monate an Aufklärungsflügen mit AWACS-Maschinen beteiligen. Die Bundesregierung hatte ein Eingreifen der Bundeswehr in Libyen ausgeschlossen, dafür jedoch die Ausweitung des Afghanistan-Engagements angeboten. Die deutsche Enthaltung bei der Abstimmung über den Libyen-Einsatz im UN-Sicherheitsrat war vielfach auf Unverständnis gestoßen.
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EU-Gipfel beschließt neuen Rettungsschirm für Euro
BRÜSSEL: Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten haben auf ihrem Gipfel in der belgischen Hauptstadt ein umfassendes Paket zum Schutz der Gemeinschaftswährung Euro beschlossen. Kernstück ist ein 700 Milliarden Euro schwerer ständiger Rettungsfonds, ESM, der von 2013 an einsatzfähig sein soll. Er soll hochverschuldeten Euro-Staaten im Notfall mit Krediten beistehen. Deutschland muss zum ESM-Grundkapital in Höhe von 80 Milliarden Euro knapp 22 Milliarden beisteuern. Bundeskanzlerin Angela Merkel setzte auf dem Gipfel durch, dass diese Bareinzahlungen bis 2017 gestreckt werden. Die EU-Staats- und Regierungschefs beschlossen zudem eine Verschärfung des Euro-Stabilitätspaktes mit härteren Sanktionen gegen Defizitsünder sowie einen Pakt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
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Bonität Portugals deutlich herabgestuft
NEW YORK: Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit des hochverschuldeten Portugals deutlich herabgestuft. Die Bonität des Euro-Krisenlands wurde von "A-" auf "BBB" gesenkt. Zur Begründung verwies die US-Agentur auf den Rücktritt von Ministerpräsident José Sócrates vom Mittwoch, nachdem ein neues Sparprogramm im Parlament gescheitert war. Die derzeitige politische Unsicherheit könnte das Vertrauen der Märkte beschädigen, hieß es in New York. Zuvor hatte die Rating-Agentur Fitch die Krise in Lissabon mit einer Verschlechterung der Bonitätsnote um zwei Stufen quittiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass Portugal bei EU und IWF finanzielle Unterstützung anfordern muss.
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Syrien verspricht Reformen - Proteste gehen weiter
DAMASKUS: Angesichts der anhaltenden Massenproteste gegen seine Herrschaft hat der syrische Präsident Baschir al Assad jetzt die Freilassung der Oppositionellen angeordnet, die in den vergangenen Wochen inhaftiert worden sind. Das berichtete das Staatsfernsehen. Zuvor hatte Präsidentenberaterin Bussaina Schaban erklärt, die Regierung werde darüber nachdenken, den Ausnahmezustand aufzuheben und politische Parteien zuzulassen. Die Regierungsgegner riefen für diesen Freitag zu neuen landesweiten Protesten auf. Am Donnerstag nahmen mehr als 20.000 Menschen in Daraa an der Beisetzung der am Vortag getöteten Demonstranten teil. Nach Oppositions-Angaben waren beim gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte zwischen 100 und 150 Menschen getötet worden.
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Zahl der Todeopfer nach Erdbeben in Birma steigt
RANGUN: Bei dem Erdbeben in Birma sind nach neuen Angaben der Behörden mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer weiter steige, erklärten Regierungsbeamte. Das Beben der Stärke 6,8 ereignete sich im Nordwesten Birmas an der Grenze zu Thailand und Laos. Im Norden Thailands kam eine Frau ums Leben.
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Chinesischer Dissident zu zehn Jahren Haft verurteilt
PEKING: Ein Gericht in der chinesischen Provinz Sichuan hat den Dissidenten Liu Xianbin nach Angaben seiner Frau Chen Mingxian zu zehn Jahren Haft verurteilt. Liu sei wegen sogenannter Aufstachelung zur Untergrabung der Staatsgewalt schuldig gesprochen worden, teilte Chen westlichen Reportern in der Volksrepublik mit. Der Dissident hatte im Internet demokratische Reformen gefordert und zu Straßenprotesten in China aufgerufen. Liu hatte bis Ende 2008 eine  Haftstrafe wegen ähnlicher Vorwürfe verbüßen müssen.
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Elizabeth Taylor bei Los Angeles beigesetzt
LOS ANGELES: Einen Tag nach ihrem Tod ist Hollywood-Legende Elizabeth Taylor auf dem kalifornischen Prominentenfriedhof Forest Lawn bei Los Angeles beigesetzt worden. An der Trauerfeier nahmen rund 50 Mitglieder von Taylors Familie teil. Die Öffentlichkeit war ausgeschlossen. Taylor war am Mittwoch nach längerer Krankheit im Alter von 79 Jahren an Herzversagen gestorben.
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Musikpreis Echo für Lena, Unheilig und Take That
BERLIN: Grand-Prix-Siegerin Lena, die Band Unheilig sowie der Geiger David Garrett sind in Berlin mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet worden. Als internationale Preisträger holten die jüngst wieder vereinigte Boygroup Take That, die schottische Sängerin Amy Macdonald und das englische Duo Hurts einen Echo ab. Für ihr Lebenswerk wurde die Sängerin und Produzentin Annette Humpe geehrt. Der Echo, der in ingesamt 25 Kategorien verliehen wird, ist der wichtigste deutsche Musikpreis und sieht sich in einer Reihe mit den Grammys in den USA. - Vergeben werden die Echos seit 1992 von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes der Musikindustrie.
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Das Wetter am Freitag: Im Norden Wolken, sonst sonnig
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND, die Vorhersage für Freitag: Im Norden dichte Wolken und gebietsweise Regen. Sonst nach Nebelauflösung nochmals viel Sonne. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen sechs und 20 Grad.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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