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Lagardes Kandidatur wird
konkret
Christine Lagardes Kandidatur um
den IWF-Chefposten nimmt Form an. Immer mehr Länder sprechen der Französin ihre
Unterstützung aus. Und die Powerfrau hat für heute Morgen zu einer wichtigen
Pressekonferenz geladen, in der weitere Details bekanntgegeben werden sollen.
Schon jetzt beobachtet "Die Welt" eine Art Lagarde-Effekt: "Wenn Christine
Lagarde einen Raum betritt, stellt sich beim Betrachter das tröstliche Gefühl
ein, dass die globale Finanzkrise so schlimm gar nicht sein kann." In diesen
Zeiten sei die 55-Jährige nicht die schlechteste Kandidatin. Das französische
Kalkül laute, eine Frau könne den Rang Frankreichs sichern und gleichzeitig die
Schmach des Strauss-Kahn-Skandals rasch vergessen machen. Dass Lagarde die
richtige Kandidatin sei, bezweifelt dagegen die britische Financial
Times. Dominique Strauss-Kahn sei nicht mal von seinem Amt als
IWF-Direktor zurückgetreten, da hätten sich die Europäer schon um Christine
Lagarde geschart. Das ancien régime habe überlebt. Aber habe während der
Asienkrise jemand gefordert, der IWF-Chef müsse ein Asiate sein?, fragt das
Blatt rethorisch. Ein Forbes-Blogger stellt die Existenzberechtigung von
IWF und Weltbank gleich ganz in Frage. » Handelsblatt » Welt » Financial Times » Forbes » Wall Street Jounal » Süddeutsche
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