Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 26 May 2011


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Zwischen Skylla und Charybdis
Zwischen den beiden Meeresungeheuern Skylla und Charybdis musste der Legende nach einst Odysseus den rechten Weg finden. Heute steht Griechenland - auf dem Foto demonstrierende griechische Jugendliche - nach Einschätzung ihrer EU-Kommissarin Maria Damanaki vor einem ähnlichen Dilemma: Sparen oder Austritt aus der Euro-Zone. Damit hat erstmals ein griechischer Politiker das Tabu gebrochen und offen über einen möglichen Austritt des Landes aus der Euro-Zone gesprochen, berichtet der Spiegel. Im Handelsblatt-Interview wehrt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gegen eine Umschuldung Griechenlands. Die Folgen könnten noch katastrophaler sein als nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers. Das Problem in der EU: "Pleitestaaten verlieren Anschluss an Euro-Zone", titelt die Welt. Denn trotz Krise kommt die Wirtschaft in der Euro-Zone in Fahrt - doch nicht dort, wo der Aufschwung gebraucht wird. Griechenland bekomme derzeit das Schlechteste aus allen möglichen Welten, stellen zwei Forscher vom Peterson Institute for International Economics in einem Gastkommentar in der britischen Financial Times fest. Laut Wall Street Journal nimmt der Streit zwischen den Politikern und der EZB über die Frage der Hilfsmaßnahmen für schwächelnde Länder zu. Ein EZB-Vertreter nannte die geplanten Hilfe für Griechenland ein Horrorszenario. "Rettet den Euro", meint dagegen "The European", der Rest Europas müsse zur Rettung eilen. Es gehe schließlich nicht nur um den Euro, sondern auch um die europäische Idee.
» Handelsblatt » FTD » Spiegel » Welt » FT » WSJ » The European
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NEWS
Händler sollen Ölpreis manipuliert haben
Haben gierige Händler den Ölpreis nach oben manipuliert? Die US-Marktaufsicht verdächtigt Spekulanten, durch Preistreibereien im Jahr 2008 mehr als 50 Millionen Dollar kassiert zu haben. Ihr System soll verblüffend einfach gewesen sein.
» Handelsblatt » Spiegel
EU-Bonds als Ausweg
Die Nachfrage nach den Bonds, mit denen der europäische Rettungsfonds EFSF die Anleiheinvestoren Mitte Juni gleich zweimal umwerben werde, wird nach Einschätzung der Börsen-Zeitung mehr als solide ausfallen. Die Nachfrage nach sicheren Assets sei schon jetzt groß.
» Börsen-Zeitung
Apobank kuriert sich
Der Spezialfinanzierer für Heilberufe steckte vor zwei Jahren in einem tiefen Sumpf aus Schulden und Korruption. Mittlerweile ist das Institut auf dem Weg der Besserung, schwört riskanten Kapitalmarktgeschäften ab und will zurück zu seinen Wurzeln.
» FTD
Amerikas Reiche verlagern ihr Geld ins Ausland
Der US-Politik, der Wirtschaft und der Steuerbehörde IRS verschafft der Trend eher Probleme, für Schweizer Banken ist er interessant: Die Schwerreichen der USA flüchten verstärkt aus dem Heimmarkt. Laut einer Studie des Institute for Private Investors in New York legen die Ultra-High-Net-Worth-Individuals, also die reichsten Investoren in den USA, derzeit rund ein Drittel ihres Vermögens außerhalb des Heimmarktes an.
» Finews
Die 17-Milliarden-Dollar-Klage
In dem Verfahren um unrechtmäßige Hypotheken-Kündigungen haben die Staatsanwälte nach Wall-Street-Journal-Informationen die mögliche Schadenssumme auf 17 Milliarden Dollar beziffert. Diese Summe wurde den fünf größten US-Banken mitgeteilt.
» WSJ
Shortcuts aus der Finanzbranche
Das Bankhaus Metzler kann im laufenden Jahr über einen außerordentlich guten Geschäftsverlauf berichten. » BZ Fast drei Jahre nach der Verstaatlichung des Versicherungskonzerns AIG hat der Verkauf eines Aktienpakets der US-Regierung einen kleinen Gewinn gebracht. » NZZ Einem Bericht zufolge haben alle 13 deutschen Institute den zweiten europaweiten Stresstest bestanden - selbst die Pleitebank HRE. » Spiegel
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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Zwangskontoauszüge sind nicht zulässig
Zwangsweise ausgedruckte und kostenpflichtig zugestellte Kontoauszüge sind unzulässig, entschied das Landgericht Frankfurt in einem Urteil gegen die Deutsche Bank. Kunden können jetzt ihr Geld zurückfordern.
» Handelsblatt

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HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Schäuble warnt vor "Ansteckung rund um den Globus"
Politik: Deutschland ist stark
Unternehmen: Riskantes Spiel
Finanzen: Die Manipulation des Ölpreises
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KÖPFE
Madame Mumm mit Charme und Disziplin
Christine Lagarde ist die erste Frau, die für den IWF-Chefposten kandidiert - jetzt, da ihr Vorgänger über Vergewaltigungsvorwürfe stürzte. Sie gilt als kühler Kopf, der klare Worte findet. Sicher ist ihr der Posten beim IWF aber noch lange nicht, meint die Zeit. Die Französin gilt als große Europäerin und als Gegenmodell zu "Madame Non" im Kanzleramt, findet der Spiegel.
» FTD » Zeit » Spiegel » Economist » WSJ
Verschwörungstheorien und Fakten
Dominique Strauss-Kahn, ehemaliger IWF-Chef, muss sich gegen viele Gerüchte zur Wehr setzen. Doch was passierte wirklich in Kahns Luxus-Suite in New York? Die wichtigsten Fragen und ihre Antworten hat die Zeit aufgelistet. Und ein Bericht in der Wiener Zeitung beschreibt, wie anders zwei New Yorker Polizisten behandelt werden, denen ebenfalls eine Vergewaltigung angelastet wird, doch die frei sind und noch ihren Dienst versehen.
» Handelsblatt » Zeit » Wiener Zeitung
Ende der Bescheidenheit
Larry Fink, Vorstandsvorsitzender von BlackRock, war 2010 der am besten bezahlte Mann an der Wall Street. Das geht aus Finance 50, der von Bloomberg Markets erstellten jährlichen Rangordnung der am besten bezahlten Vorstandschefs bei großen US-Finanzdienstleistern hervor. Fink erhielt 23,8 Millionen Dollar an Gehalt und Aktien - obwohl die Performance von BlackRock um 16 Prozent sank. Insgesamt stieg die durchschnittliche Vergütung der Konzernlenker. Vorbei sind die Tage, an denen sich Top-Manager im Finanzsektor angesichts der Kritik aus der Politik mit weniger bescheiden.
» Bloomberg
Niederlande fordern mehr Diziplin
Jost de Jager, niederländischer Finanzminister, findet, dass in der neuen Führung der Europäischen Zentralbank zu viele Südeuropäer das Sagen haben. Er will den Griechen Hilfsgelder verweigern, sollte Athen sich nicht an die harten Sparauflagen der EU und des IWF halten.
» FTD
UBS-Chef ist sein Geld wert
Oswald Grübel, UBS-Chef, ist nach Erhebung von "Manager Magazin" und Humboldt-Universität in Berlin sein Geld wert. Erarbeitet wurde dabei ein "Pay-For-Performance"-Indikator, bei dem die Vergütung der Manager ins Verhältnis gestellt wurde zur Eigenkapitalrendite und zum Total Shareholder Return. Bei anderen Managern sieht es nicht so gut aus.
» Finenews
BaFin bekommt neuen obersten Bankenaufseher
Raimund Röseler wird laut "Financial Times Deutschland" neuer Chef der Finanzaufsichtsbehörde BaFin. Er übernimmt den Job von Sabine Lautenschläger, die als Vizepräsidentin zur Bundesbank geht.
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Vom Hedgefonds-Manager zum Lehrer im Internet
Salman Khan, ehemaliger Hedgefonds-Manager, erfüllt sich seinen Traum und verschenkt Bildung übers Internet, dank einflussreicher Förderer wie Bill Gates.Vor ein paar Jahren wurde er zu Google eingeladen, um dort einen Vortrag zu halten. "Zum Schluss kam die Frage", erinnert sich Khan, "was ich wohl mit zwei Millionen Dollar anfangen würde?" Die Antwort fiel dem früheren Hedgefonds-Manager leicht.
» Wiwo
DEBATTE - worüber die Finanzwelt diskutiert
Heiße Internet-Blase?
Bei den Milliardenbewertungen, die junge Internetfirmen wie das Businessnetzwerk Linked In oder die russische Suchmaschine Yandex gerade an der Börse erzielten, könne einem schwindlig werden, schreibt die Financial Times Deutschland. Wie bei der ersten Internetblase. Mit mehr als 55 Prozent über dem Ausgabepreis am ersten Handelstag sei der russische Suchmaschinenanbieter Yandex unter den Top 4 der Eröffnungstag-Gewinnern, lässt Daily Finance einen Analysten der Fondsgesellschaft Morningstar vorrechnen. Sicher sei, dass der IPO-Markt von dem Tode geweiht zu enthusiastisch übergegangen sei, hält Portfolio.com fest. Wie viel die Social Gaming-Firma Zynga auf diesem schaumigen Markt wohl einsammeln werde? Mit ihren 500 Millionen Dollar von der jüngsten Fundraising-Runde sei das Unternehmen schon mehr wert als Linked In mit zehn Milliarden Dollar. Gar nicht zu reden von den heißesten von allen: Groupon und Facebook.
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ZUGABE
Aus dem Job getweetet
Twittern ist ein beliebtes Art, Menschen mit Informationen zu versorgen. Allerdings scheitern einige, wenn Sie Twitter benutzen. Businessinsider zeigt 13 Menschen, die sich mit unbedachten Beiträgen (Tweets, englisch zwitschern) um ihren Job gebracht haben - vom naiven Angestellten bis zur indiskreten Cheerleaderin.
» Businessinsider